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Gas aus Katar: Habeck ist gefangen in der Grünen-Moralfalle

Kommentar Von Christian Grimm
29.11.2022

In Deutschland wird die Kritik an der Fußball-WM in Katar besonders eifrig gepflegt. Das Gas der Gastgeber vom Golf nimmt man trotzdem gerne. Ein klassischer Fall von Doppelmoral.

Nun also doch – Katar wird Flüssiggas nach Deutschland liefern. Richtig, das ist das Emirat am Golf, an dem die Deutschen gerade aus Anlass der Fußballweltmeisterschaft ihr hochmoralisches Gemüt kühlen. Ausgebeutete Arbeiter, Diskriminierung von Homosexuellen, ein durch Gier der Seele beraubter Fußball. Das sind die Vorwürfe. Wirtschaftsminister Robert Habeck hat vor wenigen Tagen Nationalmannschaftskapitän Manuel Neuer geraten, die sogenannte One-Love-Binde in Regenbogenfarben zu tragen. 

Nun ist Habeck nicht Sportminister, sondern als Wirtschaftsminister in der Energiekrise der oberste Gasbeschaffer des Landes. Aus diesem Grunde ist er im Frühjahr nach Katar gereist. Einerseits die Kataris über die richtigen Werte zu belehren, andererseits ihr Gas zu wollen, ist ein typischer Fall deutscher Doppelmoral. Keine Partei symbolisiert diese Heuchelei stärker als die Grünen, weil das Moralisieren Teil ihres Wesenskerns ist. Genau das führt dazu, dass ihnen in Teilen der Bevölkerung scharfe Ablehnung bis hin zum offenen Hass entgegenschlägt. 

Im Geschäft mit Gas zählt langfristige Planbarkeit, das weiß auch Habeck

Mit dem Gasgeschäft über anderthalb Jahrzehnte stellt Habeck gleichzeitig die deutschen Klimaziele bloß, für die er prominentester Vorkämpfer ist. Der Deal mit den Scheichs zeigt auch, dass die bisher von Habeck postulierte Haltung "Wir brauchen Euer Gas nur bis 2030, danach haben wir erneuerbare Energien“ an der energiepolitischen Realität auf dem Weltmarkt vorbeigeht. Denn die Ausbeutung eines Gasfeldes ist eine Unternehmung, die sich erst über die lange Zeit rechnet. Langfristige Abnehmer wie China geben den Gas- und Ölstaaten Planbarkeit. 

Dieser Tatsache muss sich auch Deutschland beugen, wenn es zuverlässig mit Gas beliefert werden will. Es ist Zeit, das anzuerkennen. Und es ist Zeit anzuerkennen, dass Deutschland von seinen Ausbauzielen für Wind- und Solarenergie meilenweit entfernt ist. Gas aus Katar und von anderen umstrittenen Lieferanten wird gebraucht werden. Es wäre besser, gestünden sich Habeck und die Grünen das ein. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

30.11.2022

Na also, war doch meine naive Anmerkung, doch gar nicht so dumm, oder?

>>VON
WOLFGANG L.
vor 23 Min.
Franz, googeln können Sie doch selbst auch, oder?
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Erdgasfoerderung-in-der-Nordsee-koennte-doch-moeglich-werden,borkum600.html<<

Das sieht doch gut aus, aber warum dauert da s sooo lange? Die Chinesen, oder die Katarer, hätten das sicherlich in einem Jahr geschafft. Aber der Deutsche Behördenapparat, braucht da 3-4 Jahre, unglaublich!

>>Erdgasförderung in der Nordsee könnte doch möglich werden
Stand: 04.03.2022 11:36 Uhr

Erdgasfeld liegt teils in Deutschland
Teile des betreffenden Erdgasfeldes, das von der geplanten Plattform im niederländischen Küstenmeer gefördert werden soll, befinden sich auf deutschem Hoheitsgebiet. Das gilt auch für weitere umliegende möglicherweise förderbare Erdgasfelder. Weil durch die Förderung des Erdgases daher auch Auswirkungen auf Deutschland entstehen würden, wird das Land in das Planungsverfahren der Niederländer mit einbezogen. Noch hat das Niedersächsische Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) nicht über die Genehmigung entschieden.<<

30.11.2022

Genau so ist es von @ Thomas T.

>>Herr Kamm

Das ist doch nicht so schwer.
Wenn man, wie sie behaupten, die Leistungen der bestehenden Anlagen 3-4mal steigern kann, dann könnte man für die Verdoppelung der installierten Leistung eigentlich die Hälfte aller Anlage abbauen.
Warum sollen dann überhaupt noch neue Anlagen zugebaut werden? Um der CSU eine reinzuwürgen? Wegen der „Gerechtigkeit“? Alles grüne Getöse von „Ausbaubremse“ ist ideologische Polemik.<<

Genauso um das geht es nämlich, um Markus Söder und die CSU zu würgen!

>>Wer mit irgendwelchen Binden durch Fußball-Stadien läuft irgendwelche Boykotte gegen Katar ins Feld führt, gleichzeitig aber dort LNG kauft ist, demaskiert sich als moralinsaurer Schwätzer.<<

Das kann ich auch unterschreiben, wäre das Fußballspielen dort sooo verwerflich, dann hätten sie ja dort auch nicht antreten brauchen, besonders Herr Neuer, der sich da immer hervor tut. Das wären dann Zeichen gewesen und nicht nur den Mund zu halten!
Im Übrigen, ich selbst erfreue mich an den Top-Stadien und schaue neben zu am Laptop, um in Foren zu lesen und online Schach zu spielen, sehr viele Spiel am Abend und sogar manchmal Nachmittags. Und viele der "Moral-Apostel" die sagen sie schauen nicht, sind doch "meistens Lügner" und Heuchler, so glaube ich zumindest.

30.11.2022

Da gebe ich Ihnen ausnahmsweise einmal recht,
>>VON
WOLFGANG L.
vor 25 Min.
Thomas T., der Bedarf wurde bisher gedeckt und er wird in Zukunft gedeckt werden, aber eben nicht mehr zum größten Teil durch einen Lieferanten, sondern durch viele. Das ist die Politik der Ampel und das ist gut so.<<

Die Abhängigkeit von "nur" einem Lieferanten, hat man doch zur Genüge jetzt bei Russland gesehen!

30.11.2022

Der Bedarf wurde nicht gedeckt. Er wurde künstlich nach unten gepresst. Wenn Bürger frierend in Ihren Wohnungen oder Büros sitzen, dann ist der Bedarf nicht gedeckt. Wenn Unternehmen die Produktion von Grundstoffen reduzieren/einstellen, dann ist der Bedarf nicht gedeckt.

Wenn der Chef der Bundesnetzagentur verkündet, wenn wir alle 20% Gas sparen, dann kommen wir bis Februar, dann ist der Bedarf ab März nicht gedeckt.
Da das Gas aus diesem Vertrag auch erst in 2026 kommt, kann es auch gar keinen aktuellen Bedarf decken.

Und da das Gas nicht direkt aus Katar, sondern aus den USA, wie all das andere Gas auch, geliefert wird, denen man dann gleich noch die Terminals überlässt, sind wir wieder in der Hand von nur einem Lieferanten.

30.11.2022

Niemand sitzt frierend in der Wohnung. Es reicht völlig, die jahrzehntelang geübte Verschwendung einzuschränken, dann können leicht 20% eingespart werden. Die Speicher sind deswegen voll und an den europäischen Küsten warten LNG-Transportschiffe, die wegen des niedrigen Bedarfs ihre Fracht nicht löschen können.
Zudem geht es bei den Verträgen, die jetzt geschlossen werden um den mittel- und langfristigen Bedarf. Damit wird auch für Russland ein Zeichen gesetzt, dass sich die Tür Richtung Westen jeden Tag ein bisschen weiter schließt, solange dieser unselige Krieg andauert.
Die schwimmenden LNG-Terminals, die demnächst in Betrieb gehen, sind bereits bis in 2024 hinein durch Lieferverträge ausgelastet, mit Norwegen und den Niederlanden gibt es ohnehin langfristige Verträge.

30.11.2022

Wolfgang L.
Schreiben Sie für sich und nicht für andere!

30.11.2022

30.11.2022 / 7.00

Windkraft noch immer down:

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=sw&week=48

Aktuell ist Windkraft im gesamt-Strommix nahezu bedeutungslos:

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=total&week=48&stacking=stacked_absolute_area

Das ist die Wahrheit - auch eine Verzehnfachung der Kapazitäten bedeutet Blackout, frieren und große Armut !

Es geht nur mit ganz viel Erdgaskraftwerken (aktuell 26 Gigawatt) - dafür wurden die Pipelines nach Russland gebaut!

Und nach Abschaltung der Atomkraftwerke werden noch mehr Erdgaskraftwerke benötigt...

30.11.2022

Herr Grimm, über die Sinnhaftigkeit Ihres Kommentars sollten Sie nochmals nachdenken:
Es ist jahrzehntelange Praxis deutscher Politik und wird insbesondere von den Medien regelmäßig eingefordert, bei geschäftlichen Vereinbarungen mit autokratischen Regierungen immer auch die Missstände in den entsprechenden Ländern anzusprechen. Das ist keine Erfindung der Grünen.
Was heißt eigentlich Moralisieren in diesem Zusammenhang? Über die Zukunft nachzudenken und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu verhindern versuchen? Das ist tatsächlich der Wesenskern der grünen Partei. Deswegen wurde diese Partei vor über 40 Jahren gegründet und deswegen ist sie so erfolgreich..
Dieses Gasgeschäft mit Katar stellt zudem weder die Klimaziele in Frage noch hat es etwas mit der Wirtschaftlichkeit der Ausbeutung von Gasfeldern zu tun. Dazu ist es viel zu unbedeutend und nur ein Deal von vielen, die noch geschlossen werden müssen.

30.11.2022

Aber selber nachdenken,
um nicht immer von Anderen abhängig zu sein wäre doch auch nicht schlecht, oder?

VON WOLFGANG L. vor 55 Min.
Wie wäre es denn, wenn die Deutschen selbst Versuche vor den Küsten von Deutschland nach Gas zu bohren "Fracking", das an Land nicht erwünscht ist. Oder gibt es da keine Gas, oder Öl-Vorkommen, wie z.B, in Norwegen, oder den Niederlanden, das würde mich schon sehr wundern.

Windräder kann man ja auch in die Nordsee stellen, ich frage da nur mal etwas naiv nach, vielleicht gibt es dazu ja eine vernünftige Antwort, wegen dem Gas-Fracking?

30.11.2022

Franz, googeln können Sie doch selbst auch, oder?
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Erdgasfoerderung-in-der-Nordsee-koennte-doch-moeglich-werden,borkum600.html

30.11.2022

Hier steht so viel inhaltlich Falsches, dass zu viel Zeit klaut, dass alles aufzuklären.

Nur ein paar Kleinigkeiten:
„Dieses Gasgeschäft mit Katar stellt zudem weder die Klimaziele in Frage“
Ein LNG-Schiff ballert ungefähr so viel Emissionen in die Luft, wie der deutsche Straßenverkehr zusammen. Habeck lässt nun Dutzende solcher Dampfer fahren, palavert aber über ein Tempolimit in Deutschland.

„Über die Zukunft nachzudenken und die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen zu verhindern versuchen? Das ist tatsächlich der Wesenskern der grünen Partei.“
Mit Windräder werden nun schon Naturschutzgebieten zugebaut. Ist das das Ergebnis des „Nachdenkens“ über die „Zerstörung der Lebensgrundlagen“. Eine wesentliche Lebensgrundlagen ist im Übrigen die Erzeugung von so viel Mehrwert, dass der Staat seine konsumtiven Ziele erreichen kann. Ohne Wirtschaft kein Sozialstaat. Denken die Grünen JETZT darüber auch nach, oder bemerken die wieder mal erst dann, wenn es zu spät ist?
„deswegen ist sie (die Grüne Partei) so erfolgreich.“ Wenn man von 85% der Wähler nicht gewählt wird, ist das also ein Erfolg? Die Grünen sind deswegen so erfolgreich, weil sie ihre Mitstreiter in Institutionen und Medien platzieren und mit Frau Merkel eine Kanzlerin als Einzelperson gefunden haben, die grüne Politik gemacht hat, ohne dafür legitimiert gewesen zu sein. Der Erfolg der Grünen basiert auf dem sehr geschickten Gebrauch des Staates als Machtmittels und unter Schutz des medialen Schirmes.

Usw. Usw

Aber auch Diederich Heßling hat dem Kaiser völlig kritiklos zugejubelt.

30.11.2022

>>Ein LNG-Schiff ballert ungefähr so viel Emissionen in die Luft, wie der deutsche Straßenverkehr zusammen. Habeck lässt nun Dutzende solcher Dampfer fahren, palavert aber über ein Tempolimit in Deutschland. <<

@Thomas T.: Sie können mir doch sicher einen Link zu einer seriösen Seite nennen, der diese Ihre Behauptung bestätigt.

30.11.2022

@ T.
>>Wenn die alten Anlagen durch ganz moderne WKA ersetzt werden, die pro Jahr 3 - 4 -mal so viel Strom wie eine alte Anlage erzeugen - dann brauchen wir in Bayern ja gar keine neuen Anlagen errichten und das ganze Gerede von “Ausbaubremsen” erweist sich als das was es ist, ideologische Polemik.<<

Auch das habe ich hier schon mehrfach erläutert:
In Norddeutschland stehen in mehreren Bundesländern auf die Fläche bezogen 5 - 12-mal so viele Windkraftanlagen wir in Bayern. Im Norden werden zunehmend Windparks, in denen beispielsweise 15 WKA jeweils 5 Mio. kWh/a liefern, repowert. Dann stehen dort beispielsweise 5 WKA, die jeweils 20 Mio. kWh/a liefern. Somit sinkt die Zahl der WKA und steigt die Stromproduktion übers Jahr gerechnet.
In Bayern wie auch in Baden-Württemberg und Hessen kann man nicht viel repowern. Hier müssen neu Anlagen gebaut werden.

Raimund Kamm

30.11.2022

Herr Kamm

Das ist doch nicht so schwer.

Wenn man, wie sie behaupten, die Leistungen der bestehenden Anlagen 3-4mal steigern kann, dann könnte man für die Verdoppelung der installierten Leistung eigentlich die Hälfte aller Anlage abbauen.
Warum sollen dann überhaupt noch neue Anlagen zugebaut werden? Um der CSU eine reinzuwürgen? Wegen der „Gerechtigkeit“? Alles grüne Getöse von „Ausbaubremse“ ist ideologische Polemik.

Damit wären wir wieder bei der im Artikel angesprochene „Moralfalle“ der Grünen. Wer von früh bis spät mit erhobenen Zeigefinger durchs Leben schleicht, allen und jeden belehrt, Lebensfreude zertrampelt und sich selbst zum moralischen Maß aller Dinge erklärt, kommt unweigerlich an den Punkt, an dem ihm die Realität kaltes Wasser ins Gesicht schüttet.
Wer mit irgendwelchen Binden durch Fußball-Stadien läuft irgendwelche Boykotte gegen Katar ins Feld führt, gleichzeitig aber dort LNG kauft ist, demaskiert sich als moralinsaurer Schwätzer.

29.11.2022

Kollaps regenerative Stromerzeugung 29.11.2022:

https://energy-charts.info/charts/power/chart.htm?l=de&c=DE&source=sw&week=48

Wir sind aktuell in Deutschland bei Wind und PV unter 5 Gigawatt bei Last 65 Gigawatt - und ab 2024 sind neue Öl- und Gasheizungen durch die faktisch grün geführte Bundesregierung verboten worden!

Ich habe Angst! Nicht vor der Wärme sondern vor der Kälte!

29.11.2022

Ehrlich gesagt feiere ich Infantino und Katar, weil sie die deutsche Doppelmoral und das deutsche Gutmenschentum schonungslos offengelegt haben.

Das Bild-Interview mit dem katarischen Energieminister Scheich Saad Scharida al-Kaabi fand ich sehr amüsant. :-)

Besonders Robert Habeck kam dabei nicht gut weg.

Im Frühjahr hat er noch Katar um Gas angebettelt und kurz vor der WM kritisiert er Katar für die Missachtung der Menschenrechte?

Es gibt ein schönes Sprichwort:

"Säge nicht an dem Ast, auf dem Du sitzt."

Das ist wohl der Hauptgrund, warum wir zu spät und mit zu wenig Gas beliefert werden und Zwischenhändler auch bezahlen dürfen. Danke nochmals dafür Herr Habeck!

Warum ich Infantino feiere, ist ganz einfach. Weil er Recht hatte.

Man prangert die schlechten Arbeitsbedingungen der Wanderarbeiter in Katar an, aber den Gastarbeitern in Deutschland ging es nicht besser, die seit den Sechziger Jahren nach Deutschland eingewandert sind.

Ich weiß, weil meine Eltern auch dazu gehörten. Sie durften nur diese Jobs machen, für die sich andere zu fein waren und wurden auch noch schlecht bezahlt. Das ist Fakt!

Und Deutschland steht es überhaupt nicht zu, den moralischen Zeigefinger zu erheben. Oder hat man bereits die vielen Zwangsarbeiter und Toten im Zweiten Weltkrieg vergessen?

Man sollte immer zuerst vor der eigenen Haustüre kehren, bevor man andere kritisiert.

Wie gesagt bereue ich es zutiefst, dass ich mit meinem Kreuz für die SPD indirekt die Grünen in die Regierung gebracht habe. Eine große Koalition wäre mir lieber gewesen.

In diesem Sinne

29.11.2022

Herr Habeck ist fremdgesteuert, macht seinen Job und die deutschen Bürger & Steuerzahler bezahlen die Zeche.

29.11.2022

Da ich meinen Umrechnungsrechner nicht immer bei der Hand habe, fände ich es hilfreich wenn man sich mal auf eine Maßbezeichnung bei Gas einigen könnte. Terawattstunden, Kubikmeter, (Kilo-)Tonnen ... . Die Vergleichbarkeit leidet darunter. Wenn die Werte von Thoas T., ein Stück weiter unten, umfasst der Katardeal gerade mal 2% des Gases für Europa aus Russland. Und nur Deutschland betrachtend, sind es dann wohl so um die 10%. Damit kommen wir nicht weiter. Interessant sind auch die Kosten, denn die Amis wollen doch wohl auch mitverdienen. Wie sagt Trigema-Grupp in einer seiner Werbungen: ... wir produzieren in Deutschland. Unser Shirt muß nicht um die halbe Welt reisen... . Aber unser Gas reist um die halbe Welt.

29.11.2022

Sorry. Korrektur: natürlich Thomas T.

29.11.2022

Korrektur #2: wenn das Gas nur an die amerikanische Gesellschaft verkauft wird - ok. Erhöht nur den Preis.

29.11.2022

Wenn es 10 Prozent wären, dann wäre der Deal im Sinne der Diversifikation der Beschaffung geradezu ideal. Übrigens, auch was die Laufzeit des Vertrages angeht.

29.11.2022

Ja - das Diversifikationsargument kann ich teilen. Fehlen dann aber immer noch einige %e.

30.11.2022

3. Ergänzung (dann ist Schluß damit): in der AZ ist heute zu lesen, daß Katar ungefähr 3% des deutschen Verbrauches liefern will. OK. Das wärewirklich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Diversifizierung: eindeutiges JA; aber bitte nicht zu viele. 4-5 Lieferanten sollten eigentlich genug sein.

30.11.2022

Wolfgang B., Katar verkauft das Gas nicht direkt an den deutschen Staat, sondern an Zwischenhändler wie in diesem Fall an eine US-Firma. Katar hat erklärt, dass derzeit auch Verhandlungen mit deutschen Firmen laufen. Da kommt also noch etwas.

29.11.2022

Die Kommentare, dieser leidenschaftlichen Verfechter der grünen plan- und ratlos- , dafür deutschlandfeindlichen Politik, erinnern mich in ihrer Aggressivität, inzwischen an die heilige römische Inqusition und deren Methoden um Menschen die ihre Auffassung nicht uneingeschränkt teilen, zu " bekehren "

29.11.2022

Für einige ist halt ein Grüner Minister wie Chuck Norris, nur viel viel besser.

29.11.2022

Manchmal ist weniger mehr. Das gilt auch für die Interpunktion. :)))

29.11.2022

Nur zur Einordnung

Aus Russland kamen 1600 Terawattstunden Gas im Jahr nach Europa, der Katar-Deal umfasst etwa 30 Terawattstunden. Es geht also um ein Nasenwasser.

Dann liefert gar nicht Katar. Das katarische Gas wird an Conoco Phillips verkauft. Das US-Unternehmen liefert es dann ab 2026 bis 2041 weiter ins norddeutsche Brunsbüttel. Den Standort haben sich die Amis auch schon gesichert. Der grüne Wirtschaftsminister hat also die Terminals schon an Privat verhöckert und der deutsche Gaskunde darf jede Menge Zwischenhändler bezahlen. Wofür hat Habeck UIPER und Gasprom-Deutschland mit Steuermitteln gekauft? Der Mehrwert wandert dann geteilt nach Katar und den USA. Der Dumme ist der deutsche Michel.
Der ganze Deal ist eine Farce, einzig zur Gesichtswahrung des Wirtschaftsministers. Ich bin gespannt, wann die ersten Öltanker anlegen, die russische LNG liefern, nachdem es über tausend Zwischenhändler irgendwie einem anderen Herkunftsland zugeschlagen wird.
Große Gaskunden, die Gas nicht verfeuern, sondern als Rohstoff nutzen, wie Bayer werden Deutschland unter diesen Randbedingungen verlassen MÜSSEN.

Da spielen dann der ganze moralinsauren Nebengeräusche auch schon keine Rolle mehr.

Nebenbei zeigt die “Energiewende” ihr zweites Gesicht. Ohne Gaskraftwerke fliegt der ganze Budenzauber auf.



29.11.2022

Welcher Budenzauber? Die Gaskraftwerke waren auch vor dem Ukrainekrieg als Übergangstechnologie zur Begleitung der Energiewende eingeplant. Sie werden jetzt eben nicht mit russischem Gas, sondern mit LNG betrieben.

Zum Nasenwasser: Man nennt so etwas diversifizierte Beschaffung, um nicht neue Abhängigkeiten einzugehen.

29.11.2022

Sehr geehrter Herr Wolfgang L.

wo haben Sie den das Wort “ diversifizierte Beschaffung” her. Gibt es da aus Ihren Parteizentralen Sprachhilfen?

Eine diversifizierte Beschaffung liegt vor, wenn der Bedarf durch eine “diverse” Zahl Lieferanten gedeckt wird. Der Bedarf wird aber nicht gedeckt. Was nun? Haben die Ihre Agitatoren auch schon Schönsprech dafür entwickelt?

Am Ende ist auch die “diversifizierte Beschaffung” ein Märchen, da wir nun auch das bisschen Gas aus Katar über den Umweg USA beziehen. Wir sind nun auch bei diesem Rohstoff völlig von den USA abhängig. Die Grün/Roten Mitglieder der Atlantikbrücke haben ganze Arbeit geleistet.

30.11.2022

Thomas T., der Bedarf wurde bisher gedeckt und er wird in Zukunft gedeckt werden, aber eben nicht mehr zum größten Teil durch einen Lieferanten, sondern durch viele. Das ist die Politik der Ampel und das ist gut so.

29.11.2022

>>Und es ist Zeit anzuerkennen, dass Deutschland von seinen Ausbauzielen für Wind- und Solarenergie meilenweit entfernt ist.<<

Welche Ziele? Die von Herrn Altmaier und CDU/CSU oder die der Umweltschützer*innen?
Wir Umweltschützer*innen wie auch die Wirtschaftsverbände der Erneuerbaren Energien rechnen seit Jahren vor, dass durch die Ausbaubremse von CDU/CSU wir unsere Energieversorgung gefährden und unsere Klimaschutzziele nicht erreichen.

Ohne diese Ausbaubremse würden heute die Erneuerbaren Energien schon fast 80 % unseres Stromverbrauchs decken. Die Diskussion über Versorgungssicherheit und Strompreise wäre heute entspannt!

Raimund Kamm

29.11.2022

Sehr geehrter Herr Kamm

auch die Beständige Wiederholung macht ihre Aussagen nicht richtiger.

Beantworten sie doch nur die eine Einzige Frage - Wo ist den das “Ausbauziel”? Wieviele Windkraftanlagen müssen noch gebaut werden, um das Ziel zu erreichen? Und was machen die bei Flaute? Sagen Sie nicht “Speicher”, die wird es auch in 20 Jahren nicht geben.

29.11.2022

@ Thomas T.
Die Ziele stehen im EEG:
- Die PV-Kapazität soll 2030 215 GW erreichen
- Die Landwind-Kapazität soll 115 GW erreichen
- Die Seewindkapazität soll 30 GW erreichen

Damit soll der EE-Stromanteil 80 % erreichen.
Den größten Teil der Leistungserhöhung bei Landwind wird man durch Repowering schaffen, sodass deutschlandweit die Zahl der Windräder nur minimal steigen muss. Denn eine moderne leistungsstarke WKA erzeugt pro Jahr 3 - 4 -mal so viel Strom wie eine alte Anlage.

Wie wir dann auch wind- und lichtarme Tage gut meistern, habe ich hier schon vielfach dargestellt.

Raimund Kamm

29.11.2022

Sehr geehrter Herr Kamm

Derzeit beträgt die installierte Gesamtleistung für Onshore-Windenergie 58 GW

Gerade eben bringen diese installierten 58 GW 5 GW Einspeisung. https://www.windjournal.de/erneuerbare-energie/aktuelle_einspeiseleistung_wind_und_solar_energie

Sie wollen die Installierte Leistung verdoppeln. In 8 Jahren.
Dann hätten Sie vielleicht 10 GW Einspeisung. Der Bedarf liegt aber gerade bei 50 GW. Und er wird bis 2030 durch E-Mobilität und Wärmepumpen massiv steigen. Wie viele Gaswerke wollen Sie den 2030 betreiben?

29.11.2022

>> Sie wollen die Installierte Leistung verdoppeln. In 8 Jahren. <<

Das wäre ja gar nicht so schädlich, wenn man nicht gleichzeitig gerade im Winter den Strombedarf mit Wärmepumpe und E-Auto massiv erhöhen würde...

29.11.2022

… und noch eine kleine Anmerkung

Wenn die alten Anlagen durch ganz moderne WKA ersetzt werden, die pro Jahr 3 - 4 -mal so viel Strom wie eine alte Anlage erzeugen - dann brauchen wir in Bayern ja gar keine neuen Anlagen errichten und das ganze Gerede von “Ausbaubremsen” erweist sich als das was es ist, ideologische Polemik.

29.11.2022

Die meisten Anlagen in Bayern hatten bis 2021 geringe oder gar zeitweise negative Renditen...

https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681?reduced=true

>> Die Auslastung ihrer Windparks hüten die Betreiber wie ein Staatsgeheimnis. Die NZZ hat sie nun selbst berechnet. Die Ergebnisse sind ernüchternd. <<

Leider nur angemeldet voll verfügbar - die deutsche Presse bei diesem Thema überwiegend gleichgeschaltet wie in einem autokratischen Staat...

Allerdings; mit den neuen höheren Anlage und den höheren Strompreisen müsste es sich trotz deutlich höherer Baukosten auch in Teilen Bayern rechnen. Die 10H Regel ist aufgeweicht - jetzt müssen die grünen Propagandisten einfach mal reale Leistung bringen ;-)

30.11.2022

@ T.
>>Sie wollen die Installierte Leistung verdoppeln. In 8 Jahren. Dann hätten Sie vielleicht 10 GW Einspeisung. Der Bedarf liegt aber gerade bei 50 GW.<<
Neben Sonne und Wind haben wir noch die Wasserkraft und die Bioenergie. Gerade die Bioenergie kann ihren Treibstoff speichern und je nach Bedarf viel oder wenig Strom erzeugen. Der Mix aus allen EE-Arten ist ein wichtiger Baustein der Stromversorgung, wenn wir weiter Richtung 100 % EE-Strom gehen.
Dazu kommen die Speicherkraftwerke in Norwegen und die Pumpspeicherkraftwerke in der Schweiz. Deutschland hat leider in den letzten zehn Jahren den Pumpspeicherausbau eingestellt. Etwas Potenzial haben wir da noch.
Für die Speicherung über den Tag und für wenige Tage werden auch Batterien immer interessanter. Wir werden dieses Jahr die Batteriespeicherkapazität von einem niedrigen Ausgangsniveau mehr als verzehnfachen.
Zukünftig (vermutlich erst nach 2030) werden wir auch bei viel Solar- und Windstrom Wasserstoff erzeugen und bedarfsweise rückverstromen. Das kommt zeitlich gerade passend, um dann den Kohlestrom zu ersetzen und schrittweise auch das Erdgas.
Bis dahin werden wir noch über 30 GW Erdgaskraftwerke, stunden- und tageweise einsetzen, wenn Sonne und Wind wenig Stromerzeugen.

Raimund Kamm

30.11.2022

@P.
>>https://www.nzz.ch/visuals/windkraft-in-deutschland-grosse-versprechen-kleine-ertraege-ld.1710681?reduced=true<<

Der Artikel enthält viele erkennbare (!) fundamentale Fehler und ist meines Wissens auch nur online erschienen und nicht in der gedruckten Ausgabe. U. a. auf topagrar steht was alles an dem Artikel falsch ist. Ich habe dem Autor damals diese Punkte gemailt:

1. Erträge sind kein Staatsgeheimnis. Windwärts früher in Hannover hat online die Zahlen veröffentlicht. Die Bürgerenergiegenossenschaft Freising macht dies heute auch.
Wenn der Journalist gefragt hätte, hätte er vermutlich auch von den von Robert Sing geführten 3 WP in Berg, Fuchstal und Lamerdingen die Erträge bekommen. Und von hunderten anderen WP auch.

2. Die Auslastung ist ein unsinniger Maßstab. Für die Wirtschaftlichkeit ist natürlich der Ertrag im Verhältnis zum Aufwand maßgeblich. Eine Anlage mit niedrigerer Auslastung, die vorwiegend zu Zeiten hoher Strompreise produziert, kann so wirtschaftlich sein. Auch Gaskraftwerke haben häufig nur eine niedrige Auslastung. Und wie sieht es mit den Speicher- und den Pumpspeicherkraftwerken in der Schweiz aus?
Andere Beispiele für geringe Auslastung sind viele Straßen oder das Oktoberfestgelände. Oder auch Wälder. Oder auch unsere PKW, die durchschnittlich am Tag 1 Stunde ausgelastet sind.
Übrigens: Die Auslastung vom neusten und größten Schweizer AKW, dem SWR Leibstadt, betrug lt. PRIS von der IAEA im Jahr 2016 nur 58,6 % und im Jahr 2021 gar nur 46,8%.

3. Der Hinweis auf Störungen an neu gebauten Anlagen ist dumm. Auch bei anderen Maschinen wie Autos, Flugzeugen usw., ja auch AKW, werden nachträglich Fehler entdeckt.

4. Die Aussage, dass WKA im Süden nur dank hoher Fördersummen überleben können ist grundfalsch. Neue Anlagen liefern im Süden für 5,5 – 6,5 ct/kWh den Strom. Billiger als Atom und Kohle oder Erdgas.

5. Es wäre gut, die NZZ machte deutlich, wie schlecht die Stromversorgung in der Schweiz aufgestellt ist. Dass das Land ein großes Stromhandelsdefizit mit Deutschland hat. Dass gerade im Winter, wenn die Laufwasserkraftwerke (Schnee statt Regen) wenig liefern, die Schweiz viel Strom aus Deutschland importiert und damit viel Windstrom. Im Jahr 2022 haben wir lt. Freiburger Fraunhoferinstitut ISE bis zum 8.11.22 immerhin 8,8 TWh an die Schweiz verkauft und nur 3,4 TWh von der Schweiz gekauft.

Raimund Kamm

30.11.2022

Hallo Herr Kamm

Ihr Engagement ist völlig respektabel.
Aber finden Sie nicht langsam selber, dass wir mal aufhören sollten, uns die Dinge schön zu reden.

1. Eine Industrienation wie Deutschland muss energieautark sein.
2. Strom aus Wasserkraft aus Norwegen oder der Schweiz wird niemals in ausreichender Menge zur Verfügung stehen.
3. Die Möglichkeiten der Erzeugung von Strom aus Wasserkraft sind in Deutschland erschöpft. Da benötigt es noch nicht mal mehr das Naturschutzargument.
4. Die Energiebilanz der Erzeugung von „Grünen Wasserstoff“ ist so fürchterlich schlecht, dass auch diese Variante in den nächsten 50 Jahren nicht zur Sicherung der Stromversorgung taugt.
5. Die Forschung zur Entwicklung von wirklich leistungsfähigen Speichern ist noch so sehr am Anfang, dass ihre Erzählung von „verzehnfachen“ nichts als semantische Taschenspielertricks sind.

Und abschließend: Wenn ein Windstrom-Freund etwas von „kommt zeitlich gerade passend“ plaudert, kommt meine Gegenfrage, warum bislang bei der Abschaltung sicherer Energieerzeugungsformen aus Kernkraft und Kohle der „Ersatz“ niemals „zeitlich gerade passend“ kam?
Die grüne „Energiewende“ ist ein Billionen Euro teurer Traum, der an der Physik scheitert.
Diesen Traum auf den Rücken der Menschen einfach immer weiter zu träumen ist verwerflich. Den auch noch moralisch zu verbrämen eine Schande.
„Der König ist nackt!“ - wie schon mal einer kleiner Junge sagte.

29.11.2022

Ich glaube kaum, dass Habeck die Sache zu einem ordentlichen Vertragsabschluss gebracht hat, sondern eher der Besuch von Scholz vor Kurzem in der Region. Die Lieferung setzt auch erst in 2026 ein und deckt nur einen Bruchteil des bisherigen Lieferumfangs aus RU ab. Also nur ein kleiner Teilerfolg- mit China macht da Katar wesentlich umfangreichere Verträge. Aufgabe eines Wirtschaftsministers ist es vorteilhaft für das eigene Land zu wirken und nicht in Sachen deu Hochmoralansprüche tätig zu werden. Das moralisierende Verhalten der Grünen stößt immer mehr ab. Habecks Verhalten wird nur noch von Frau Baerbock übertroffen die " Hochmoralinstanz" in Sachen Aussenpolitik.

29.11.2022

Glauben heißt nicht wissen, sagt man.

29.11.2022

Katar könnte es sich leisten kein Gas an Deutschland zu liefern. Das Emirat wird sein Gas die nächsten Jahre/Jahrzehnte auch ohne Lieferungen an Deutschland los (ebenso wie Russland). Vermutlich hat der Emir von Katar ein weiches Herz und Mitleid mit Deutschland. Ich hätte das nicht.

29.11.2022

Man muss schon so ehrlich sein und die Doppelmoral anerkennen.

Dazu muss man einfach stehen, wenn man mit einem Land Geschäfte macht das all diejenigen Kriterien erfüllt, die unsere feministische Außenpolitik dazu bringt, Sanktionen gegen andere Länder zu fordern und diese Länder zu ächten, die also keinen Deut besser sind.

Was sind die Konditionen des Vertrages mit dem Regime in Qatar? Wieviel zahlt man jetzt drauf m Vergleich zu dem bisherigen Preisen aus den alten Verträgen. Wie lange ist man gebunden bei welcher Abnahme Menge?

Lieferung ab 2026? Das ist viel zu spät. Und bis dahin sollte die alternative Energie Versorgung dich mit Vollgas ausgebaut sein, oder nicht?

29.11.2022

Schon unglaublich, wie diejenigen, die den Karren aus dem Dreck ziehen hier gescholten werden.
Schon unglaublich, wie Herr Grimm die Verursacher der Misere vergessen hat.

Ach ja, haben ja die Konservativen vergeigt, macht ja nix......

29.11.2022

Da ist viel Wut dabei, weil die Leute natürlich sehen, wie konzentriert und kompetent die Grünen die Probleme angehen und lösen. Erste Erfolge sind nun zu sehen: Die Inflationsrate ist überraschend gefallen.

29.11.2022

K. Brenner

Wieder einmal eine Lose-lose Situation für Herrn Habeck: Bezieht Deutschland das Erdgas, ist es Doppelmoral, lehnt er dies ab, schreien Merz und Dobrinth, er vernichte den Industriestandort Deutschland. Angeblich ist ihm nun auch vorzuwerfen, dass er bisher nicht zugab, dass Deutschland meilenweit vom Ziel der Energiewende entfernt sei. Dass dies das Resultat des Krieges und der inkompetenten Politik der Vorgängerregierungen ist, wird schon nicht mehr erwähnt. Meines Erachtens ist die Vertragslänge (immer noch spürbar kürzer als der Erdgasvertrag Italiens mit Katar) der bittere Kompromiss, den Herr Habeck im Sinne unseres Landes eingehen musste. Parallel ist er bestrebt, den Ausbau der Erneuerbaren voranzutreiben und jetzt auch endlich die von der Industrie geforderte qualifizierte (!) Einwanderung voranzutreiben. Und bei all dem Gezeter um die angebliche Doppelmoral ist auch zu sagen, dass diese Regierung in ihrem außenpolitischen Handeln eine klar deutlichere Sprache spricht als die vier Vorgängerregierungen unter Mutti Merkel.

29.11.2022

Habeck ist der Wirtschaftsminister Deutschlands und er macht seine Arbeit in dieser Krise gut. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

29.11.2022

Wolfgang L.
Er wurde ja auch schon von seinem Boss zurechtgestutzt.
Hoffentlich wird ihm sein Bückling gegenüber Katar nicht irgendwann um die Ohren gehauen. Was aber nicht weiter schlimm ist, schließlich hält unser Bundeskanzler Olaf Scholz und die Bevölkerung eh mehr von unserer Außenministerin Annalena Baerbock

30.11.2022

Sie haben es auf den Punkt gebracht – manche scheinen das schwarze Parteibuch mit dem Gebetbuch zu verwechseln, anders ist es nicht zu erklären, dass man sich wider bessere Erkenntnisse am ewig Gestrigen festklammert. Hallo ... Deutschland wird nicht untergehen, nur weil wir einen grünen Wirtschaftsminister und einen roten Kanzler haben!!! Die gegenwärtige Lage ist nicht so leicht und die Regierung macht einen guten Job. Dass die Zeiten im Moment nicht einfach sind – das hat uns nicht diese Regierung eingebrockt – schon vergessen? Macht eure schwarzen und braunen Gebetsbücher zu – die sind nicht die Zukunft.

01.12.2022

@Frau Reichenauer: dem kann nicht ganz zugestimmt werden. Die Sanktionspolitik mit den Folgen hat eindeutig die aktuelle Regierung zu verantworten.