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  3. Krieg in Nahost: Wie die "Eiserne Kuppel" Israel vor Raketen schützt

Krieg in Nahost
23.10.2023

Wie die "Eiserne Kuppel" Israel vor Raketen schützt

Das Iron-Dome-Raketenabwehrsystem im Einsatz. Es bietet einen 90-prozentigen Schutz vor Kurzstreckenraketen.
Foto: Ilia Yefimovich, dpa

Tausende Raketen flogen in den vergangenen Tagen aus dem Gazastreifen in Richtung Tel Aviv. Doch die dicht besiedelte Region wird erstaunlich gut geschützt.

Die Sirenen in Tel Aviv heulen besonders oft in diesen Kriegstagen. Dumpfe Explosionen sind zu hören, ein zischendes Geräusch. Am Himmel leuchten die Blitze auf, die die Hamas in Richtung der 430.000-Einwohner-Stadt schickt. Abgefangen werden sie vom Iron Dome. 

Das Raketenabwehrsystem mit dem markanten Namen legt sich tatsächlich wie eine eiserne Kuppel über viele israelische Städte und verspricht so etwas wie einen Rest an Sicherheit in unsicheren Zeiten. Tausende Raketen wurden in den vergangenen Tagen auf israelisches Kernland abgefeuert. Der Iron Dome ist eines der wichtigsten Instrumente des Landes in der Abwehr des Terrors. Und das nicht erst seit Ausbruch des jüngsten Konflikts. 

Kein großes Schutzschild - jede Rakete wird einzeln abgefangen

Seit 2011 nutzt Israel bereits das Raketenabwehrsystem. Der zunehmende Beschuss mit Kurzstreckenraketen durch die Hamas, aber auch durch die im Libanon ansässige Hisbollah hatten den Schritt nötig gemacht. Hinter dem Iron Dome verbirgt sich ein mobiles System, das Raketen, Artillerie- und Mörsergranaten ausschaltet – und zwar nicht in Form eines großen zusammenhängenden Schutzschildes, wie es der Name suggeriert; jede Rakete muss für sich abgefangen werden. 

Die gegnerischen Waffensysteme werden mithilfe von Radaranlagen erkannt. Der Iron Dome soll inzwischen ungefähr 90 Prozent Trefferquote haben. Je mehr Raketen innerhalb kurzer Zeit abgefeuert werden, umso schwieriger wird es auch für den Iron Dome. Einen hermetischen Schutz gegen Raketenangriffe gibt es nach Einschätzung von Militärexperten ohnehin nicht. Für die Hyperschallraketen, wie sie die russischen Streitkräfte nach eigenen Angaben bereits in der Ukraine eingesetzt haben, gibt es noch keine Abwehr. 

Jede Abfangrakete kostet bis zu 70.000 Euro

Das israelische Raketenabwehrsystem erkennt den Start einer feindlichen Rakete und fängt diese noch in der Luft ab – berechnet wird das Ganze mithilfe einer Software. Es muss schnell gehen: Zwischen dem Abfeuern einer Rakete und deren Einschlag vergehen manchmal nicht einmal 60 Sekunden. „Gefüttert“ wird der Iron Dome mit Abfangraketen, es kann ein Gebiet von 150 Quadratkilometern damit abgedeckt werden. 

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Die Vielzahl der Angriffe aus Gaza birgt vor allem die Gefahr, dass dem Iron Dome die Munition ausgeht. Die USA haben deshalb Unterstützung in Milliardenhöhe zugesagt. Denn: Anders als die oft simpel hergestellten Raketen der Hamas ist der Einsatz des Iron Dome extrem teuer. Experten sprechen davon, dass eine einzelne Abfangrakete zwischen 50.000 und 70.000 Euro kostet. Israel hofft deshalb, dass es schon in naher Zukunft ein Laser-Abwehrsystem einsetzen kann – bei dem ein Schuss kaum eine Handvoll Dollar kostet. 

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Israel verfügt im Kampf für seine eigene Sicherheit nicht nur über den Iron Dome, sondern auch über das Abwehrsystem David Sling und Arrow. Die fangen Raketen mit größerer Reichweite ab. 

Deutschland macht Tempo bei Arrow 3

Israel ist nicht das einzige Land, das auf weitgehend automatisierte Luftabwehrsysteme setzt. Seit Beginn des Ukraine-Krieges und der gewachsenen Bedrohung durch Russland wird auch in Deutschland über eine bessere Landesverteidigung gesprochen. Der Fliegerhorst Holzdorf soll zu einem der wichtigsten Standorte der Luftwaffe werden. 

Im Osten der Republik, auf der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt, werden dann nicht nur schwere Transporthubschrauber, sondern auch die Raketenabwehr mit dem System Arrow 3 stationiert. Arrow 3 ist ein israelisches System. Der „Pfeil“ kann anfliegende Raketen in bis zu über 100 Kilometern Höhe zerstören, also außerhalb der Atmosphäre und im beginnenden Weltraum. Das soll feindliche Raketen ganz weitgehend wirkungslos machen. 

200 Soldaten bedienen künftig das Waffensystem in Deutschland

Arrow besteht aus dem Gefechtsstand, Radarsensoren, Startgeräten mit je vier Lenkflugkörpern Arrow 3 sowie weiteren Peripherie-Geräten. Etwa 200 deutsche Soldaten sind künftig damit beschäftigt, das Waffensystem zu bedienen. 

Das System wird Deutschland vier Milliarden Euro kosten, doch die Bevölkerung wäre vor militärischen Übergriffen, aber auch vor Terrorangriffen aus der Luft geschützt. Gezahlt wird es aus dem Sondervermögen der Bundeswehr. Das Projekt soll noch in der laufenden Legislaturperiode fertig werden, Ziel ist das Jahr 2025. Allerdings könnte es sein, dass es durch den Krieg im Nahen Osten nun zu Verzögerungen kommt. 

(mit dpa)

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Die Diskussion ist geschlossen.

23.10.2023

"Deutschland schafft sich ab" war der Titel von Thilo Sarrazins Buch. Leider hat er weitgehend Recht gehabt mit seiner Prognose.

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_schafft_sich_ab

23.10.2023

Nochmal die Frage: Wer hat die Wehrpflicht abgeschafft, wer hat massenhaft Kasernen geschlossen, die Panzerbestände verkauft, die Bundeswehrsoldaten nicht einmal mit ausreichend persönlicher Ausrüstung ausgestattet und die Bundeswehr insgesamt fast zu Tode gespart? Das waren die Verteidigungsminister(innen) von der Union, angeleitet von der CDU-Bundeskanzlerin.
Dafür mag es gute Gründe gegeben haben, aber nun der SPD oder gar den Grünen (die gar keinen Einfluss hatten) dafür die Schuld zu geben, ist absurd.

23.10.2023

@Wolfgang L.: Natürlich hat auch die Union ihren Anteil daran, dass die Bundeswehr immer noch in dem aktuellen Zustand ist wie sie ist. In meinen Augen waren z.B. viele Unionspolitiker (allen voran Herr Guttenberg) nicht weitsichtig und nicht standhaft genug gegenüber dem damaligen Zeitgeist der allgemeinen Abrüstung und Kosteneinsparungen. Dieser Zeitgeist der Abrüstung wurde aber v.a. aus dem pazifistischen Lager von SPD, Grüne und Teilen der Linke maßgeblich geprägt. Sich jetzt hinzustellen und diese Parteien als die Treiber der deutschen Verteidigungs- und Rüstungspolitik zu feiern ist schon etwas geschichtsverdrehend.

Aber sei's drum: Schauen wir wenigstens heute gemeinsam nach vorne und versuchen - dann hoffentlich mit den Stimmen aus dem politisch linken Lager - wichtige europäische Verteidigungsprojekte schnellstmöglich anzuschieben. Die Hard- und zugehörige Software nur in den USA und Israel einzukaufen hilft uns auf Dauer auch nicht weiter, da wir so noch abhängiger werden, zu wenig Knowhow aufbauen/erhalten und zu wenig Wertschöpfung im Land behalten. Europa ist stark genug, jedes dieser Systeme selbst zu entwickeln, zu produzieren und zu betreiben.

23.10.2023

Michael K., Sie drehen die Argumente nun einfach um, was? Niemand hat die "diese Parteien als die Treiber der deutschen Verteidigungs- und Rüstungspolitik" gefeiert. Sie haben aber diesen Parteien die alleinige Schuld an den derzeitigen Zuständen gegeben und dagegen haben wir uns gewehrt. Das ist alles.

Nebenbei will es das Schicksal, dass "diese Parteien" nun das tun, wozu die Union nie die Kraft und nie den Mut hatte. Und hier sehe ich ein Muster: Die Union ist immer dann stark, mutig und tatkräftig, wenn sie gerade nichts zu sagen hat. :)))

24.10.2023

Jeder Minister handelt im Auftrag seiner Regierung, nicht im Auftrag seiner/einer Partei. Anders formuliert: die Entscheidungen eines Ministers haben den Rückhalt zumindest der Mehrheit der jeweiligen Regierung.

23.10.2023

Die Hamas feuerte seit 7. Oktober mit tausenden Raketen auf Israel, jeden Tag werden weiter hunderte Raketen abgefeuert. Ohne Iron Dome wären weite Flächen in Israel komplett zerstört. Dies sollte man in der Berichterstattung berücksichtigen: Israel greift mit Gaza ein Gebiet an, das mitnichten wehrlos am Boden liegt, sondern weiter täglich hunderte Raketen auf Israel abfeuert. Und solange die Hamas nicht wie der IS strukturell zerstört ist, wird der Terror weitergehen.

23.10.2023

Ich stimme Ihnen zu, Hamas und IS müssen vollständig neutralisiert werden. Aber keine unbeteiligten Zivilisten.

23.10.2023

Deutschland könnte schon längst solche Waffensysteme zur besseren Landesverteidigung haben - und zwar Made in Germany (genauer Schrobenhausen) und nicht Israel oder USA - wenn die SPD und Grünen solche Rüstungsprojekte nicht jahrzehntelang verhindert hätten. Zumindest seit dem Überfall Putins auf die Ukraine gab es hier ein Umdenken. Das allein reicht nur leider nicht. Machen ist gefordert. Dann entstehen die Arbeitsplätze zu solchen Projekten auch wieder hierzulande und nicht wo anders.

23.10.2023

Michael K., können Sie Ihre Behauptung belegen, inwiefern die Grünen (???) oder die SPD ein solches Waffensystem verhindert haben. Die Verteidigungsminister wurden fast 20 Jahre lang von der Union gestellt. Jetzt wird das System aus Israel endlich beschafft und zwar von einem SPD-Kanzler. Warum stellen Sie die Wahrheit ständig auf den Kopf?

23.10.2023

>>wenn die SPD und Grünen solche Rüstungsprojekte nicht jahrzehntelang verhindert hätten. <<

Wie lange gibt es dieses Waffensystem aus Schrobenhausen schon, Michael K.? Meines Wissens waren Grüne und SPD nur von 1998 bis 2005 und dann erst wieder ab 2021 gemeinsam in Regierungsverantwortung. Und von 2009 bis 2021 kamen die Verteidigungsminister von CDU/CSU. Wie also soll es möglich sein, dass SPD und Grüne jahrzehntelang (!) diese Rüstungsprojekte verhindern konnten? Zumal es jetzt ein SPD-Kanzler ist, der die Beschaffung möglich gemacht hat.

23.10.2023

@Wolfgang L. und Walter K.: Sie wissen beide so gut wie ich, dass man in einer Koalition nichts ohne den Regierungspartner durchboxt. Seit 1998 (dem Ende der Ära Kohl) regierte die SPD in 21 von 25 Jahren entweder selbst oder zumindest mit (GroKo) und war dabei ein maßgeblicher und wiederkehrender Bremsklotz, wenn es um die Finanzierung diverser militärischer Projekte ging.

Mir geht es mehr ums große ganze. Ich will daher nicht auf einzelne Projekte abzielen, erinnere aber zumindest an folgende: Eigene deutsche/europäische Kampfdrohne, die Bewaffnung der Drohnen, Raketenabwehrsysteme, neue Kampfjets, etc. Bis zu Putins Überfall auf die Ukraine war in den pazifisch geprägten Parteien (SPD, Grüne & teilweise Linke) Rüstung immer böse, Geldverschwendung, Eskalation, etc.. Erst jetzt merkt man, dass eine funktionierende Landesverteidigung im Ernstfall schon sehr wichtig wäre. Und oh Wunder, aktuell kann man solche Systeme zur automatisierten und effizienten Luftverteidgung à la Iron Dome, Arrow 3 & Co. nur international zukaufen - obwohl wir die technologische Grundkompetenz (Raktentechnik, Sensorik, Lasertechnik, etc.) dafür sehr wohl hätten. Diese Systeme fallen aber leider nicht vom Himmel, sondern müssen teils über Jahrzehntelange Ingenieursarbeit entwickelt werden. Wenn aber unsere Rüstungsindustrie Jahrzehntelang schlecht geredet und in vielen Projekten raus oder klein gehalten wurde, wird man diesen Rückstand nicht in wenigen Jahren aufholen.

Fälle wie Herr Hofreiter, die mittlerweile erkannt haben, dass Waffen auch Leben verteidigen und damit retten können, sind dabei ein Lichtblick in der Änderung dieser Debatte und der Wertschätzung für unsere Landesverteidigung. Man stelle sich vor, Israel hätte keine Waffen gehabt, um die Terroristen zu stoppen. Dann würden wir jetzt nicht von ca. 1500 toten Israelis sprechen, sondern vermutlich vom 100 bis 1000 fachen. Gleiches gilt für die Ukraine, wenn eine flächendeckende Unterwerfung à la Butscha, Irpin & Co. efolgt wäre.

23.10.2023

Der Iron Dome wurde über viele Jahre entwickelt, verbessert und unter Praxisbedingungen optimiert, auch mit Know-How aus den USA. Kaum vorstellbar, dass ein Produkt, das am grünen Tisch entwickelt wurde und noch nie im Einsatz war, aus dem Stand besser ist.

23.10.2023

@Marc Cohen: Aus diesem Grund wäre es ja auch wichtig gewesen, mit der Entwicklung solcher Systeme schon vor Jahrzehnten zu Beginnen. Der Iran verfügt nicht erst seit gestern über Mittel- ubd Langstreckenraketen die unsere Verbündeten oder gar uns treffen könnten. Die Auslandseinsätze der Bundeswehr boten und bieten ausreichend Testmöglichkeiten, solche Systeme auf Herz und Nieren zu testen und zu optimieren. Wenn man nie anfängt, dann wird auch nie etwas daraus.