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Eine Militärübung als Signal an Wladimir Putin

Kommentar Von Simon Kaminski
12.06.2023

Das groß angelegte Luftwaffen-Manöver über Deutschland wird in den nächsten Tagen für viel Lärm und verspätete Urlaubsflieger sorgen. Doch es führt leider kein Weg daran vorbei.

Der Hinweis ist natürlich richtig, dass das Nato-Militärmanöver schon längst geplant war, als die russischen Truppen im Februar 2022 erfolglos versuchten, Kiew einzunehmen. Und doch hat die Rückkehr der donnernden Kampfjets über Deutschland sehr viel mit der aggressiven Politik Moskaus zu tun. Die Tschetschenen, die 1994 und 1999 unter russischen Militärinterventionen gelitten haben, oder die Georgier, die 2008 von dem großen Nachbarn angegriffen wurden, wissen genau, was damit gemeint ist. Auch die baltischen Staaten und die Skandinavier, die immer wieder Provokationen der russischen Luftwaffe und Marine ausgesetzt sind, verfolgen die beispiellose Großübung als klares Signal an den Despoten Wladimir Putin mit Genugtuung. 

Genau dies hatte die US-Botschafterin in Berlin, Amy Gutmann, mit Blick auf das am Montag gestartete Luftwaffen-Manöver "Air Defender 23" ganz unverblümt bestätigt. Die von Deutschland geführte größte Übung dieser Art in der Geschichte des westlichen Verteidigungsbündnisses, das am Montag gestartet wurde und auch von Nicht-Nato-Mitgliedern unterstützt wird, ist ein eindrucksvolles Statement: 25 Staaten, 250 Flugzeuge, fast 10.000 Soldaten.

In den 80er und 90er Jahren protestierten Bürgerinitiativen gegen den Fluglärm durch Kampfjets

Gleichzeitig ist die lärmende Übung der Tiefflieger, die noch in den 80er und 90er Jahren Bürgerinitiativen auf den Plan riefen, ein Eingeständnis, dass der Traum eines friedlichen Europas mit immer weniger Waffen ausgeträumt ist. Das ist tragisch, aber Realität. Putin und seine Kamarilla verstehen nur die Sprache der Stärke. 

Weitere Schritte werden notwendig sein, um dem Expansionsstreben Moskaus entgegenzutreten. Verliert Kiew den Abwehrkrieg gegen die Invasoren, ist nicht nur die Existenz der Ukraine vernichtet – dann sind weitere Staaten durch Russland bedroht. Dabei geht es nicht zuletzt um frühere Sowjetrepubliken. 

Der A400M des Taktischen Luftwaffengeschwader 62 Wunstorf startet im Rahmen der Luftwaffenübung "Air Defender 2023". Die größte Luftwaffenübung seit Bestehen der Nato hat begonnen.
Foto: Francis Hildemann, Bundeswehr, dpa

Putin hat nichts weniger im Sinn als eine großrussische Agenda. Deshalb ist und bleibt es notwendig, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu versorgen, um nicht nur standhalten zu können, sondern auch, um die russische Armee und kriminelle Milizen wie Wagner zurückzudrängen. Zudem muss das Land eine klare Perspektive für einen Nato-Beitritt nach dem Krieg erhalten. Berlin sollte in diesem Punkt nicht länger als Bremser auftreten. Schon beim Nato-Gipfel in einem Monat in der litauischen Hauptstadt Vilnius könnte es ein entsprechendes Votum der Bündnispartner geben. 

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Dass Moskau ein solches Signal zur Weißglut bringen würde, muss in Kauf genommen werden. Putin selber betont ja, dass die Ukraine faktisch ohnehin bereits eng mit der Verteidigungsallianz verbündet sei – einen Zustand, den der Kreml-Chef mit seinem irrsinnigen und völkerrechtswidrigen Krieg höchstselbst herbeigeführt hat. 

Gesprächskanäle mit Moskau offenzuhalten bleibt sinnvoll

Dass der französische Präsident Emmanuel Macron jetzt erneut angemahnt hat, die verbliebenen inoffiziellen Gesprächskanäle mit Moskau zu erhalten, widerspricht keinesfalls einer Politik der Stärke gegen Russland. Diplomatie ist dazu geeignet, gefährliche Missverständnisse zu vermeiden. 

Wer sich in den nächsten Tagen vom Lärm der Kampfjets gestört fühlt oder die Verspätung seines Urlaubsfliegers in Kauf nehmen muss, sollte sich daran erinnern, dass das Manöver nötig ist, um Demokratie und Freiheit in Europa zu schützen. Das mag für manche pathetisch klingen, hat aber mit Zündelei oder Kriegstreiberei nichts zu tun. Im Gegenteil, es geht um Behauptungswillen. 

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

15.06.2023

@Georg K. bei Ihnen ist es
"NIE" verkehrt, Sie immer ans nachdenken (bevor Sie dem "Herzbuben" antworten) zu erinnern, NEIN, bestimmt nicht.

15.06.2023

>>@Georg Kr. bei Ihnen ist es
"NIE" verkehrt, Sie immer ans nachdenken (bevor Sie dem "Herzbuben" antworten) zu erinnern, NEIN, bestimmt nicht.<<

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100190556/news-zum-ukraine-krieg-london-streit-zwischen-prigoschin-und-russischem-militaer-spitzt-sich-zu.html

Newsblog zum Ukraine-Krieg
London: Streit zwischen Prigoschin und russischem Militär spitzt sich zu

>>Die Ukraine benötige viele unterschiedliche Arten von Unterstützung, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Rande eines Treffens der internationalen Kontaktgruppe zur Koordinierung von Militärhilfe für die Ukraine in Brüssel. Ein Schwerpunkt liege nun aber darauf, dafür zu sorgen, dass die vorhandenen Fähigkeiten während der gesamten Offensive genutzt werden könnten.<<

Die Ukraine "soll und muss" die Russen aus Ihrem Lang jagen, so meine Meinung!

15.06.2023

Jetzt übertreiben Sie aber - einmal hätte gereicht, Herzilein . . .

13.06.2023

Da ist er wieder der "brave Herr Prigoschin"
der dem Putin noch viele Sorgen bereiten dürfte und natürlich seinen Anhängern. Bin gespannt wie lange das "noch" gut geht.

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100191020/ukraine-krieg-erster-russischer-wagner-soeldner-kaempft-fuer-kiews-rebellen.html

Prigoschin droht mit brutaler Strafe
Wagner-Söldner läuft zur Ukraine über

>>Ein ehemaliger russischer Wagner-Söldner hat sich auf die Seite der Ukraine geschlagen. Wird er erwischt, droht ihm eine drakonische Strafe.<<

Wahrscheinlich durch Erschießung ist wohl das "Naheliegenste" oder?

13.06.2023

Wagner richtet seine "Verräter" mit der üblichen Prozedur (Vorschlaghammer) hin. Gib ja 2022 bereits ein Video einer entsprechenden Bestrafung online um die Welt.
Im Vergleich zu vielen anderen bestialischen Taten - auch mit tödlichem Ausgang - in diesem Krieg aber immer noch geradezu "human". Auch mit vielen Taten der Wagner-Gruppe weltweit.

13.06.2023

Ich bin ja nun als einfacher gedienter W18er,
bestimmt "kein Wehrexperte" aber wenn ich mir das Bild von dem auf einem Haufen stehenden Panzer anseh, dann müsste es doch wohl dem dümmsten und blindesten Befehlshaber dämmern, das so ein "großes Ziel" doch leicht auszumachen ist und man es somit leichter angreifen und vernichten kann!
Oder sehe ich da jetzt etwas falsch?

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100190622/ukraine-nach-desaster-erste-erfolge-wo-kiew-russische-linien-durchbricht.html

Gegenoffensive der Ukraine
Nach sieben Tagen beginnt die Front zu bröckeln

>>Bei einem Angriff im Süden von Saporischschja verlor die Ukraine mehrere westliche Kampffahrzeuge, darunter auch aus Deutschland gelieferte Leopard-2-Panzer.<<

Da muss man doch schon fast sagen, schade bei soviel Stümperei, um die modernen Kampfpanzer!

12.06.2023

"....Oder glauben Sie Frau Maria T. die Staaten machen dies aus reiner Nächstenliebe zur Ukraine...."

Herr Michael K.,

die Ukrainer verteidigen gerade das NATO-Gebiet.
Ansonsten käme es tatsächlich zu Gefechten zwischen det russischen Armee und den NATO-Ländern.

Und das fürchten gerade die Deutschen wie der Teufel das Weihwasser.

Denn würde Kiew Moskau nicht die Stirn bieten, würde Putin weitermarschieren lassen - ins Baltikum, nach Rumänien, nach Polen.


Mamchmal möchte man direkt glauben, daß der Pakt "Berlin-Moskau" ( mit der Wiederherrschaft Moskaus über Osteuropa und faktisch auch Berlin ) tatsächlich von manchem Deutschen sehr gerne gesehen würde !

Hert Rainer Kraus ist solch ein Vertreter eines "Deutsch-Russischen Bundes".

Vielleicht glaubt er ja, daß dann ja besonders viel der Kreml-Gunst auf Deutschland herniederginge.



12.06.2023

Ich möchte ja sehen,
wie lange sich die Russische Bevölkerung das gefallen lässt wenn ihre Söhn nicht im Kampf gegen die Ukrainer fallen, sondern von den eigenen Leuten "ermordet" werden! Irgendwann muss das doch auch die "normale Bevölkerung" auch erfahren, oder?

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100190556/news-zum-ukraine-krieg-russische-soldaten-sollen-eigene-leute-auf-der-flucht-erschiessen.html

Newsblog zum Ukraine-Krieg
Russische Truppen erschießen wohl eigene Leute auf der Flucht

>>Russische "Blocktruppen" sollen desertierende russische Soldaten erschossen haben. Ein auf dem Telegram-Kanal des ukrainischen YouTubers Wolodymyr Solkin veröffentlichtes Video soll die Erschießung der Deserteure zeigen.<<

Vielleicht hat jemand zuvor auch "Hart aber fair" angesehen, war sehr interessant wie die Ansichten der Teilnehmer schwankten.
https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_100190970/-hart-aber-fair-das-sind-die-gaeste-und-das-thema-der-sendung-am-12-juni.html

Und noch etwas, was interessieren könnte:

Dieser "brave Herr" könnte wohl noch zu einem großen Problem von Putin werden!

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100190650/prigoschin-shoigu-streit-experte-dann-endet-es-mit-dem-tod-prigoschins-.html

Streit zwischen Söldnerboss und Shoigu
"Dann endet es mit dem Tod Prigoschins"

>>Es ist das nächste Kapitel im Machtkampf zwischen Prigoschin und der russischen Militärführung. Im Gespräch mit t-online erklärt Experte Ralph Thiele die Spielregeln des Streits und stellt fest: "Wenn es maßlos wird, endet es mit dem Tod Prigoschins."<<

Ein kurzer Bericht mit Video, einfach selber schauen!

13.06.2023

"die Ukrainer verteidigen gerade das NATO-Gebiet."

Das tut sie nicht. Sie verteidigt ukrainisches Gebiet. Die Ukraine ist kein Nato Mitglied.

12.06.2023

@ Maria T.:

>> Erst dann - wenn alle diese Bedingungen glaubhaft und unter Aufsicht der NATO als erfüllt angesehen werden können, wird Kiew bereit sein, ein russisches Waffenstillstands- und Kriegsende- Ersuchen anzuerkennen. <<

Also nie..

13.06.2023

Dazu passt dann auch:

"Bereits im Sommer 2022 warnte die US-Regierung die Ukraine davor, die Gas-Pipeline zu sprengen. Kannte die deutsche Regierung den schwerwiegenden Verdacht?"

https://www.zeit.de/politik/ausland/2023-06/nord-stream-sabotage-pipeline-usa-ukraine-spur

12.06.2023

Dass die NATO mehr Aktivität zeigen ist ganz klar und insb. die BW wieder in Form gebracht werden. Aber dazu brauchts es mehr Personal und viel Geld um die Versäumnisse der letzten 20 Jahre auszugleichen. Und eines ist zurück zu weisen; ein übereiltes Angebot an Kiew, nicht dass dort noch der Eindruck entsteht, die NATO könnte im Ernstfall vor Kriegsende aktiv am Krieg teilnehmen. Und Waffenlieferungen sind auch endlich. Wir können nicht auf Jahre einen Krieg am köcheln lassen. Kiew muss unabhängig vom Ausgang der angekündigten großen Offensive baldmöglichst an den Verhandlungstisch gezwungen werden ebenso wie Moskau.

12.06.2023

Nicht Kiew muß an den "Verhandlungstisch gezwungen werden" !

Moskau muß ohne Wenn und Aber drei Bedingungen erfüllen:

1. Sofort und vollkommen sämtliches Militär aus dem gesamten ukrainischen Hoheitsgebiet - und dies umfaßt die Krim - abziehen
2. Alle Terror- und Luftangriffe auf die Ukraine sofort einstellen.
3. Umfassende und sehr ausreichend hohe Reparations- und Entschädigungszahlungen an den Staat Ukraine für die Zerstörung des Landes, sowie an die Hinterbliebenen der getöteten Ukrainer und die ukrainischen Kriegsversehrten und Vertriebenen zahlen.

Erst dann - wenn alle diese Bedingungen glaubhaft und unter Aufsicht der NATO als erfüllt angesehen werden können, wird Kiew bereit sein, ein russisches Waffenstillstands- und Kriegsende- Ersuchen anzuerkennen.

12.06.2023

Danke Maria T, so schaut's aus, und nicht anders.

12.06.2023

Warum sollte die NATO etwas beaufsichtigen was nicht Teil der NATO ist?

Auch wenn die NATO Mitglieder Waffen liefern ( sicherlich nicht ohne Hintergedanken ), heißt es noch lange nicht, das die NATO für den Ukrainischen Schauspieler und Bettler irgendetwas beaufsichtigt.

Und natürlich muss auch der Schauspieler an dem Verhandlungstisch gezwungen werden, zu Verhandlungen gehören immer zwei.
Irgendwann wird auch die Ukraine für die Waffen bezahlen müssen, in welcher Forum auch immer. Oder glauben Sie Frau Maria T. die Staaten machen dies aus reiner Nächstenliebe zur Ukraine.

12.06.2023

Das was bereits 2014 unterschriftsreif und als Minsker-Abkommen bekannt und von westlicher Seite plötzlich nicht gewollt war, wird letztendlich in Bälde vertraglich geregelt werden, um den provozierten und sinnlosen Krieg zu stoppen. Zu dieser vernünftigen Lösung werden Länder wie China, Indien, Brasilien, Südafrika mit dazu beitragen: Die Ostukraine mit den Provinzen, Dnipro, Donesk, Luhansk, Mariupol sowie die Krim wird russisch bleiben. Die USA können dann wie geplant Atomsprengköpfe in der Westukraine platzieren und die alte Balance zwischen Ost und West wieder herstellen.

Letztendlich wurde der Ukraine-Konflikt seitens der USA politisch benutzt, um die gewachsenen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und Russland zu zerstören, wie auch die Pipelines durch die Ostsee.
Dann haben wir wieder das alte Status quo und die Aufteilung zwischen Ost und West, mit dem Unterschied, dass der Osten kleiner, dafür aber China, Indien und Brasilien noch wichtiger geworden ist und Deutschland noch unbedeutender.
Letztendlich war die permanente Reiserei der letzten 10 Jahre von Frau Merkel zu Putin sinnlos wie ein Kropf und nichts weiter als ein sinnloser wie erfolgloser Botendienst.


13.06.2023

Reaktion an Maria T: Glauben Sie wirklich, dass Kiew allein bestimmen kann, wie in Ihrem Beitrag beschrieben es zu Waffenstillstands- bzw. Kriegsende Ersuchen mit RU im Büßergewand kommt. Am Ende werden die USA und RU über das Kriegsende und die Bedingungen entscheiden und nicht der Staatsschauspieler in Kiew ( UA Präsiden). Reale Weltpolitik wird anders gemacht als sich das europ. Gutmenschen vorstellen.

14.06.2023

Meine persönliche Meinung,
deckt sich mit dem was Sie und "Gleichgesinnte" gerne dem sehr ausführlichen "t-online Artikel" nachlesen, bzw. entnehmen können!

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100190556/news-zum-ukraine-krieg-putin-warnt-usa-provozieren-eine-ernsthafte-krise-.html

Newsblog zum Ukraine-Krieg
Putin warnt: "USA provozieren eine ernsthafte Krise"

>>Stoltenberg betonte, dass die Ukraine bei ihrer Offensive Fortschritte mache und an Boden gewinne. "Aber wir alle wissen, je mehr Land die (Ukrainer) befreien können, desto stärker wird ihre Position am Verhandlungstisch sein", so Stoltenberg. Eine starke Position bei den Verhandlungen mache es wahrscheinlicher, dass Kremlchef Wladimir Putin begreife, "dass er diese Schlacht nie und nimmer gewinnen wird".<<

Genau das ist auch meine Meinung
und alle "Putin-Freund/innen" sollten sich immer zuerst die Frage stellen: Wer hat nun eigentlich wen angegriffen und wer verteidigt sich nur und das völlig zurecht.
Bitte tief darüber nachdenken, Danke!

12.06.2023

Und wie lange sollen noch Waffen geliefert werden? Bis der letzte Ukrainer tot ist? Was wenn die viel gepriesene Frühjahrsoffensive keine zählbaren Erfolge einbringt? Werden diese dann einfach erfunden oder schalten wir dann doch mal unser Hirn ein und suchen diplomatische Auswege? Oder warten wir bis China mitten in Europa die Zügel in die Hand nimmt?

12.06.2023

Sie fragen, "wie lange noch Waffen geliefert werden müssen" ?

Solange und so ausreichend, bis Moskau seine gesamte Soldateska aus der Ukraine - und die Ukraine umfaßt vollkommen auch die Krim - abgezogen und und so lange, bis die Ukraine Mitglied der NATO ist !

Erst dann können die Ukrainer und Ukarinerinnen sich sicher vor Rußland fühlen. Erst dann besteht Sicherheit, daß Moskau nicht mehr zurückkehren wird.

Bis alle russischen Marodeure die Ukraine verlassen haben, werden die Ukrainer mutig und furchtlos (anders als die Deutschen) weiterkämpfen.
Das russische Joch ist abgestreift, wir werden es nie mehr tragen.

12.06.2023

Maria T., das wird aber nicht passieren, denn dazu fehlen der Ukraine die militärischen Mittel und Fähigkeiten.
Es besteht nun eher die Gefahr, dass die ukrainischen Streitkräfte bei ihrer Gegenoffensive vor den von den von Russen mittlerweile errichteten Verteidigungsanlagen selbst personell und materiell ausbluten und Russland danach leichtes Spiel hat. Die westlichen Verbündeten haben nämlich nicht unbegrenzt Waffen und Munition zur Verfügung, die sie nachschieben können. Und der Einsatz von Nato-Kampftruppen ist ausgeschlossen.

12.06.2023

Was heißt bei ihnen (anders als die Deutschen) weiterkämpfen..
Ich frage mich was ist mit ihnen los.. gehen sie hin und kämpfen für dieses (ihr) Land.. aber hören sie auf uns Deutsche zu beschimpfen..! Immer wieder, es hört nicht auf und deshalb darf die Ukraine niemals in die EU, die würden diese Gemeinschaft zerreißen..

15.06.2023

Hallo @Reiner S. und weitere Putin-Freunde,
Sie sollten alle mal die t-online Artikel gut durch lesen was der wichtige "Freund von Putin" nämlich Herr Prigoschin da alles aufzählt.

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100192386/prigoschin-wagner-chef-erstaunt-mit-aussagen-zur-ukrainischen-armee.html

Widerspruch zum Kreml
Prigoschin erstaunt mit Aussagen zur ukrainischen Armee

>>Prigoschin sieht das wohl anders. Mit Blick auf die völkerrechtswidrige Invasion Russlands in der Ukraine sagt er: "Wir sind da eingefallen wie Rüpel, haben mit unseren Stiefeln alles breitgetreten auf der Suche nach Nazis. Und während wir so rumsuchten, haben wir alles und jeden kaputtgemacht, der uns über den Weg lief, wollten nach Kiew und haben es wieder gelassen, weil es scheiterte."<<

Leider vergessen die Putin-Freunde/innen immer, wer wen überfallen hat und dass sich die Ukraine "nur" verteidigt.

15.06.2023

Da hat sich unser Herzbube ja wieder mal die richtigen Zeugen für seine Weisheiten - über die wir zum Glück immer nachdenken dürfen - t-online und den unter Putin großgewordenen Oligarchen und keinen Deut besseren „Schlächter von Mariupol“ Prigoschin ausgesucht . . .

15.06.2023

Reiner S.
Wie lange Waffen liefern? Bis Putin-Russland bereit ist zu verhandeln und internationale Grenzen anzuerkennen.
Bis der letzte Ukrainer tot ist? Vielleicht ist vorher bereits der letzte Russe tot?
Eine solche Offensive dauert nicht nur ein paar Tage. Da kann sich lange nicht viel passieren und dann kann sehr viel auf einmal passieren. Oder eben es passiert gar nichts. Und beide Seiten, vorallem der Angreifer wäre schon geradzu kriminell gegenüber seinen eigenen Soldaten wenn er viel darüber sagen würde.
Die Zahlen des Kremls sind nicht glaubwürdig. Wenn man Putins Worten glauben würde, dürfte die Ukraine nicht mehr annähernd in der Lage sein. Im Gegenteil. Die russiche Armee müsste nun gemütlich nach Kiew marschieren können, weil es keine urkainische Streitkräfte mehr geben dürfte. Die Frage ist wird Putin noch objektiv berichtet oder ist er wie Hitler bereits von schlechten Nachrichten abgeschirmt aus Furcht das er Wutanfälle bekommt, wie ein kleines Kind das seinen Willen nun einmal nicht bekommt? Nur Ja-Sager um sich herum zu haben, besonders seit seiner Covid-Panik-Isolation, dürfte nicht zu einer objektiven Beurteilung beitragen.

Was die Offensive bringt muss man abwarten.
Ein Stop oder auch nur die Ankündigung der Waffenlieferungen wird ganz sicher nicht zu Verhandlungen führen, sondern nur zu aggressiveren, brutaleren und kompromissloserem Vorgehen des Kremls.

@Georg Kr.
Prigoschin dürfte nicht unbedingt proukrainisch gelten. Gerade als "Schlächter von Mariupol". Gerade das macht seinen Aussagen interessant. Außer es soll der Verwirrung dienen.

12.06.2023

Die NATO muss aber noch einiges mehr investieren und üben, üben, üben - um gefährlich auf Putin zu wirken. Die Chinesen werden sich eins grinsen.

12.06.2023

Wie man sieht, kann und konnte die in der Ukraine marodierende äußerst schwächliche, sich teilweise aus Straflagerinsassen bildende russische Armee kein einziges Ziel ihres Vernichtungskriegs erreichen.
Im Gegenteil , nach fast eineinhalb Jahren befindet sich die russische Armee auf dem Rückzug, an manchen Orten schon auf der Flucht. Allein, Terrorangriffe durch Raketen und Bomber können die russischen Invasoren noch fliegen - aber von Flugplätzen tief im Inneren Rußlands und vielfach unter Zuhilfenahme iranischer Drohnen.

Dieses Gebabren der Russen erinnert so ungemein an die deutschen Nazis und ihre Terrorraketenangriffe mittels der Raketen
V1 und V2.

Möglicherweise war die russische/sowjetische Armee immer schon viel zu sehr überschätzt und betrieb viel Spiegelfechterei. So konnte sich die Sowjetarmee einst nur gegen die deutsche Wehrmacht erwehren, weil die Russen massiv von den USA über das lend-and-lease-program unterstützt worden waren.
Aus Afghanistan mußte Rußland schmachvoll und mit vielen Toten unverrichteter Dinge abziehen.

In den Tschetschenienkriegen half den Russen nur das massivste Bombardement des Landes, das selbst die Artillerie- und Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs in den Schatten stellte und der - vor der Weltöffentlichkeit und der russichen Öffentlichkeit vollkommen verborgene (so wurde die russische Journalistin Anna Stepanowna Politkowskaja vom russischen Geheimdienst FSB ermordet, als sie die Wahrheit über Tschetschenien berichten wollte) - ungemein blutige Einsatz der ruchlosen Mörderbande des Schlächters Kadyrow.

Seit Putin gemerkt hat, daß sein "Spezialoperation" vollkommen fehlschlägt und sogar russische echte Patrioten in Rußland gegen Putins Kreml-Mafia kämpfen , ward der Kreml-Herr auf Moskaus Straßen nicht mehr gesehen.
Lediglich seine vielzähligen Doppelgänger sendet er aus.

Putin versteckt sich feige weit weg von Moskau entfernt in einem geheimen Kriegsbunker - wie einst Adolf Hitler und Josef Stalin !

12.06.2023

Wohl kaum die Chinesen beobachten diese Manöver mit Sicherheit ganz genau, denn wenn sie so stark wären wie Sie Herr Kraus glauben, dann wären diese längst auf Taiwan. Aber auch die Chinesen wissen um die militärischen und auch wirtschaftlichen Risiken.
Die grinsen mitnichten.