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Porträt
27.08.2023

Keir Starmer, Chef der britischen Labour-Partei: Ein Lob der Langeweile

Keir Starmer ist Vorsitzender der Labour-Partei von Großbritannien.
Foto: Gareth Fuller, dpa (Archivbild)

Die Labour-Partei liegt in den Umfragen seit Monaten weit vor den Konservativen. Hält sie den Vorsprung, könnte Partei-Chef Keir Starmer der nächste Premierminister Großbritanniens werden.

Als Labour-Chef Keir Starmer kürzlich gefragt wurde, was er am meisten hasst, fand er klare Worte: „Versagen. Ich hasse es zu verlieren“, sagte der 60-Jährige. Und: „Es ist der Sieg, der zählt.“ Dieser scheint für die Partei zumindest aktuell fast schon zum Greifen nah. In Meinungsumfragen steht die britische Labour-Partei gegenwärtig mit bis zu 20 Prozentpunkten vor den Konservativen glänzend da. Hält die Partei diesen Vorsprung, würde sie bei den nächsten Parlamentswahlen, die spätestens im Januar 2025 stattfinden, gewinnen, und Starmer würde der neue britische Premierminister.

Dass Labour so gut dastehe, habe aber weniger mit Starmer zu tun, sondern eher mit der schlechten Performance der konservativen Partei, betonte Sophie Stowers von der Denkfabrik „UK in a Changing Europe“. Die Wähler hätten angesichts der chaotischen Zustände in der Tory-Partei das Vertrauen in die aktuelle Regierung verloren. Viele Briten halten Starmer zwar eher für langweilig. Doch es könnte sein, dass ihm genau das nun den Sieg bringt. 

Starmers Mutter war schwer krank

Starmers Weg war keineswegs vorgezeichnet. Sein Vater war Werkzeugmacher, seine Mutter Krankenschwester. Er besuchte als einziges von vier Kindern der Familie ein Gymnasium. Seine Kindheit und Jugend wurden von der Krankheit seiner Mutter überschattet. Sie litt an „Morbus Still“, einer seltenen Erkrankung mit schweren rheumatischen Schüben. 

Nach seinem Schulabschluss verließ Starmer die Grafschaft Surrey, um in Leeds und Oxford Jura zu studieren. Dann arbeitete er als Anwalt für Menschenrechte. 2008 wurde er von der Labour-Regierung zum obersten Staatsanwalt ernannt und 2014 schließlich von Königin Elizabeth II. zum Ritter geschlagen. Im Jahr 2015 konnte er einen Sitz im britischen Parlament ergattern. 

Starmer hat die Labour-Partei umgekrempelt

Nachdem Corbyn nach der krachenden Niederlage der Partei bei den Parlamentswahlen 2019 seinen Rücktritt erklärt hatte, wurde Starmer im April 2020 zum neuen Chef gewählt. Seitdem hat der 60-Jährige Labour umgekrempelt und zurück in die Mitte geholt. 

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Um angesichts der guten Umfragewerte weiter Kurs zu halten, scheut der Oppositionschef nun jedoch große Ankündigungen. Offenbar fürchtet der Parteichef auch, die Wähler mit allzu großen Versprechungen zu vergraulen, weil konservative Politiker wie Boris Johnson und zuletzt Liz Truss jahrelang das Blaue vom Himmel herunter versprochen haben.

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