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  3. Kommentar: Kinder erben Armut – und brauchen mehr soziale Teilhabe

Kinder erben Armut – und brauchen mehr soziale Teilhabe

Kommentar Von Moritz Maier
27.07.2023

Für prekäre Familienverhältnisse können Kinder nichts. Umso wichtiger, dass sie mehr Möglichkeiten sozialer Teilhabe bekommen. Frankreich macht es vor.

Millionen von Deutschen können sich nicht mal eine Woche Urlaub im Jahr leisten. Das ist bitter. Noch bitterer: Kinder sind besonders häufig betroffen. Sich keinen Urlaub leisten können, ist eine finanzielle Frage. Die Auswirkungen sind aber sozial. Denn Armut führt zu Scham und Ausgrenzung. Und Armut wird vererbt. Kinder können nichts für die Lebensumstände, in denen sie aufwachsen. Diese Umstände prägen ihre Zukunftschancen aber massiv. Mangelt es den Eltern an Geld, fehlt den Kindern oft der Zugang zu adäquater Bildung und sozialer Teilhabe. Ein Teufelskreis.

Bezahlte Ferien für Kinder – Frankreich geht voran

Ein Schritt, Kindern beides zu ermöglichen, wären staatlich bezahlte Bildungsreisen. Dort können Freundschaften entstehen und Urlaubsgefühl aufkommen. Und mit entsprechenden Programmen kann der Horizont junger Menschen erweitert werden. Klar, das kostet Geld. Und unser Armutsproblem wird damit nicht gelöst. Für ein bedürftiges Kind könnte so ein Urlaub aber ein tolles Erlebnis und eine Chance sein.

Frankreich zeigt gerade, wie es geht: Kinder, die in einem Haushalt mit weniger als 4000 Euro Einkommen aufwachsen, bekommen künftig bis zu 350 Euro Förderung für den "Ferienlagerpass". Eine gute Investition in die Zukunft.

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Die Diskussion ist geschlossen.

21.08.2023

@ MARIANNE B.

"Vorher sollte den Eltern ihre Verantwortung für ihre Nachkommen zurück gegeben werden.. und sie aus der Abhängigkeit vom Staat rauszunehmen."

Was soll denn das heissen? Die DDR hat doch aufgehört zu existieren! Kitas und Kindergärten schliessen? Die alten Familienverbünde wo noch Großeltern die Kinder betreuen können während die Eltern arbeiten gibt es leider so gut wie nicht mehr.

Wo nimmt ihnen der Staat gegen ihren Willen die Verantwortung für ihre Nachkommen ab?

Ich konnte es mir vor vielen Jahrzehnten noch leisten, dass meine Frau in den ersten 10-12 Lebensjahren beim Sohn zu Hause blieb und es trotzdem noch für Wohneigentum reichte. Natürlich unter Verzicht auf viele Urlaube, Luxus, Fernreisen und den Zweitwagen. Das schaffen die heutigen Familien mit Normaleinkommen bei heutigen Mieten, Nebenkosten und sonstigen Belastungen nicht mehr. Außerdem wäre dieses Nachkriegsmodell einer Arbeitnehmerfamilie der Todesstoss für unser Wirtschaftssystem.

" . . . sondern das ureigene Recht auf Freizeit, Urlaub und intelligentes Leben."
Dem Recht auf Freizeit, Urlaub usw. würde ich auf jeden Fall die Notwendigkeit von Arbeit und Ausbildung voranstellen.

Freizeit, Urlaub und intelligentes Leben als Erziehungsziele? Tut mir leid, das verstehe ich leider auch nicht.
Die in unseren Zeiten überzogene Bedeutung von Freizeit und Work-Life-Balance lernen unsere Kleinen frühzeitig genug kennen . . .

28.07.2023

Es kann vielleicht auch an einem Urlaub liegen dass Kindern das Gefühl von sozialer Teilhabe fehlt.. und warum fällt uns das erst heute auf..? Ich denke aber mehr, dass es unseren Kindern an Sicherheit, Anerkennung, RESPEKT und Geborgenheit in ihrer Herkunftsfamilie und in der Gesellschaft fehlt. Das größte Übel unserer Zeit ist dass wir keine Zeit mehr für unsere Kinder haben.. Vorher sollte den Eltern ihre Verantwortung für ihre Nachkommen zurück gegeben werden.. und sie aus der Abhängigkeit vom Staat rauszunehmen.. Unabhängige Menschen sind Respektvoller, Sozialer, sie schätzen ihre Eigenständigkeit und Freiheit.. Wenn Gott gewollt hätte dass wir Dumm bleiben.. dann hätte er uns kein Gehirn gegeben und nicht zu einem eigenständigen Individuum mit Identitätseigenschaften gemacht.. Also gebt den Kindern das zurück was sie sie später ausmacht und ohne schlechten Gewissen weitergeben können.. Erwachsene Vorbilder die ihnen zeigen können was es heißt ein Homo sapiens... ein verstehender, verständiger, weiser, kluger vernünftiger Mensch zu sein.. Und keine billigen Geschenke mehr sondern das ureigene Recht auf Freizeit, Urlaub und intelligentes Leben..

21.08.2023

Hallo Marianne B. Das ist auch meine Meinung und dem ist nichts hin zu zu fügen ein echt richtig toller Kommentar. Hoffentlich lesen auch mal den Kommentar viele Eltern und merken auch mal was Kindern wirklich fehlt . Klasse!!