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Krise der Autoindustrie: Technologischer Wandel kann auch geil sein

Kommentar

Krise der Autoindustrie: Technologischer Wandel kann auch geil sein

Jonathan Lindenmaier
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    Ein wenig Hoffnung auf die Zukunft ist berechtigt.
    Ein wenig Hoffnung auf die Zukunft ist berechtigt. Foto: Bernd Weißbrod, dpa

    Zur Krise der deutschen Autoindustrie wurde schon viel gesagt, geschrieben und gemeint. Aber man kann ja auch mal auf die positiven Seiten blicken. So holen die deutschen Konzerne unter anderem beim autonomen Fahren auf oder bei der Anwendung künstlicher Intelligenz.

    Beispiel Hamburg. Die Volkswagen-Tochter Moia ist dort schon länger mit elektronisch betriebenen Kleinbussen unterwegs, die günstiger sind als Taxis. Einige Modelle können heute schon autonom durch die Stadt navigieren. Am Steuer sitzt dann lediglich ein Sicherheitsfahrer. Fahrerlose Taxis, so hofft man bei VW, könnten dem Konzern in Zukunft eine Menge Umsatz bringen.

    Es gibt eine Menge Potenzial für die deutsche Autoindustrie

    Die Hoffnung auf die Zukunft ist berechtigt. Innovationen in den Bereichen künstliche Intelligenz und Robotik sortieren die Karten in der Industrie neu. Europa führt dabei zwar nicht in der Entwicklung, ist aber vergleichsweise gut darin, sie für die Produktion nutzbar zu machen. Der Anteil der Unternehmen, die auf künstliche Intelligenz setzen, ist in Deutschland laut der European Investment Bank höher als in den USA. Und mit neuer Technologie die eigene Produktivität zu steigern, kann im Zweifel ebenso gewinnbringend sein wie sie zu entwickeln oder zu verkaufen. Es gibt eine Menge Potenzial für die deutsche Autoindustrie. Wenn sie den Trend nicht wieder verschläft.

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