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  3. Krieg in Nahost: Was bedeutet der Tod des Hamas-Vizes für den Krieg in Gaza?

Krieg in Nahost
03.01.2024

Was bedeutet der Tod des Hamas-Vizes für den Krieg in Gaza?

Bei einer Explosion in Beirut soll der stellvertretende Leiter des Politbüros der islamistischen Hamas, Saleh al-Arouri, ums Leben gekommen sein.
Foto: Nariman El-Mofty, dpa

Der Konflikt im Nahen Osten droht sich nach der Tötung eines Hamas-Anführers im Libanon weiter zu verschärfen. Israels Armee schweigt, aber ihre Feinde drohen.

Kurz nach dem Deal zur Befreiung des israelischen Soldaten Gilad Shalit 2011, den die Hamas fünf Jahre lang in Gaza gefangen gehalten hatte, gab der hochrangige Hamas-Mann Saleh al-Arouri Israels öffentlich-rechtlichem Sender Kan ein Interview. Im Gegenzug für die Befreiung Shalits hatte Israel über tausend palästinensische Häftlinge entlassen. Dass das Land bereit sei, so viel für einen einzigen Soldaten zu tun, sei „eine Stärke der israelischen Gesellschaft“, sagte al-Arouri damals. 

Am Montagabend wurde al-Arouri, 57 Jahre alt, bei einer Explosion in Beirut getötet. Mit ihm kamen sechs weitere Hamas-Männer ums Leben. Wenngleich Israel mutmaßliche gezielte Tötungen gewohnheitsmäßig nicht kommentiert, ist anzunehmen, dass seine Sicherheitsdienste dahinterstecken: Seit dem Terrorangriff der Hamas vom 7. Oktober droht Israels Regierung deren Anführern mit dem Tod; und als stellvertretender Leiter des Hamas-Politbüros war al-Arouri einer der wichtigsten von ihnen. „Einen solchen Anführer zu töten, hat Symbolkraft“, sagt der Hamas-Experte Ronny Shaked von der Hebräischen Universität in Jerusalem, der al-Arouri selbst 2011 interviewt hat. „Es ist ein moralischer Sieg für Israel und ein moralisches Problem für die Hamas.“ 

Al-Arouri koordinierte die terroristischen Aktivitäten der Hamas

Al-Arouri, geboren in einem kleinen Dorf nahe Ramallah im Westjordanland, trat der Hamas Ende der 80er Jahre als Student an der Universität von Hebron bei. Wegen seiner Aktivitäten für die Terrororganisation wurde er Anfang der 90er mehrmals verhaftet und verbrachte insgesamt 15 Jahre in israelischen Gefängnissen, bis er 2010 freikam. Bei den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas um die Freilassung Gilad Shalits spielte er eine tragende Rolle. Unter den mehr als tausend Palästinensern, die im Gegenzug freikamen, war auch der heutige Chef der Hamas in Gaza, Jihia Sinwar, der als Planer der Massaker vom 7. Oktober gilt. Dass Israel 2011 bereit war, für einen einzigen Soldaten einen solch hohen Preis zu bezahlen, dürfte zu Sinwars Entscheidung beigetragen haben, auch bei dem Terrorangriff vom Oktober auf Geiselnahmen zu setzen

In diesem Gebäude soll der zweithöchste Anführer der islamistischen Hamas im Ausland, Saleh al-Arouri, ums Leben gekommen sein.
Foto: Marwan Naamnai, dpa

Al-Arouri zog nach seiner Freilassung zunächst nach Damaskus, später in die Türkei und schließlich in den Libanon. Aus der Ferne koordinierte er die terroristischen Aktivitäten der Hamas im Westjordanland. Zudem knüpfte er in seinen Gastländern hilfreiche politische Kontakte für die Hamas, unter anderem mit der schiitisch-islamistischen Hisbollah im Libanon und deren Förderer, dem iranischen Regime. „Er war die Verbindung zur Hisbollah“, sagt Ronny Shaked, „und deshalb eine sehr, sehr wichtige Person für die Hamas.“ Seine guten Drähte nach Teheran nutzte Al-Arouri, um seine Organisation mit Waffen und Munition aus dem Iran zu versorgen. 

Weitere Geisel-Deals sind nun unwahrscheinlich

Nicht zuletzt wegen al-Arouris enger Bande zur Hisbollah und ihrem mächtigen Förderer fürchten nun Beobachter in Israel, dass die Hisbollah die Tötung rächen könnte. Deren Raketenarsenal gilt als größer und schlagkräftiger als jenes der Hamas; und auch wenn Israels Armee sich seit Beginn des Gazakrieges auf eine Eskalation im Norden vorbereitet, könnte ein Zwei-Fronten-Krieg sie stark unter Druck setzen. Die Hisbollah-Miliz im Libanon drohte am Dienstagabend Vergeltung an: "Dieses Verbrechen wird niemals ohne Antwort oder Strafe vorübergehen." 

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Vor allem bei den Angehörigen der noch immer gefangen gehaltenen israelischen Geiseln wächst die Sorge. Nach der mutmaßlichen Tötung von al-Arouri sind die Verhandlungen über ein mögliches neues Geisel-Abkommen zwischen den Kriegsparteien laut der Zeitung Haaretz zum Stillstand gekommen. Die Gespräche konzentrierten sich nun darauf, eine Eskalation zwischen Israel und dem Libanon zu verhindern.

Frankreich warnt vor Eskalation

Israels Sicherheitsberater ist unterdessen um Entschärfung bemüht. "Wer auch immer das getan hat, es muss klar sein, das dies keine Attacke auf den libanesischen Staat war. Es war nicht einmal eine Attacke auf die Hisbollah", sagte Mark Regev dem US-Fernsehsender MSNBC. Der mutmaßliche Angriff habe allein der Hamas gegolten.

Der französische Präsident Emmanuel Macron forderte die israelische Regierung auf, "jedes eskalierende Verhalten, insbesondere im Libanon, zu vermeiden". Das teilte der Élysée-Palast in Paris nach einem Telefonat Macrons mit Benny Gantz, Minister in Israels Kriegskabinett, mit. Frankreich werde diese Botschaften der Zurückhaltung weiterhin an alle direkt oder indirekt beteiligten Akteure in dem Gebiet weitergeben, hieß es.

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Die Diskussion ist geschlossen.

04.01.2024

Wir können sehen wenn irgendwo ein Krieg ausbricht, er heute mit einer Brutalität geführt wird, die schrecklich ist.. Es gibt kein halten mehr, es ist egal ob Mensch oder Tier getötet wird.. einfach nur noch purer Hass.. Und wir können feststellen wenn die Freunde , Unterstützer nicht ehrlich miteinander umgehen endet das in solch einem Blutrausch.. Das Existenzrecht und Verteidigungsrecht sind ureigene Rechte.. und hat ein jeder Mensch und jedes Land das angegriffen, bedroht wird.. Was die Deutschen tun, dass sie sich aus lauter Schuld wegducken.. was für eine Schuld die unserer Vorfahren... die inzwischen fast alle tot sind , aber die Menschen in den Kriegen müssen heute sterben. Das ist unser Problem dass wir in einer Schuld gehalten wurden, die uns heute unfähig macht zu handeln.. wir können nur zuschauen. Ich habe es dem Zentralrat der Juden Herrn Schuster geschrieben .. wer nichts abschließen kann.. kann nichts neues beginnen. Überall in Europa hat man ein schlechtes Gewissen, alle schauen zu und mahnen zaghaft an aber ansonsten sieht die Welt bei diesen abschlachten und aushungern von unschuldigen Menschen zu.. Wo ist Freund Biden.. ob in Israel, Ukraine.. .usw..??? Gespräche werden gar nicht mehr geführt.. Netanjahu sagte ja... wir werden alle bis zum letzten Mann töten..

04.01.2024

Fakt ist, der Ermordete war Mitglied der Hamas, einer Terroristen Gruppe.

Fakt ist aber auch, dass es eine gezielte Ermordung ohne gerichtliches Verfahren einer in einem anderen Staat befindlichen Person war. Das kann man durchaus auch als illegitim und ggf sogar ebenfalls Terrorismus bezeichnen.

Kurz zuvor hat sie Türkei - rückblickend wohl zurecht - mehrere Personen festgenommen mit dem Hinweis, daß diese auf Anweisung eines anderen Staates gezielte Tötungen in der Türkei vorbereitet haben sollen.

Da wird gewaltig gezündelt.

Was ist eigentlich aus dem enormen Gas Vorrat bei Gaza geworden, den Israel für sich wollte?

"Fast 30 Milliarden Kubikmeter Gas sollen vor der Küste des Gazastreifens lagern. Israel will es mit Ägypten und der palästinensischen Autonomiebehörde erschließen."

https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-06/israel-aegypten-palaestinenser-gasvorkommen-gaza

03.01.2024

Klare Antwort auf die Frage (auch wenn manche glauben, daß ich mich nur in Verallgemeinerungen verliere... :): ich bin mir ziemlich sicher, daß die nächste Eskalationsstufe eingeleitet wird. Heißt in meinen Augen: eine weitere Front für Israel kommt hinzu. M.e. ist es jetzt dringenst geboten dem ganzen Treiben Einhalt zu gebieten, sonst wird der Flächenbrand größer. Die führende Rolle kann eigentlich nur Biden spielen. Im Nebeneffekt könnte er sein stark angeschlagenes Image erheblich verbessern.

03.01.2024

Ich befürchte, dass Netanjahu und seine rechtsextremistische Regierung langsam außer Kontrolle geraten. Die Aussage des Außenministers, man befinde sich "im 3. Weltkrieg", sollte alle Vernünftigen hellhörig machen. Der verheerende Anschlag im Iran mit über Hundert Toten geht hoffentlich nicht auf das Konto Israels.

03.01.2024

Ein Wahnsinn was alles geblubbert wird und wie man einen Mord entschuldigt. Man kommt sich mittlerweile vor wie in einem kontrollierten Lü-Land.

03.01.2024

Ihr "Mord-Geschrei" war aber am 07.Okober 2023 nicht zu vernehmen!

Auch Ihre ständige Behauptung -"in einem von außen kontrollierten und regierten Land zu leben" -muß doch gar nicht sein!

So könnten Sie doch etwa in Rußland - dem "wunderschönen" , der "Freiheit" , der "Wahrheit" und dem "Wohlstand seiner friedlichen Bürger" zugetanen "Paradies" ( früher das "Arbeiter- und Bauernparadies" ) Ihren Wohnsitz aufschlagen!

Dann nicht mehr "von fremden Mächten kontrolliert" könnten Sie dort als Freund und Fan von Terroristen und Diktatoren sicher auch einen viel günstigeren Gas- und Ölpreis in Anspruch nehmen.




03.01.2024

@MARIA T. Schlage vor, sich die Welt Vorort anzusehen und sich durch vielfältigere Quellen zu informieren.

04.01.2024

Ich kann nur sagen... ich persönlich habe keine Ahnung von Kriegsführung aber ich weiß was Recht und Unrecht ist...