Newsticker
Zahlreiche Angriffe in Süd- und Ostukraine gemeldet
  1. Startseite
  2. Politik
  3. Krieg in der Ukraine: Russischer Angriffskrieg könnte nochmal deutlich an Gewalt zunehmen

Krieg in der Ukraine
07.04.2022

Russischer Angriffskrieg könnte nochmal deutlich an Gewalt zunehmen

Rettungskräfte haben in der ukrainischen Kleinstadt Borodjanka bei Kiew eigenen Angaben zufolge mit dem Wegräumen von Trümmern und der Suche nach Opfern begonnen.
Foto: Daniel Ceng Shou-Yi, Zuma Press Wire/dpa

Russlands Armee steht offenbar vor einer Großoffensive im Osten der Ukraine. Präsident Selenskyj verlangt mehr Waffen vom Westen und warnt vor einem historischen Fehler.

Wolodymyr Selenskyjs Augenringe werden immer dunkler und dicker. Die Erschöpfung ist dem ukrainischen Präsidenten ins Gesicht geschrieben. Aber mehr noch der Schmerz. Das Wissen um das Leid seiner Landsleute. Denn Butscha, dieser Ort des Grauens, könnte überall sein in der Ukraine. Und es könnte sogar noch schlimmer kommen. Auch das ist in Selenskyjs Gesicht zu lesen, als er in seiner nächtlichen Videoansprache wieder einmal warnt: „Wenn wir nicht die Waffen bekommen, die wir brauchen, wird Russland das als Einladung verstehen. Als Erlaubnis, eine neue blutige Welle im Donbass loszutreten.“

Der Donbass, das sind die Gebiete Donezk und Luhansk, in denen russische Söldner unter dem Deckmantel eines separatistischen Kampfes schon seit 2014 Krieg führen. Sie haben dort eigene „Volksrepubliken“ geschaffen, die weltweit niemand anerkennt. Außer der Regierung in Moskau. Nun deutet alles darauf hin, dass die Region zum Ausgangspunkt einer neuen russischen Großoffensive wird. Selenskyj ruft die Menschen im Osten des Landes mit täglich wachsender Dringlichkeit zur Flucht auf. Denn klar ist auch, dass die ukrainische Armee nicht weichen wird. „Wir werden kämpfen“, sagt der Präsident lapidar. Es ist einfach nur ein Fakt, den er nebenbei erwähnt. Der Vollständigkeit halber. Zweifel am ukrainischen Verteidigungswillen lässt er nicht zu.

In den kommenden Tagen könnte die Gewalt noch einmal deutlich zunehmen

In dieser Lage scheint es eine ausgemachte Sache zu sein, dass der russische Angriffskrieg in den kommenden Tagen noch einmal deutlich an Gewalt zunehmen wird. Der Rückzug aus der Region um Kiew und aus dem Norden der Ukraine sei nur „Teil einer Neuorganisation der russischen Streitkräfte gewesen“, erklären westliche Geheimdienste. So sieht es auch der Danziger Militäranalyst Konrad Muzyka. „Die Einheiten, die Russland abgezogen hat, werden in die Gebiete Charkiw-Isjum und in den Donbass verlegt. Die Kräfte südlich von Isjum haben bereits eine neue Offensivachse in Richtung Barnikowo eröffnet“, erläutert Muzyka.

Im vergangenen Winter gehörte der Pole zu den wenigen Fachleuten weltweit, die den russischen Truppenaufmarsch richtig einschätzten. „Sie bereiten sich auf einen großen Krieg vor“, erklärte er früh – und fand kaum Gehör. Das ist nun anders. Muzyka zählt mittlerweile zu den meistbeachteten Militärexperten, die Russlands Angriffskrieg analysieren. Und deshalb deuten manche Beobachter seine Berichte über eine neue Offensivachse bei Isjum sogleich als den Beginn der „zweiten Welle“. Einige internationale Medien berichten am Donnerstag bereits von dem Versuch der russischen Armee, die ukrainischen Truppen im westlichen Donbass in einem „gigantischen Kessel“ von Nachschub abzuschneiden. Eine Bestätigung dafür gibt es zunächst nicht. Die meisten Fachleute erwarten die Offensive für dieses Wochenende.

Seit Wochen steht die Stadt Mariupol unter Beschuss. Der ukrainische Präsident Selenskyj ist davon überzeugt, dass es dort "tausende zivile Opfer" gibt.
Foto: Victor, Xin Hua, dpa

Aus Muzykas Analysen geht klar hervor, dass das Abflauen der Kämpfe in den vergangenen Tagen nichts anderes war als eine Scheinruhe vor dem erneuten Sturm. Zumal von echter Ruhe in diesen Tagen ohnehin keine Rede sein kann. Charkiw, Mariupol und viele andere Städte im Osten und Süden stehen weiter unter schwerem Beschuss. Tag für Tag sterben dort Menschen. Selenskyj ist überzeugt, dass Russland einen humanitären Zugang nach Mariupol vor allem deshalb blockiert, um „tausende zivile Opfer" zu verschleiern. Russische Soldaten seien dabei, die nahezu vollständig zerbombte Stadt von Spuren des Grauens „zu säubern“. Aber es könnte eben noch extremer werden in den kommenden Wochen. Denn am Horizont scheint bereits das Datum 9. Mai auf.

Lesen Sie dazu auch

Das ist der „Tag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg“, an dem in Russland an die Kapitulation der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg erinnert wird. Auch in der Ukraine und anderen ehemaligen Sowjetrepubliken ist der 9. Mai einer der wichtigsten Feiertage. In der aktuellen Lage jedoch werden sich alle Augen nach Moskau richten.

Denn der russische Präsident Wladimir Putin steht unter hohem politischem Druck, seinen Landsleuten einen „Sieg“ in der Ukraine zu präsentieren. Oder zumindest militärische Erfolge, die sich propagandistisch als Sieg verkaufen lassen. Schließlich wird Putin am 9. Mai die Militärparade auf dem Roten Platz abnehmen.

Der Druck auf den russischen Generalstab dürfte immens sein

Der ehemalige General Ben Hodges, bis 2017 Oberkommandierender des US-Heeres in Europa, ist sicher: „Es wird ein immenser Druck auf den russischen Generalstab ausgeübt, bis zum 9. Mai einen Sieg zu erringen.“ Zumal Putin den Angriff auf die Ukraine mit dem Ziel begründet hat, das Nachbarland zu „entnazifizieren“. Dass dies mit der Wirklichkeit in der Ukraine nichts zu tun hat, ist dabei das eine. Das andere ist, dass Putin am Tag des Sieges über Nazi-Deutschland kaum ohne eine Erfolgsmeldung im behaupteten Kampf gegen die angeblichen „Nazis in Kiew“ auf die Tribüne am Roten Platz treten kann.

Ein ukrainischer Soldat steht auf einer Straße vor zerstörten russischen Panzern und hebt dabei die geballten Fäuste. Die die ukrainischen Armee hat durch Erfolge weiter an Selbstbewusstsein gewonnen.
Foto: Vadim Ghirda, AP/dpa

Das jedoch wirft die Frage auf: Was wäre „alles“? Zuletzt skizzierten Fachleute immer wieder ein Szenario, in dem Putin sich mit der Eroberung eines Landkorridors vom Donbass zur Krim „zufriedengeben“ könnte. Der Osteuropa-Experte Janis Kluge von der Stiftung Wissenschaft und Politik warnt hingegen vor Wunschdenken im Westen: „Ich glaube nicht, dass Putin aufgegeben hat, Kiew zu erobern. Das erklärte Ziel der russischen Führung betrifft weiterhin die gesamte Ukraine.“ Auch Selenskyj gibt sich keinen Illusionen hin. „Noch habt ihr die Möglichkeit, uns die Waffen zu geben, die wir brauchen, um diese Aggression zu stoppen“, sagt er an die Adresse des Westens. Passiere dies nicht, werde dies „ein historischer Fehler sein“.

Alle aktuellen Entwicklungen erfahren Sie jederzeit in unserem Live-Blog zum Krieg in der Ukraine.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

08.04.2022

@Rainer Kraus
Hoffe dass dies Frage nicht ironisch gemeint war, ansonsten wären Sie an oberster Stelle zur Wahl zum „Ehrenbürger Russlands“!

Permalink
08.04.2022

Wo ist denn hier die UNO? Es wird immer von der NATO gesprochen der Ukraine zu Hilfe zueilen, aslswenn die NATO ein Teil der UN-Friedenstruppe wäre. Es braucht ein eindeutiges Signal der UNO, sofort Friedenstruppen zum Schutz der Bevölkerung einzusetzen und Russland aufzufordern (was ja schon geschehen ist), den Krieg unverzüglich zu beenden zu beenden. Warum schaut diese Organisation tatenlos zu, wie hier unschuldigen Menschen "hingerichtet werden? Was muss denn noch passieren, dass auch bei diesen Bildern in letzter Zeit, noch nichts getan wird? Sollte die NATO ohne UN-Mandat eingreifen, eskaliert dieser Krieg. Russland/Putin und seine Helfer müssen gestoppt und vor den internationalen Gerichtshof gestellt werden.
Ist man eigentlich schon auf den Gedanken gekommen, dass der Rückzug der russischen Truppen aus und um Kiew, ganz andere Gründe haben kann? Bei diesem verrückten Putin kann man damit rechnen, dass sein erklärtes Ziel Kiew jetzt mit einer taktischen Nuklearwaffe eliminiert werden könnte? Er hat sein Ziel, Kiew in kurzer Zeit zu erobern, nicht erreicht. Ich hoffe nicht, dass er sich so "rächen" wird.

Permalink
08.04.2022

UNO-Friedensmissionen benötigen einen Auftrag des Weltsicherheitsrats.
https://frieden-sichern.dgvn.de/friedenssicherung/un-friedensmissionen?pk_campaign=cpc&pk_kwd=uno%20friedensmissionen

Und in dem haben die fünf alten Atommächte leider ein Vetorecht. An Russlands Veto sind schon alle Verurteilungen des barbarischen Kriegs in Syrien gescheitert und dort würde jeder Versuch, eine UNO-Friedensmission in die Ukraine zu senden, blockiert werden.

Raimund Kamm

Permalink
08.04.2022

@RAIMUND KAMM
Das ist mir klar, aber bei einer Dringlichlkeitssitzung und 2/3 Mehrheit kann auch der Weltsicherheitsrat kein Veto mehr einlegen: und das müsste machbar sein. Ausserdem: es kann nicht sein.,dass Kriegsparteien hier bei einer solchen Situation Vetorechte haben, welche ein Ergebnis/Entscheidung verhindern/blockieren. Wäre ein Freibrif für solche Mitglieder, zu tun und zu lassen was sie wollen, ohne daran gehindert zu werden.

Permalink
08.04.2022

Nicht wäre, das IST ein Freibrief.

Permalink
08.04.2022

@Hans M.
Den Freibrief nutzen alle diese Veto-Mächte schon lange.

Permalink
09.04.2022

Hans M. >>Das ist mir klar, aber bei einer Dringlichlkeitssitzung und 2/3 Mehrheit kann auch der Weltsicherheitsrat kein Veto mehr einlegen: <<

Das trifft meines Wissens nach nicht zu. Auf welche Quelle stützt sich Ihre Vermutung?

Raimund Kamm

Permalink
08.04.2022

Natürlich. Zurückziehen. Sich neu sammeln und aufbauen. Geballt angreifen mit wirksamerem Waffenarsenal. Mal sehen.

Permalink
08.04.2022

Die russische Feier zum "Sieg über Nazideutschland" war immer schon eine Farce und ist heute an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten !

Denn :

Es war allein der Stalin-Hitlerpakt , der den europäischen Teil des 2 Weltkriegs überhaupt erst möglich gemacht und entfesselt hatte !
Ohne diesen Pakt wäre die deutsche Wehrmacht nicht losmarschiert !

Wie im geheimen Zusatzprotokoll vereinbart , griff die Rote Armee die polnische Armee im Rücken an , während die Polen sich im Westen gegen die Deutschen verteidigten !

Im Wald bei Katyn ermorderten die Russen während ihr Besatzung die größte Anzahl polnischer Offiziere - damit die Polen (wenn die Russen später nach Westen walzen und Osteuropa beherrschen würden) , keinen langjährigen Widerstand leisten können !

Und damit niemand später über den Stalin-Hitler-Pakt und den russischen Partner-Angriff auf Polen im September 1939 berichten könnte !


Ein weiteres Manko hatte immerschon die Siegesfeier auf dem Roten Platz :

Die UdSSR hätte ohne die gewaltige militärische und wirtschaftliche Hilfe aus dem US-Leih-und-Pachgesetz kein Kriegsjahr überlebt !

Über Alaska wurden Unmengen Nahrungsmittel Weizen, Waffen, Munition , Eisenerze, Kohle und Stahl, Lastwagen , Kampfflugzeuge ganze chiffsmotoren und vieles vieles mehr in die UdSSR gebracht !


Weder der den Europäischen Teil des WKs auslösende "Stalin-Hitler-Paket" noch die das russische Überleben sichernde überbordende Wirtschafts-/Militärhilfe der USA finden bis heute eine Erwähnung in der offiziellen sowjetisch/russischen Geschichtsschreibung .


Die Nazis sitzen doch heute in Moskau , im Kremel, an vielen Stellen in Rußland !

In der Polizei etwa , die friedliche Demonstranten verhaftet, weil diese das Wort "Krieg" aussprechen,

-in den Scheingerichten , die von bekannten Oppositionspolitikern bis hin zu Gegenkandidaten bei kleineren Bürgermeisterwahlen jeden aburteilen , der zur Opposition gehört ,

- in der russischen Staatspresse , die dem Goebbels - Apparat im Dritten Reich in Nichts nachsteht !

- in der Roten Armee , die Hinrichtungen von unkrainischen Zivilisten durchführt und selbst die eigenen einfachen Soldaten rüchsichtslos verheizt

- Und möglicherweise ist sogar war , daß die Russen versuchen , nunmehr die Leichen der Zivilisten "loszuwerden" - so wie es die deutsche SS in den Konzentrationslagern mit dem Verbrennen ja machte !


Und war es nicht immer schon das russische Ziel - schon zu Zeiten der Zaren , zu Zeiten Lenins und Stalins und nun unter Putin - die ukrainische Eigenständigkeit , die ukrainische Kultur , das ukrainische Volk auszulöschen ?!!!

Welche grausame Parallelität zwischen den deutschen Nazis von damals und den heutigen russischen Nazis in Moskau tritt hier zutage ?!!!


Diese Parallelität sollte doch endlich dem Westen eine (nochmalige) unbedingte Aufforderung sein , wirklich Alles an auch schweren Waffen , Material, Sanktionen und noch vielmehr Unterstützung zu erbringen ?!!

Damit der 9.Mai 2022 nicht der Todestag der Ukraine wird - sondern der Tag , an dem der Sturz des Diktators Putin begann !


Permalink
08.04.2022

Ergänzung - ohne wieder Gefahr zu laufen als Putin Freund hingestellt zu werden, nur weil man der westl Mainstream Meinung nicht folgt. Das Beste der Krieg würde baldmöglichst zu einer Pattsituation führen- lieber heute als morgen. Der gesamt Donbass und Verbindung zur Krim fix durch RU Armee besetzt; aber die RU stellt weitere Angriffe Richtung Kiew ein. Das würde den Flüchtlingsstrom und das damit verbundene Leid mindern mit Rückführung in befriedete Zonen. Auch wollen nicht alle Zivilpersonen aus dem Donbass Richtung Westen, sondern abhängig von der Ethnie lieber Richtung Osten- auch wenn Kiew das der Welt weis machen will. Eine Pattsituation würde zumindest beide Seiten zu einen Waffenstillstand und Einstellung der Kämpfe führen.

Permalink
08.04.2022

Nicht eindeutige Lage. Es ist fraglich ob es zu mehr Gewalt im Donbass kommt. Das hängt auch davon ab, ob die Zivilbevölkerung so geschlossen hinter der UA Armee steht wie im Raum Kiew und ob Guerilla Taktik im Donbass überhaupt möglich ist (weitestgehend offenes Gelände). Im Donbass kann die RU Armee von gesicherten relativ kurzen Nachschublinien ausgehen während die UA Armee ihr Material, soweit vorhanden, über lange gegen Luftangriffe ungeschützte Linien heranführen muss. Das gilt insb auch für jetzt vom Westen zugesagtes schweres Gerät. Und der Widerstand der UA Armee in Mariupol steht praktisch vor dem Aus; das setzt RU Armee Kräfte für andere Aufgaben frei. Im Westen werden immer nur Karten gezeigt, die die Lage im Donbass und die Verbindung zur Krim sehr positiv darstellen; im Raum Lugansk sind aber bereits jetzt 90 % des Gebietes unter RU Kontrolle.

Permalink
07.04.2022

Die Zeit, der Ukraine die notwendige Waffenhilfe zu geben läuft rasant ab. Aber anstatt schnell die Rahmenbedingungen dafür zu gestalten, dass den Ukrainern alles notwendige Material zur Verfügung gestellt wird, dass sie benötigen, um die russischen Zangenangriffe abzuwehren, muss Frau Baerbock über die Impfpflicht abstimmen. Das ist nur noch peinlich. Und Habeck und Lambrecht erklären es zur ihrer Leistung, dass die Tschechen uralte ostdeutsche BMP1 auf den Zug Richtung Ukraine stellen. Das Papier aus Berlin wurde wohl schnell nachgeschoben, als die Dinger schon auf dem Zug standen.

Die Russen werdenden in den nächsten zwei Wochen mit allem was sie noch zusammenkratzen konnten angreifen. Wird dieser Schlag abgewehrt, geht es für Putin auch innenpolitisch in die Defensive. Es gibt da zunehmend mehr Oligarchen, die richtig viel Geld verdienen. Und wenn dann vielleicht z.B. Georgien seine Chance erkennt, die im letzten Krieg verlorenen Gebiete zurück zu holen, würde das einen Beitrag zur allgemeinen Entspannung liefern.

Aber diese deutsche Regierung muss endlich handeln, will die eine ukrainische Niederlage oder einen endlosen Krieg mit unbeschreiblichen Leid verhindern.

Permalink
07.04.2022

Es werden ausgebrannte und verrostete Panzer und Autos gezeigt, die schon jahrelang rumliegen müssen etc. Was sagt das uns?

Permalink
08.04.2022

Es sagt uns, dass sie in Chemie nicht aufgepasst haben. Ein Brand ist nichts anderes als eine exotherme Redoxreaktion, bei der ein brennbarer Brennstoff durch Sauerstoff oxidiert wird. Dazu gehören zwar nicht vorrangig Metalle, aber Farben, Lacke und anderes brennbares Zeugs an Fahrzeugen. Von daher wird so ziemlich jedes ausgebrannte Fahrzeug "rostig" aussehen wie wenn es schon jahrelang rumgelegen wäre. Sie können ähnliche Bilder auch von Fahrzeugbränden hierzulande auch in der AZ online finden.

Permalink
08.04.2022

Es sagt uns, dass Sie mit dieser "Frage" unterstellen wollen, dass die Nachrichten Fake sind und dass in der Ukraine alles super ist.
Angesichts dem unendlichen Leid und der Zerstörung ist das was Sie hier machen unerträglich.
Weiter unten gibts einen Link zu offiziellen russischen Einschätzungen. Die Russen WOLLEN eine Zerstörung der Ukraine. Und Sie unterstützen das! Schämen Sie sich!

Permalink
07.04.2022

Wer von den Putinfreunden sich informieren möchte:
https://www.newstatesman.com/world/europe/ukraine/2022/04/russia-cannot-afford-to-lose-so-we-need-a-kind-of-a-victory-sergey-karaganov-on-what-putin-wants
Hier erklärt ein Kremelvordenker das Tun und Wollen des Kremels:
Einen Sieg um JEDEN Preis, notfalls die Zerstörung der Ukraine, langfristig ein Europa unter der direkten Vorherrschaft der Russen, Abschaffung der "schwachen" Demokratien in Europa (also alle Demokratien, auch in Deutschland) zugunsten einer Zentralmacht unter der Führung Russlands.
Genauso wie Hitler. Zerstörung Morden Leid Entsetzen nur weil ein Faschist seine kranken Machtfantasien auslebt.

Permalink
08.04.2022

Am Ende wird dagegen nur die Taktik "Nordkorea" helfen.

Eine bis an die Zähne nuklear bewaffnete EU...

Permalink