Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Ukraine lenkte offenbar Angriff in Russland – Stromausfälle in Kiew
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Kommentar: Es braucht die Bremse für Preisbremsen

Es braucht die Bremse für Preisbremsen

Kommentar Von Bernhard Junginger
22.11.2022

Der Staat greift den Bürgern mit Strom- und Gaspreisbremse in schweren Zeiten unter die Arme. Doch er vergisst die, die nicht mit Gas heizen. Die Rechnung zahlen künftige Generationen.

Strom- und Gaspreisbremsen sind schön und gut. Sie lindern die Nöte vieler Menschen, die durch den Energiepreisschock infolge des Ukraine-Kriegs an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten geraten. Doch die Staatshilfen schaffen wie stets auch neue Abhängigkeiten, Begehrlichkeiten und ein gefährliches Anspruchsdenken.

Künstliche Kostenbremsen dürfen also nicht zum Dauerzustand werden, sondern brauchen ihrerseits eine Bremse. Erstens, weil sie weitgehend durch Schulden finanziert sind, die angesichts steigender Zinsen zum Mühlstein um den Hals künftiger Generationen zu werden drohen. Und zweitens, weil sie vielen Bürgerinnen und Bürgern gar nicht zugutekommen. Nur rund die Hälfte der deutschen Haushalte heizt mit Gas. Aber auch in der anderen Hälfte sind die Nöte groß. Denn ebenfalls massiv gestiegen, teils um bis zu 200 Prozent, sind die Kosten für Brennholz, Pellets oder Heizöl. Für Gaskunden, selbst wenn sie wohlhabend sind, greift die Entlastung praktisch automatisch. Für Haushalte mit anderen Heizungen sind dagegen allenfalls Härtefallregelungen vorgesehen. Eine solche Ungleichbehandlung ist auf Dauer nicht haltbar.

Der Ukraine-Krieg macht ungewöhnliche Maßnahme erforderlich

Der Ukraine-Krieg ist eine historische Ausnahmesituation, die Bewältigung seiner Folgen erfordert auch ungewöhnliche Maßnahmen. Eine warme Wohnung darf nicht vermögenden Menschen vorbehalten sein. Auf lange Sicht aber ist es sinnvoller, den Umstieg auf erneuerbare Energien noch entschlossener voranzutreiben, als die Gaspreise künstlich zu begrenzen.

Die Energiewende muss nicht nur im ganz großen Maßstab vollzogen werden, sondern auch im mittleren und kleinen, etwa bei den Stadtwerken. Regional erzeugte Elektrizität und Wärme aus Sonne, Wind, Biomasse oder Wasserkraft müssen so günstig werden, dass sich fossile Energieträger schlichtweg nicht mehr lohnen. Und erst recht keine Preisbremsen mehr gebraucht werden.

Lesen Sie dazu auch
Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.