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  3. Krieg in der Ukraine: Aufgewärmte Zusagen, aber noch keine Leopard-Panzer in Ramstein

Krieg in der Ukraine
20.01.2023

Aufgewärmte Zusagen, aber noch keine Leopard-Panzer in Ramstein

Der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius lässt erst einmal den Bestand an Kampfpanzern ermitteln.
Foto: Michael Kappeler, dpa

Beim Treffen der westlichen Verteidigungsminister in Ramstein bekommt die Ukraine weitere Zusagen für Waffenlieferungen, aber erhält nicht, was sie verlangt.

Der neue deutsche Verteidigungsminister hat das Zählen befohlen. Boris Pistorius lässt jetzt nachschauen, wie viele der von der Ukraine begehrten Leopard-Kampfpanzer in den Hallen von Bundeswehr und Rüstungsbetrieben stehen. Zählappelle und Stärkemeldung gehören schließlich zum Wesen der Armee. „Wir bereiten uns für den Fall der Fälle vor“, sagte der SPD-Mann nach den Beratungen mit seinen westlichen Amtskollegen und hohen Militärs im pfälzischen Ramstein. 

Der Fall der Fälle ist jener, wenn Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zu dem Schluss kommt, dass er Kiew doch das schwere Kriegsgerät liefert. Das könne binnen Tagen geschehen, umriss Pistorius den Zeitrahmen. Für das Frühjahr sagen die Strategen in der Ukraine große Schlachten mit den russischen Invasionstruppen voraus. „Wir müssen schneller werden“, forderte der nach Ramstein per Video zugeschaltete ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag mit aufgerauter Stimme. 

Selenskyj: Hundertfacher Dank und 100 Tanks

Er verlangte Kampfpanzer, Kampfflugzeuge und Luftabwehrraketen. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter schob er auf Englisch ein ironisches Wortspiel nach. „I can thank – but hundreds of ‚thank you‘ are not hundreds of tanks“. Hundertmal „Danke sagen“ sei nicht das Gleiche wie 100 Panzer. 

Eine Zusage für die Stahlkolosse bekam Selenskyj in Ramstein nicht. Er steht dennoch nicht mit leeren Händen da. Schon im Vorfeld des Treffens der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe aus 50 Staaten hatten unter anderem die USA, Schweden und Dänemark umfangreiche Waffenlieferungen an die Überfallenen angekündigt. Auch Deutschland wird nach den Worten Pistorius‘ nachlegen, und zwar im Umfang von einer Milliarde Euro. „Deutschland wird nicht aufhören damit, Deutschland wird nicht nachlassen, die Ukraine zu unterstützen.“ Priorität habe die Luftverteidigung.

Darum geht es: Kampfpanzer Leopard 2.
Foto: Bundeswehr (dpa)

Deshalb wird die Bundeswehr – wie bereits bekannt – eine Patriot-Raketeneinheit an die ukrainische Armee weiterreichen. Auch Marder-Schützenpanzer gehen gen Osten. Auch das war bereits angekündigt. Bislang hat Deutschland Kriegsgerät im Umfang von zwei Milliarden Euro abgegeben. 

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US-Verteidigungsminister in Ramstein: "Die Geschichte schaut auf uns"

Die USA als Führungsmacht der Nato und Gastgeber der Runde in Ramstein drängten die Alliierten zu weiteren Zusagen. „Die ukrainische Bevölkerung schaut auf uns. Der Kreml schaut auf uns. Und die Geschichte schaut auf uns“, mahnte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin. 

Laut Pistorius ist die Frage der Kampfpanzer im Bündnis noch nicht geklärt. „Es ist keineswegs so, als gebe es eine einheitliche geschlossene Koalition“, meinte der 62-Jährige. Ihm zufolge hatte seine zurückgetretene Vorgängerin Christine Lambrecht trotz monatelanger Diskussion keine Liste mit den verfügbaren Leoparden erstellen lassen. 

Die USA wollen Selenskyj indes keine Kampfpanzer des Typs M1 Abrams zur Verfügung stellen und begründen das mit der komplizierten Wartung und spezieller Munition. In Europa weit verbreitet sind hingegen die Leoparden aus deutscher Produktion. Für die Ukraine ist es logistisch sinnvoller, den Nachschub an Material und Ersatzteilen für eine begrenzte Zahl von Panzermodellen zu organisieren. Aus Großbritannien erhält das angegriffene Land einige schwere Challenger-Panzer und muss bereits deren Nutzung im Heer vorbereiten.

Scholz verweigert Weitergabe von Leopard-Panzern an die Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz sperrt sich gegen die Weitergabe von Leoparden an die Ukraine, um Russlands Präsident Wladimir Putin nicht zu provozieren. Er hatte ihre Lieferung zuletzt an den Willen der USA geknüpft, ihrerseits M1 zu liefern. Doch trotz der Absage Washingtons lässt der internationale Druck auf Deutschland nicht nach. Die Ukraine, die osteuropäischen Staaten und Großbritannien werfen Scholz Zögerlichkeit vor. Auf den Schlachtfeldern im Donbas konnte die russische Armee zuletzt einige Erfolge erringen und die Verteidiger zurückdrängen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

22.01.2023

Per Dekret wurde nur die Verhandlung mit Putin verboten. Die Behauptung Russland ist ein Fake New!

22.01.2023

Interessant ist aber auch der Aspekt, dass sich derzeit 99 Leo-Panzer bei der Industrie zwecks Reparatur- und Wartungsarbeiten befinden; 99 von 217. Das sind mehr als 45% des verfügbaren Bestandes (rein zahlenmäßig, ohne Bewertung der Einsatzbereitschaft der noch vorhandenen). Hier muss und sollte die Frage erlaubt sein, wieso 99 Stück en gross, was sagt das über das Material oder die Verteidigungsbereitschaft aus, etc.

22.01.2023

"was sagt das über das Material"

Garnichts. Wenn Sie ihr Auto ohne die nötigen Inspektionen am Limit bewegen ist eben irgendwann mal Ende.
Und da inzwischen bekannt das die Bundeswehr weder das entspreche Material besitzt noch die Leute dafür, dürfte klar sein warum so viel Schrott ist.

https://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-puma-ausfall-selbstgemachtes-problem-1.5736355

21.01.2023

Fast jeden Tag kommen neue Forderungen von der Ukraine an Deutschland. Sind wir die Lakaien der Ukraine?

21.01.2023

Noch nicht. Bis zu dem Tag als der UA Präsident jegliche Verhandlungen mit Russland per Dekret verbot bis die RU Armee alle besetzen Gebiete einschl. der Krim verlassen, habe ich noch an die Redlichkeit der Kiewer Führung geglaubt. Mit seiner realitätsfernen Zielansatz für die Beendigung der Kampfhandlungen hat Kiew jeglichen Spielraum für eine Verhandlungslösung unmöglich gemacht; es besteht die Gefahr, dass ganz Europa durch diesen Ansatz in den UA Krieg hinein gezogen wird.
Allein schon die undiplomatische Art des Auftretens des UA Präsidenten, die eher an bühnenreife TV Auftritte von Show Stars erinnert als an seriöse Politik, wirkt verstörend von Anfang an.

21.01.2023

". Bis zu dem Tag als der UA Präsident jegliche Verhandlungen mit Russland per Dekret verbot bis die RU Armee alle besetzen Gebiete einschl. der Krim verlassen, habe ich noch an die Redlichkeit der Kiewer Führung geglaubt."

Was anderes kommt auch gar nicht in Frage, sonst geht in zwei Jahren das gleiche vorne los.

"es besteht die Gefahr, dass ganz Europa durch diesen Ansatz in den UA Krieg hinein gezogen wird."

Nachdem Russland gerade seit einem Jahr zeigt was seine Armee kann bezweifle ich doch stark das Russland nur ansatzweise in Betracht zieht die EU/Nato mit in den Krieg zu ziehen.

Die aktuellen Fortschritte werden nur durch Häftlinge erzielt die als Kanonenfutter verheizt werden.

22.01.2023

@ VonJochen H
Man muss diesen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine objektiv und realistisch sehen. Eine Verhandlungslösung ohne kompletten Rückzug Russlands käme einen Sieg Russland gleich. Bleibt die Frage, was dann durch Russland z.B. gegenüber anderen Anrainerstaaten oder aber gegen den Rest des ukrainischen Staates folgen würde. Freiheit zu verteidigen kann niemals halbherzig erfolgen.

20.01.2023

Die Deutschen „zählen“.

Die Russen werden den Ukrainer die Front zerfetzen, an der die Ukrainer dann nicht mehr genug Widerstand leisten können.

Scholz ist schon heute mitschuldig an militärischen Niederlagen, Tod und Elend der Ukrainer.
Es sieht aus, als wäre Scholz Putins verlängerter Arm, der im derzeit stattfindenden Abnutzungskrieg Stück für Stück die Oberhand gewinnt.
Es ist das Ende deutsche mr Politik. Von Putin verlacht, von den Europäern allein gelassen und den Amerikaner als Bettvorleger serviert.

Solange das so ist, kann man ja noch zählen.

20.01.2023

Und von Ihnen, Herr Grimm, kommen halt die fortwährenden aufgewärmten Leopard-Lieferfordungen.

20.01.2023

Mittlerweile schäme ich mich für unsere Regierung. Ein absolutes Trauerspiel.

20.01.2023

Ich auch und das schon etwas länger @Robert R.
dazu dann wieder ein sehr aussagekräftiger Link von t-online mit Video der Erklärungen des neuen Verteidigungs-Ministers.

https://www.t-online.de/nachrichten/ukraine/id_100115486/keine-leopard-panzer-fuer-die-ukraine-ramstein-blamage-fuer-deutschland.html

Diese zwei Aussagen sind eine Blamage

>>Der Unmut wächst: Die russische Armee rückt im Osten der Ukraine langsam vor, aber Deutschland zählt erst einmal seine Leopard-Panzer. Eine große Enttäuschung.

Der peinliche Panzerpoker geht in die nächste Runde. Bei der Unterstützerkonferenz für die Ukraine auf dem US-Luftwaffenstützpunkt in Ramstein wurde klar: Deutschland wird auch weiterhin keine Leopard-2-Panzer an die Ukraine liefern und blockiert zudem den Export deutscher Kampfpanzer von anderen Ländern an Kiew.

Stattdessen spielt die Bundesregierung auf Zeit und versucht, die Aufmerksamkeit auf andere Themen zu lenken.<<

Das ist doch ganz genau nach dem Geschmack einiger User hier in diesem Forum, oder?

20.01.2023

Sehr guter Einstieg von Pistorius ins Amt des Verteidigungsminister- unaufgeregt läßt er erst einmal die Verfügbarkeit von deu KPZ prüfen vor einer Entscheidung. Dazu gehören auch Ausbildung, Ersatzteilbevorratung, regelmäßige Wartung des Systems. Westl Kpz sind komplexer als die bisher von der UA eingesetzten Muster und bedürfen regelmäßiger Wartung und einfach nur aus Verschleiss genutzt. Nur in der Kombination mit Schützenpanzer können sie sinnvoll eingesetzt werden. Die lauten ultimativen Forderungen aus der UA und Polen sind nicht geeignet , in der Sache voran zu kommen. Und US Minister Austin hat die Lage nach dem Meeting nüchtern und ohne Emotionen auf Ramstein AFB dargelegt.

20.01.2023

Wann kapiert das letzte deutsche Kasperle, dass wir nur das dürfen, was die Amis & Co. wollen?

20.01.2023

Also meinTipp wäre:
Wegen der Zahl der Leopard-Panzer könnte man auf den entsprechenden Kanälen - einfach mal bei den Russen anfragen - die werden eine Liste mit allen Zahlen, Standorten und Wartungszustand schicken? :-)
Wenn man gut schmiert?!
Oder man findet den, der die Zahlen an die Russen liefert - dann hat man wenigstens ein hohes Gehalt von des Steuerzahlers Liste weg. Aber natürlich ausliefern an die Russen - sonst müssen wir den Maulwurf noch durchfüttern - evtl. bekomnmt er dann noch die Besoldung weiter?

20.01.2023

Die Deutschen beginnen zu „zählen“. Wie peinlich wird das noch?
Die Polen haben uns abgeschrieben. Die Franzosen verstehen uns nicht mehr (https://www.welt.de/politik/ausland/plus243311269/Ehemaliger-Macron-Berater-Die-deutsche-Kultur-ist-den-Franzosen-fremd-geworden.html) Die USA sind genervt und erklären den Deutschen, wer die Führungsrolle hat.

Dieses Land ist im diplomatischen Abstieg. Dafür verfeuern wir für Milliarden Euro Masken, lassen Vergewaltiger frei herumlaufen, jagen mit 3000 Polizisten eine Rentnergang, kleine Dörfer revoltieren gegen Berlins Migrationspolitik, die Inflation vernichtet die Vermögen des Mittelstands, für Wahlen brauchen wir OSZE-Beobachter, die Industrie ist auf den Absprung.

Und die Helden aus dem Bentnerblock fangen an zu zählen.

20.01.2023

"Er hatte ihre Lieferung zuletzt an den Willen der USA geknüpft, ihrerseits M1 zu liefern."

Das wurde längst dementiert und hätte militärisch auch wenig Sinn gemacht. Warum wird diese Zeitungsente dann hier wiederholt?

20.01.2023

Gut gemacht. Scholz, Pistorius und weitere.

21.01.2023

Welche von den vielen Aktionen meinen Sie den?
Das die Bundeswehr trotz regelmäßigen Inventuren ihren Fahrzeugbestand nicht kennt? Wirklich gute Leistung!
Das Deutschland sich International ins abseits stellt? Wirklich gute Leistung!
Das China sich das Treiben wohl sehr genau ansieht und sich auf einen Angriff auf Taiwan vorbereiten kann?

Das einzige was unser Olaf bis jetzt wirklich geschafft hat ein Verb zu erschaffen: Scholzen !