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Mobilität
13.10.2022

Wie günstig ist das 49-Euro-Ticket wirklich?

Das 49-Euro-Ticket soll es nicht am Automaten zu kaufen geben.
Foto: Moritz Frankenberg, dpa

Das deutschlandweite Abo für Bus und Bahn hat eine wichtige Hürde genommen. Die Linke nennt die 49 Euro zu teuer. Doch Eisenbahner erwarten einen Ansturm.

Bus und Bahn könnten für viele Deutsche bald deutlich billiger werden: Ein neues 49-Euro-Ticket soll im günstigsten Fall noch in diesem Jahr Realität werden. Zumindest in den technischen Details sind sich Bund und Länder einig und verabschiedeten auf der Verkehrsministerkonferenz einstimmig den Vorschlag für eine Nachfolgelösung des im Sommer erprobten Neun-Euro-Tickets. Doch über die Finanzierung herrscht weiter Streit. Die Länder wollen, dass der Bund deutlich mehr zahlt als angekündigt.

So macht Bayern die Einführung eines bundesweiten Tickets von deutlich höheren Bundeszuschüssen bei den Energiekosten für den öffentlichen Nahverkehr abhängig. „In diesen Krisenzeiten brauchen wir Geld vom Bund, damit auch morgen noch Busse und Bahnen fahren und nicht wegen der explodierenden Energiepreise abbestellt werden müssen“, sagte Verkehrsminister Christian Bernreiter unserer Redaktion. „Das ist die Bedingung, ohne die ein 49-Euro-Ticket nicht kommen wird“, betonte der CSU-Politiker.

Bayern setzt beim 49-Euro-Ticket eine monatliche Abo-Kündbarkeit durch

Geschlossen fordern alle Bundesländer 1,5 Milliarden Euro zusätzliche an sogenannten Regionalisierungsmitteln pro Jahr, auch, um den Nahverkehr auf dem Land auszubauen. „Günstige Tickets machen nur Sinn mit einem stabilen Angebot“, sagte Bernreiter. „Ich erwarte, dass der Bund seine konkreten Lösungsvorschläge spätestens bei der Ministerpräsidentenkonferenz erklärt“. Bei der Gestaltung des 49-Euro-Tickets sei ihm wichtig gewesen, dass das Abomodell monatlich kündbar sein werde, betonte der bayerische Verkehrsminister. „Damit können auch Menschen von dem Ticket profitieren, die vielleicht nur gelegentlich mit dem ÖPNV unterwegs sind.“

Bundesverkehrsminister Volker Wissing kündigte an, dass das neue Ticket voraussichtlich nur als digitale Smartphone-App eingeführt werden soll. „Wir wollen ein modernes Ticket, das klassische Papierticket soll es nicht mehr sein“, sagte der FDP-Politiker. Damit hätten die Menschen das Ticket immer dabei und könnten das Abo jederzeit digital kündigen.

Eisenbahngewerkschaft erwartet Personalengpass

Gerade viele Menschen, die jeden Tag weiter zu Arbeit pendeln, könnten mit dem neuen Ticket viel Geld sparen. So kostet beispielsweise eine Monatskarte der Bahn für Regionalzüge zwischen Augsburg und München derzeit über 260 Euro. Auch Monatstickets in vielen kommunalen Verkehrsverbünden sind ohne Ermäßigungen meist teurer. Die Linkspartei kritisierte, dass der Preis dennoch zu hoch sei. „Leider wird es weiter viele Menschen geben, die sich dieses Ticket nicht leisten können“, sagte Parteichefin Janine Wissler.

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Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG erwartet vor allem einen Ansturm auf die Zugstrecken. „Die Bahnen müssen sofort damit beginnen, zusätzliches Personal einzustellen und auszubilden“, sagte der stellvertretende Gewerkschaftschef Martin Burkert unserer Redaktion. „Das gilt insbesondere für die DB AG, die sicher zusätzlich 1000 Personalstellen braucht“, mahnte er.

„Mit der Bahn- und Busindustrie müssen schnell Verträge für neue Fahrzeuge geschlossen werden“, forderte Burkert. Zudem müsse sichergestellt werden, dass auch Menschen abseits der Ballungsräume von dem subventionierten Ticket profitieren. „Mit der Entscheidung der Verkehrsministerkonferenz muss der ÖPNV ausgebaut werden, vor allem auch im ländlichen Raum“, betonte der EVG-Vize.

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Die Diskussion ist geschlossen.

14.10.2022

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte ich auch 69 Euro für das Ticket bezahlt, weil es immer noch konkurrenzlos günstig ist. Für dieses Geld kann man kein Auto unterhalten.

"Die Linkspartei kritisierte, dass der Preis dennoch zu hoch sei. „Leider wird es weiter viele Menschen geben, die sich dieses Ticket nicht leisten können“, sagte Parteichefin Janine Wissler."

Diese Argumentation lasse ich nur dann gelten, wenn diese Menschen nicht rauchen. Denn wer Geld für Zigaretten übrig hat, was mehr als 49 Euro im Monat ausmacht, hat auch Geld für das Ticket übrig. Ich bezeichne die Raucher grundsätzlich als reiche Menschen.

In diesem Sinne

14.10.2022

Mit einem Ticket auf der Smartphone-App soll wohl Papier eingespart werden. Das mag sicher gut und nach vollziehbar sein. Aber wie können dann unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche aus welchen Gründen auch immer, kein Smartphone haben in den Genuss dieser Fahrkarte kommen? Wie soll die Bezahlung erfolgen, wenn z. B. jemand kein Girokonto hat? Ganz offensichtlich sind noch viele Fragen offen, an die unser Politiker überhaupt nicht denken.

14.10.2022

"Aber wie können dann unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche aus welchen Gründen auch immer, kein Smartphone haben in den Genuss dieser Fahrkarte kommen?"

Keine Arme, keine Kekse… Sogar meine über-80-jährige Mutter schafft es, ihre Tickets auf dem Smartphone zu haben. Das ist doch nur ein vorgeschobenes "Argument".

14.10.2022

88,8% allr Deutschen über 14 besitzen ein Smartphone. Wobei es, das vermute ich, einige gibt, dies nur zum Telefonieren benutzen.

14.10.2022

@Robert
Geht's noch ein Stück arroganter? Nur weil Sie eine Mutter haben, die scheinbar noch klarkommt mit dieser Technik, heißt das nicht, dass das für alle alten Menschen gilt. Ich denke, der Großteil hat eben kein Smartphone.
Ihr Spruch ist echt unterirdisch.

14.10.2022

"Ich denke, der Großteil hat eben kein Smartphone."

Keine Arme, keine Kekse. Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz!

14.10.2022

Was den Preis betrifft, zahlen müssen wir das alle ohnehin über die Steuern und letztendlich spielt es keine Rolle ob es nun ein 1- oder ein 99 Euro Ticket ist. Bedauerlich ist, wenn ein paar ewig gestrige eine Renaissance der Eisenbahn verhindern wollen und jammern, es würde zu viel kosten, die Infrastruktur an die Auslastung anzupassen.
Mir kommt es manchmal so vor, als wollte man den einkommensschwachen nicht gönnen, dass sie am Wochenende mal preiswert ihre Verwandtschaft besuchen können und das Ticket unter dem Druck der Autolobby auf keinen Fall zu attraktiv sein darf. Auch dürfen Autofahrer nicht auf die Idee kommen, gelegentlich mal ihr Fahrzeug zu Hause stehen zu lassen, weil der Preis für eine Bahnreise einfach unschlagbar ist.

14.10.2022

Vollste Zustimmung!
Eine "bahnbrechende" Änderung des Mobilitätsverhaltens erreicht man in 1. Linie eben mit der Preisgestaltung.
Autofahren ist strenggenommen, auch unter Umweltaspekten (E-Auto hin oder her) Luxus.
Und sicher werden sich wieder Menschen aus dem ländlichen Raum benachteiligt fühlen, klar.

14.10.2022

@Franz: Fast jeder, der auf dem Land wohnt, hat irgendwo im Umkreis einen Bahnhof. Ich fühle mich auch gegenüber den Leuten, die auf dem Land wohnen, benachteiligt, weil ich keinen Parkplatz mit Lademöglichkeitvor der Haustür habe. Gerade auf dem Land ist die Kombination Elektroauto + Bahn attraktiv.