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Pflege
11.11.2023

Ambulante Pflegedienste in akuter Gefahr

Die Lage der ambulanten Pflegedienste wird immer schlimmer.
Foto: Alexander Kaya (Symbolbild)

Exklusiv Bedürftigen Menschen droht zu Hause eine Unterversorgung. Eine Umfrage der Diakonie Deutschland zeichnet ein alarmierendes Bild. Den Betrieben fehlt es vor allem an einer Sache. 

Die Lage in den Krankenhäusern und bei der stationären Pflege in Heimen ist schon lange dramatisch und bringt Betroffene wie Angehörige oft zur Verzweiflung. Jetzt weitet sich die prekäre Situation auf die ambulanten Pflegedienste in Deutschland aus. Etwa ein Drittel von ihnen hat nur noch eine Liquiditätsreserve von drei Monaten oder weniger. Fast jeder zehnte Dienst sieht seine Situation als existenziell so gefährdet an, dass er möglicherweise in den nächsten zwei Jahren schließen muss. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Diakonie Deutschland, die unserer Redaktion vorliegt.

Die Zahlen der Umfrage sind ungewöhnlich schlecht und dürften in der Tendenz für viele weitere Träger von ambulanten Pflegediensten in Deutschland gelten. So schätzen 72,7 Prozent der befragten Unternehmen ihre wirtschaftliche Situation als angespannt ein. 54 Prozent haben bereits im Jahr 2022 mit einem Jahresdefizit abgeschlossen. 62 Prozent erwarten für das Jahr 2023 ein Ergebnis im Minusbereich. Nur rund 14 Prozent rechnen mit einem positiven Abschluss ihres Geschäftsjahres.

Die Lage ist für die Pflegedienste alarmierend

„Die Lage ist alarmierend“, sagte Diakonie-Sozialvorständin Maria Loheide unserer Redaktion und warnte: „Die ambulanten Pflegedienste sind in akuter Gefahr.“ Bereits jetzt drohe pflegebedürftigen Menschen zu Hause eine Unterversorgung. Loheide forderte Sofortmaßnahmen, darunter „eine bessere Zahlungsmoral der Kostenträger und die sofortige Berücksichtigung von Tarifsteigerungen sowie die Anpassung der Pflegeversicherungsleistungen an die gestiegenen Kosten“.

Zentrale Ursachen der schlechten Wirtschaftslage sind nach Angabe der befragten Dienste der Fachkräftemangel, die wegen der gestiegenen Personal- und Sachkosten nicht mehr ausreichende Vergütung, aber auch der Zahlungsverzug der Kostenträger. In der Ampelkoalition ist das Problem bekannt. Es sei „wichtig, dass Kranken- und Pflegekassen ihrer Verantwortung gerecht werden und die tatsächlichen Personalkosten auch vollständig refinanzieren“, sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagfraktion, Heike Baehrens, unserer Redaktion. Die Ergebnisse der Umfrage seien alarmierend. „Für eine gute Versorgung der Pflegebedürftigen zu Hause sind ambulante Pflegedienste unverzichtbar“, mahnte die Expertin.

Insolvenzverfahren mehrerer Träger: Krise weitet sich aus

Das Ausmaß der Krise scheint immens groß zu sein. „Seit Jahresbeginn befinden sich mehrere größere private Trägerketten in Insolvenzverfahren und es berichten auch andere Träger, Verbände und Marktexperten über wirtschaftliche Schwierigkeiten von Trägern“, heißt es in einer Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Unions-Bundestagsfraktion zur „Wirtschaftlichkeit von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen“. Man habe „bereits wesentliche Schritte unternommen, um ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen zu unterstützen“. Genannt werden unter anderem Finanzhilfen für höhere Kosten in Folge der Corona-Pandemie und der Energiekrise.

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In der Umfrage wird zudem die hohe Bürokratiebelastung beklagt. Das Gesundheitsministerium von Karl Lauterbach (SPD) hat zu dem Thema ein Eckpunktepapier erarbeitet, das Empfehlungen auch für den ambulanten Sektor enthält. Die Umsetzung wird sich allerdings hinziehen. Für viele ambulante Pflegedienste und für viele Betroffenen dürfte es dann schon zu spät sein.

Die Folgen sind gravierend. Laut Statistischem Bundesamt gibt es fünf Millionen Pflegebedürftige in Deutschland. Rund vier Fünftel werden zu Hause versorgt, meist durch pflegende Angehörige. Etwa eine Million werden durch oder mit Hilfe eines Pflegedienstes betreut.

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Die Diskussion ist geschlossen.

11.11.2023

"Loheide forderte Sofortmaßnahmen, darunter „eine bessere Zahlungsmoral der Kostenträger und die sofortige Berücksichtigung von Tarifsteigerungen sowie die Anpassung der Pflegeversicherungsleistungen an die gestiegenen Kosten“."

Nichts das erste Mal, dass man hört dass Zahlungen erheblich verspätet geleistet werden.

11.11.2023

Warum interessiert dieses Thema die "Christlich-Sozialen " nicht ? Weil es nichts zu verdienen gibt und wahrscheinlich ein Großteil der Pflegebedürftigen an den Wahlen nicht mehr als Wähler auftreten ! Sauter, Nüßlein und Tandler waren für Dollars aktiv , aber nie für Ungerechtigkeiten im Sozial- und Gesundheitssystem ! Ausserdem ist jetzt sowieso ein "Roter Lauterbach" und nicht der unfähige Spahn schuld . Und der Senkrechtstarter Holitschek hat sich dafür auch nie interessiert ! Hoffentlich gibt es einmal "christlich-soziale" Gerechtigkeit !