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Migration: Griechischer Minister will neuen Flüchtlingspakt mit Türkei

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Griechischer Minister will neuen Flüchtlingspakt mit Türkei

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    Aus ihrer Heimat geflüchtete Menschen im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos.
    Aus ihrer Heimat geflüchtete Menschen im Flüchtlingslager Kara Tepe auf Lesbos. Foto: Panagiotis Balaskas/AP, dpa

    Angesichts steigender Zahlen ankommender Migranten hat Griechenland einen neuen Flüchtlingspakt mit der Türkei gefordert. Dieser solle unter Federführung Berlins ausgearbeitet werden, sagte Griechenlands Minister für Migration und Asyl, Dimitrios Kairidis, der "Bild"-Zeitung. "Wir schützen unsere nördlichen Grenzen so gut wir können, aber wir müssen gemeinsam an der primären Quelle vorgehen", sagte er. "Und die Hauptquelle – und da ist das Gewicht Deutschlands wirklich wichtig und groß – ist die

    Alle wüssten, dass Deutschland der größte Akteur in Europa sei und eine enge und vielfältige Beziehung zur Türkei bestehe, sagte Kairidis. Man wisse auch, dass die Türken in

    "Es ist unerlässlich, zu einem neuen Abkommen überzugehen"

    Die Türkei sei ein Schlüsselland für irreguläre Migration, da es die östliche Mittelmeerroute kontrolliere. "Es ist unerlässlich, zu einem neuen Abkommen überzugehen", sagte der Minister.

    Zwischen der Türkei und der EU war 2016 ein Flüchtlingsabkommen unterzeichnet worden, indem Ankara zusagte, gegen irreguläre Migration vorzugehen. Die

    Die Zahl der Migranten, die von der Türkei irregulär nach Griechenland gelangen wollen, ist zuletzt stark gestiegen. Laut UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) kamen bis Anfang September 19.676 Menschen auf dem Land- oder Seeweg aus der Türkei nach Griechenland - fast so viele wie im ganzen Vorjahr, als 18.700 Menschen irregulär einreisten.

    (dpa)

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