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Porträt
29.06.2022

Giorgia Meloni ist die neue Königin der Rechten in Italien

Giorgia Meloni möchte die nächste italienische Ministerpräsidentin werden. Sie wäre die erste Frau in dem Amt.
Foto: Imago Images (Archivbild)

Giorgia Meloni will Italiens erste Ministerpräsidentin werden. Dafür fischt sie auch in trüben Gewässern. Schafft sie damit den Sprung an die Regierungsspitze?

„Jeder, der einen Funken Verstand und intellektuelle Redlichkeit besitzt, kann nicht ernsthaft behaupten, ich sei eine Gefahr für die Demokratie.“ Das sagt Giorgia Meloni. Doch genau als solche sehen manche in Italien sie aber. Als Jugendliche war die 45-jährige Politikerin in der „Jugendfront“ aktiv, der Jugendorganisation der italienischen Neofaschisten, deren Flamme bis heute im Parteiabzeichen der „Fratelli d’Italia“ (FdI) brennt. Noch vor vier Jahren waren die „Brüder Italiens“ eine Kleinpartei am rechten politischen Rand Italiens. Inzwischen ist die Gruppierung um Parteichefin Meloni laut Umfragen die stärkste politische Kraft Italiens. 22 Prozent der Wähler geben an, bei der kommenden Parlamentswahl im Frühjahr 2023 Meloni ihre Stimme geben zu wollen.

Nach den Kommunalwahlen vor zwei Wochen trat die gebürtige Römerin und gelernte Journalistin entsprechend selbstbewusst auf. Der Meloni-Partei gelang, was Beobachter als klaren Stimmungstrend bewerten: Sie überholte die Lega in vielen norditalienischen Gemeinden – und besiegte die Konkurrenz am rechten Rand damit in deren Stammgebiet. „Meloni ist die neue Herrin der Rechten“, titelte La Repubblica. Wird sie nächstes Jahr auch die erste Ministerpräsidentin im konservativen Italien?

Giorgia Meloni war Jugendministerin im Kabinett von Silvio Berlusconi

Erst einmal muss sich die frühere Ministerin für Jugend im Kabinett Silvio Berlusconis auch Kritik gefallen lassen. Meloni sei zu eigensinnig und nur auf das Wohl ihrer eigenen Partei bedacht, heißt es aus dem Lager ihres früheren Protegés Berlusconi. Meloni wittert „Frauenfeindlichkeit“ und „Antipathie“. Doch sie teilt auch selbst gerne aus. Gegen die EU, Immigranten oder gleichgeschlechtliche Adoptiveltern, je nachdem.

Italiens Wähler werden derzeit vor allem mit privaten Details über sie gefüttert. In ihrer Autobiografie berichtete sie vom schwierigen Verhältnis zu ihrem Vater, davon, dass sie als Übergewichtige in der Schule gemobbt wurde. In Interviews erzählt sie, „dass ich mich immer unzulänglich gefühlt habe, als ob das, was ich tue, nie genug wäre“. Nicht ausgeschlossen, dass die unverheiratete Mutter einer siebenjährigen Tochter die nächste Eintagsfliege der italienischen Politik wird. Giorgia Meloni ist die Politikerin der Stunde, sie wandelt aber auch auf einem schmalen Grat.

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