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Krieg im Nahen Osten
19.04.2024

Der Iran spielt israelischen Nadelstich-Angriff herunter

Iranische Gläubige gehen an einem Wandgemälde vorbei, das den verstorbenen Revolutionsgründer Ayatollah Khomeini zeigt. Wie weit kann der Konflikt im Nahen Osten eskalieren?
Foto: Vahid Salemi, AP/dpa

Teheran plant offenbar keinen Gegenschlag und macht „Eindringlinge“ verantwortlich. Nach einem mutmaßlichen Angriff gibt es zunächst keine Berichte über Schäden. Was passiert jetzt?

Bilder von einem Platz in der Stadt Isfahan im Morgenlicht zeigte das iranische Staatsfernsehen am Freitag: Das Leben gehe seinen gewohnten Gang, meldete der Sender. In der Nacht waren im zentraliranischen Isfahan und im westiranischen Täbris laute Explosionen zu hören gewesen, die iranischen Streitkräfte aktivierten die Flugabwehr gegen den erwarteten israelischen Angriff und schossen nach eigenen Angaben mehrere Drohnen ab. Doch am Morgen ließ das Regime die Iraner wissen, der Spuk sei vorbei. Ein erneuter Gegenschlag auf Israel sei nicht nötig. Eine weitere Eskalation zwischen dem Iran und Israel ist damit vorerst nicht zu erwarten. 

Israel hatte seit dem iranischen Raketenangriff vom vergangenen Sonntag eine militärische Antwort angekündigt. Die USA und andere westliche Staaten versuchten, die israelische Regierung zur Mäßigung zu bewegen. Ob die Appelle etwas bewirkten, oder ob Israel ohnehin nicht vorhatte, die Konfrontation mit dem Iran weiter anzuheizen: Am Freitag machte sich Erleichterung breit – der Ölpreis ging nach einem steilen Anstieg wieder zurück. Der Westen hatte auch den Iran zur Zurückhaltung aufgerufen. 

Isfahan ist das Zentrum iranischer Waffenindustrie

Isfahan, rund 350 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran, ist ein Zentrum der iranischen Rüstungsindustrie; im vergangenen Jahr hatten Drohnen eine Waffenfabrik in der Nähe der Stadt angegriffen. Nördlich von Isfahan liegt Natanz, eine Anlage zur Urananreicherung, die vor zwei Jahren durch einen Anschlag beschädigt wurde. Beide Angriffe dürfte Israel verübt haben. 

Obwohl die Angriffe an sich harmlos waren, signalisierte Israel damit, dass wichtige iranische Einrichtungen im Visier seiner Streitkräfte sind. Die USA erklärten, sie stünden zwar zu Israel, hätten sich aber an keinen „offensiven Operationen“ gegen den Iran beteiligt. Die iranischen Behörden ließen verlauten, „Eindringlinge“ hätten die Drohnen vom iranischen Boden aus aufsteigen lassen. Es habe keinen Angriff auf den Iran von außen gegeben, erklärte Hossein Dalirian, Sprecher der iranischen Cyberspace-Agentur. 

Auch im Irak wurden Explosionen gemeldet

Israelische Kampfflugzeuge griffen in Syrien, wo pro-iranische Milizen stationiert sind, eine militärische Radaranlage an, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Auch aus dem Irak, wo viele pro-iranische Milizen aktiv sind, wurden Explosionen gemeldet. Teheran spielte die Bedeutung der Angriffe herunter. Es gebe keine Pläne für einen neuen Militärschlag auf Israel, zitierte die Nachrichtenagentur Reuters einen iranischen Regierungsvertreter. Iranische Nutzer von sozialen Medien verspotteten den israelischen Angriff; in einem Video auf X wirft ein Mädchen einen Papierflieger gegen eine Betonwand und kichert. Mehdi Toghyani, ein iranischer Parlamentsabgeordneter aus Isfahan, sprach von einer israelischen „Verzweiflungstat“, die gescheitert sei. 

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Experte Macaron: Der israelische Angriff war eine Botschaft

Auch der Nahostexperte Joe Macaron von der US-Denkfabrik Wilson Center erkennt eine israelische Botschaft in dem Angriff in der Nacht zum Freitag. Der jüdische Staat habe dem Iran klarmachen wollen, dass die israelischen Streitkräfte auch auf dem Territorium der Islamischen Republik angreifen könnten, sagte Macaron unserer Redaktion. Unter dem Strich gebe es jetzt „ein Ergebnis, bei dem beide Seiten sagen können, sie hätten die jeweils andere Seite angegriffen, ohne weiter zu eskalieren“. Macaron erwartet, dass es zumindest vorerst keine weiteren Militärschläge von Israel und Iran geben wird, auch wenn der Konflikt zwischen beiden Staaten weiter schwelt.

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