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Regierungskrise in London: Britischer Vize-Premier: Starmer lehnt Abschied auf Raten ab

Regierungskrise in London

Britischer Vize-Premier: Starmer lehnt Abschied auf Raten ab

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    David Lammy spricht in einem Interview über die Regierungskrise. (Archivbild)
    David Lammy spricht in einem Interview über die Regierungskrise. (Archivbild) Foto: Kin Cheung/AP/dpa

    Der britische Premierminister Keir Starmer lehnt seinem Vize zufolge auch einen Rücktritt auf Raten ab. Es gebe keinen Zeitplan für einen Abschied, sagte der stellvertretende Regierungschef David Lammy dem Sender Sky News. Starmer sei „die widerstandsfähigste Person“, die er kenne. Er habe am Sonntag zweimal mit dem politisch angeschlagenen Premier gesprochen.

    „Er hat unmissverständlich klargemacht, dass er weitermacht – im Dienste der britischen Bevölkerung“, sagte der Justizminister, der vor den Folgen des Machtkampfes innerhalb der regierenden Labour-Partei warnt. Wenn dieser wochenlang fortgesetzt würde, würde die britische Bevölkerung die Partei bei der nächsten Parlamentswahl abservieren. „Das habe ich all meinen Kollegen gesagt, und ich kann das nicht genug betonen“, sagte Lammy.

    Starmer steht seit den für Labour desolaten Ergebnissen bei den Kommunal- und Regionalparlamentswahlen unter Druck. Etliche Abgeordnete hatten in den vergangenen Tagen seinen Rücktritt gefordert. Zuletzt trat Gesundheitsminister Wes Streeting zurück und kündigte an, Starmer in die Wahl um das Amt des Parteichefs zwingen zu wollen. Auch Manchesters Bürgermeister Andy Burnham gilt als Kandidat, dieser müsste dafür in den kommenden Wochen aber zunächst den Sprung ins Parlament schaffen.

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