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Russische Flugabwehr schießt angeblich Drohnen über der Krim ab
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Krieg in der Ukraine
18.05.2022

Das Update zum Ukraine-Krieg vom 18. Mai

Foto: AZ-Grafik

Mit unserem Update zum Krieg in der Ukraine behalten Sie den Überblick über die Nachrichtenlage. Wir senden Ihnen jeden Abend die wichtigsten Meldungen des Tages.

Eine Recherche des ukrainischen Investigativportals Waschnyje Istorii („Wichtige Geschichten“) zeigt: Der Kreml hat den Angriffskrieg auf die Ukraine nicht sehr sorgfältig geplant. Die Russen wollten Mariupol innerhalb von drei und die ukrainische Hauptstadt Kiew innerhalb von fünf Tagen einnehmen. Doch der Angriff wirkt ungeplant. Die Russen schickten etwa ihren Konvoi völlig ungeschützt los. Er war ein leichtes Ziel für die ukrainischen Soldaten, die ihre Chance zu nutzen wussten.

Nun dauert der Krieg schon fast drei Monate. Bislang haben die Russen „es nicht geschafft, Kiew einzunehmen. Sie ziehen sich aus der Gegend von Charkiw zurück. Ihre große Offensive im Donbass ist festgefahren“, so fasst der Generalsekretär der Nato, Jens Stoltenberg, die aktuelle militärische Situation kurz und treffend zusammen. Unser Politik-Redakteur Simon Kaminski hat sich näher mit der fehlenden Strategie der Russen im Krieg gegen die Ukraine befasst.

Der Tag: Nach einem Plan der Ampel-Regierung soll der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sein Büro und seine Mitarbeiter verlieren. Schröder ist ein langjähriger Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin und seit Jahren als Lobbyist des russischen Energiekonzerns Gazprom in Deutschland aktiv. Trotz des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine will der Ex-Kanzler seine Ämter nicht niederlegen. Das könnte ihm jetzt zum Verhängnis werden. Am Donnerstag will die Koalition entscheiden, ob Schröder seine Mitarbeiter und sein Büro verliert.

Schweden und Finnland haben am Mittwoch offiziell den Beitritt zur Nato beantragt. Doch die Türkei hat den Beginn der Beitrittsgespräche zunächst blockiert. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Bündniskreisen erfuhr, war es am Mittwochvormittag im Nato-Rat nicht wie ursprünglich geplant möglich, den für den Start des Aufnahmeprozesses notwendigen Beschluss zu fassen.

Die Lage: In der ukrainischen Hafenstadt Mariupol haben sich russischen Angaben zufolge seit Wochenbeginn 959 ukrainische Kämpfer aus dem belagerten Stahlwerk Asowstahl ergeben. Zudem kündigte der russische Vizeregierungschef Juri Borissow an, dass sein Land kurz davor stehe, einen Hochleistungslaser einzusetzen, der gezielt Drohnen abschießen könne. Und im Osten der Ukraine wurde das stillgelegte Werk eines unterfränkischen Gipsherstellers bombardiert.

Die Region: Russland hat die Ukraine überfallen – auch in die Region sind zahlreiche Geflüchtete gekommen. Und hier leben Menschen mit russischen Wurzeln. Werden sie diskriminiert und schlechter behandelt, seit Putin den Angriff auf die Ukraine befohlen hat? Evelin Grauer hat sich unter Menschen mit russischen Wurzeln im Landkreis Aichach-Friedberg umgehört.

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