Makar Diakonov hat eine Organisation ins Leben gerufen, die Ukrainerinnen und Ukrainer auf ihrer Flucht unterstützt. 50.000 Menschen sollen mit ihrer Hilfe schon den Weg in die Freiheit gefunden haben. Diakonov weiß, wie es ist, seine Heimat verlassen zu müssen: Mit 16 Jahren kehrte er seiner Geburtsstadt Sankt Petersburg den Rücken, weil ihn der russische Geheimdienst als Spitzel anwerben wollte.
Foto: Fabian Huber

Lesetipp

Wie ein junger Russe ukrainischen Flüchtlingen hilft

Makar Diakonov floh vor drei Jahren aus Sankt Petersburg. Nun holt er zusammen mit Gleichgesinnten von Prag aus Flüchtlinge aus der ukrainischen Kriegshölle heraus.

Der Ort, von dem aus Makar Diakonov nach eigenen Angaben schon Zehntausende Menschen gerettet hat, könnte auch in einem Albtraum des russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Westen und dessen angebliche Dekadenz vorkommen. Das Café zwischen Prager Hauptbahnhof und Wenzelsplatz fühlt sich mehr nach San Francisco oder New York an als nach tschechischer Hauptstadt. Es gibt Frappuccinos und Chai-Tee und viel Avocado. Bestellt wird auf Englisch, von jungen Leuten, die mit Knopf im Ohr in ihre Laptops starren.

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