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Selbstständige und kleine Firmen brauchen Signale der Hoffnung

Kommentar Von Michael Kerler
23.12.2021

Die vierte Welle trifft Handel, Gastronomie, Kultur und Veranstalter hart. Was sie nicht brauchen, ist jetzt eine Rückforderung früherer Corona-Hilfen.

Unser Land hat in diesem zweiten Corona-Jahr 2021 ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Das gilt gerade in wirtschaftlicher Hinsicht. Während sich die Industrie großteils rasch erholt hat und Dax-Unternehmen gute Gewinne schreiben, erlebten kleine Unternehmen und Selbstständige angesichts immer neuer Corona-Wellen ein Wechselbad der Gefühle. Auf neuen Mut folgte neue Verzweiflung.

Jeder fünfte Betrieb denkt an das Aufhören

Die vierte Corona-Welle, Einschränkungen wie 2G im Handel, abgesagte Feiern und Veranstaltungen machen Händlern, Gastronominnen, Kulturschaffenden das Leben schwer. Sie stehen vor sorgenvollen Weihnachtstagen. Zermürbung droht sich breit zu machen. Jeder fünfte Betrieb in Deutschland denkt inzwischen daran aufzuhören. Das wäre eine Drama.

Es sind pragmatische Lösungen gefragt

Umso stärker sind jetzt pragmatische Lösungen gefragt, wenn es zum Beispiel darum geht, ob Selbstständige und kleine Unternehmen Teile ihrer Corona-Soforthilfen aus dem Frühjahr 2020 zurückzahlen müssen, als die Pandemie ihren Anfang nahm. Im Bund rät der neue Wirtschaftsminister Robert Habeck zu einem Moratorium, was Rückzahlungen betrifft, um den Betroffenen Luft zu geben. Auch der Freistaat Bayern scheint sich um ein faires Vorgehen zu bemühen, das den Firmen Zeit gibt. Es bedarf derzeit dringend Signale der Hoffnung!

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