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Ukraine-Kommando in Wiesbaden: Hessen begrüßt Entscheidung für neue Nato-Einrichtung

Ukraine-Kommando in Wiesbaden

Hessen begrüßt Entscheidung für neue Nato-Einrichtung

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    Die Nato koordiniert künftig von Wiesbaden aus Waffenlieferungen und Ausbildungsaktivitäten für die ukrainischen Streitkräfte.
    Die Nato koordiniert künftig von Wiesbaden aus Waffenlieferungen und Ausbildungsaktivitäten für die ukrainischen Streitkräfte. Foto: Kay Nietfeld/dpa

    Die hessische Landesregierung wertet die Entscheidung der Nato, künftig von Wiesbaden aus Waffenlieferungen und Ausbildungsaktivitäten für die ukrainischen Streitkräfte zu koordinieren, als «starkes Signal» für die Landeshauptstadt und den «Sicherheitsstandort Hessen». Diese Entscheidung bedeute keine Steigerung von Risiken oder Gefahren, sagte Innenminister Roman Poseck (CDU) auf Anfrage. «Im Gegenteil: Die starke Basis der amerikanischen Streitkräfte in Wiesbaden ist ein großer Gewinn für uns, auch im Hinblick auf unsere Sicherheit.»

    Die US-Streitkräfte betreiben rund acht Kilometer südöstlich der Innenstadt den Flugplatz Erbenheim. Der Standort mit zahlreichen Einrichtungen von Kitas bis zum Fitnessstudio gleicht einer Stadt in der Stadt. Für das neue Nato-Kommando sollen insgesamt rund 700 Mitarbeitende im Einsatz sein. Deutschland will davon laut Verteidigungsministerium bis zu 60 Mitarbeitende stellen, darunter auch einen Zwei-Sterne-General als stellvertretenden Kommandeur. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass das neue Kommando nach Erbenheim kommt - ausdrücklich bestätigt hat dies von Nato-Seite aber noch niemand.

    Die Entscheidung für den Standort Wiesbaden zeige, dass Hessen ein zentraler Standort der nationalen und internationalen Sicherheitsarchitektur sei, erklärte Poseck weiter. Der Bund habe die grundsätzliche Zuständigkeit für Fragen der Verteidigung. Hessen und der Bund arbeiteten bereits in anderen Themen der Sicherheit eng zusammen. «Daher bin ich zuversichtlich, dass dies auch bei diesem Vorhaben gut gelingen wird», sagte der hessische Innenminister.

    Das westliche Bündnis gewährleiste mit der Standortentscheidung eine wirkungsvolle Unterstützung für die Ukraine. Diese sei notwendig, damit sich das Land gegen den russischen Angriffskrieg erfolgreich verteidigen kann. «Hessen steht seit Beginn des Krieges fest an der Seite der Ukraine, betonte Poseck.

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