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  3. Ukraine-Krieg: EU will ukrainische Waffen mit russischem Geld bezahlen

Ukraine-Krieg
21.03.2024

EU will ukrainische Waffen mit russischem Geld bezahlen

Im Osten der Ukraine haben die ukrainischen Streitkräfte Mühe, verlorenen Boden zurückzugewinnen, zumal die Munition knapp wird.
Foto: Libkos/AP, dpa

Die Zinsgewinne aus der Verwahrung eingefrorener russischer Zentralbankgelder könnten für Waffenkäufe für die Ukraine genutzt werden. Ein entsprechender Vorschlag der EU-Kommission liegt auf dem Tisch.

Es soll ein starkes Signal an den Kreml senden, auch wenn der Vorschlag selbst in manchen Brüsseler Kreisen als brisant gilt: Die Gemeinschaft will mit Zinsgewinnen aus eingefrorenem russischem Vermögen Waffen und Munition für die Ukraine finanzieren. So könnten laut Schätzungen der Kommission für das laufende Jahr zwischen 2,5 und drei Milliarden Euro an „außerordentlichen Einnahmen“ anfallen, wie es am Mittwoch hieß. In Brüssel wird gerne auch von „Zufallsgewinnen“ geredet, weil man nicht den eigentlichen Besitz im Blick hat, sondern die Zinsen. 90 Prozent davon sollen auf Wunsch der Kommission in einen Sonderfonds fließen, der die Mitgliedstaaten dabei unterstützt, militärische Ausrüstung für die Ukraine zu beschaffen. Zehn Prozent würden an die neu gegründete Ukraine-Fazilität, ein Instrument unter anderem zur Unterstützung des Wiederaufbaus, gehen.

Seit Kriegsbeginn überlegen die EU-Länder, wie sie die blockierten Zentralbank-Gelder aus Russland so nutzen können, dass die Ukraine davon profitiert und bei ihrer Verteidigung gegen den Aggressor unterstützt wird. Am Mittwoch übermittelten die Brüsseler Behörde unter Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell den Regierungen der 27 Mitgliedstaaten formell ihre konkreten Pläne, bevor die Staats- und Regierungschefs an diesem Donnerstag zum zweitägigen EU-Gipfel in Brüssel zusammenkommen. Das Thema steht auf der Agenda, auch wenn in einigen Hauptstädten noch Skepsis, mitunter sogar Widerstand herrscht. 

Einige EU-Staaten wollen das Geld lieber für den Wiederaufbau der Ukraine verwenden

So wollen Ungarn, Malta, Luxemburg und die Slowakei beispielsweise die Gewinne aus eingefrorenen Vermögenswerten statt zum Kauf von Waffen vielmehr für den Wiederaufbau des Landes verwenden. „Was aber bleibt zum Wiederaufbau übrig, wenn die Ukraine sich nicht selbst verteidigen kann?“, fragte ein Brüsseler Diplomat. Andere verwiesen darauf, dass Militärgerät unter anderem auch zum Schutz kritischer Infrastruktur eingesetzt werde. Hinter den Kulissen zeigte man sich zuversichtlich, zumindest den Ball ins Rollen zu bringen. In einem dieser Redaktion vorliegenden Entwurf der Schlusserklärung rufen die Mitgliedstaaten die Kommission dazu auf, „die nächsten Schritte zügig einzuleiten“, um „die außerordentlichen Einnahmen aus den stillgelegten Vermögenswerten Russlands zugunsten der Ukraine zu verwenden, möglicherweise auch zur Finanzierung militärischer Unterstützung“. Moskau reagierte derweil mit Kritik. So klagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums über „Banditentum“ und „Diebstahl“.

Die EU hat Schätzungen zufolge etwa 300 Milliarden Euro russische Zentralbankreserven festgesetzt, rund zwei Drittel dieses Vermögens liegen innerhalb der Gemeinschaft. Es lagert bei sogenannten Zentralverwahrern, die im Auftrag von Banken und Zentralbanken wie Riesentresore funktionieren und Wertpapiere und anderes Vermögen verwalten. Der Löwenanteil befindet sich auf Konten des belgischen Finanzkonzerns Euroclear. Während das Geld zwar weiterhin Moskau gehört, kann der Kreml nicht frei darüber verfügen. Nach eigenen Angaben hat Euroclear im vergangenen Jahr durch die Verwahrung der Vermögenswerte rund 4,4 Milliarden Euro an Zinserträgen verdient. Künftig könnten 97 Prozent der Einnahmen an das kriegsgeplagte Land fließen. Drei Prozent soll Euroclear für den Aufwand einbehalten können. 

Experten warnen davor, das komplette russische Vermögen zu beschlagnahmen

Während immer wieder Stimmen laut wurden, die forderten, das tatsächliche Vermögen komplett zu beschlagnahmen und das Geld der Ukraine zu überweisen, mahnten Experten vor einem derartigen Schritt. Auch mehrere EU-Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, lehnten ein solches Vorgehen wegen ungeklärter rechtlicher Fragen ab. Die EU-Kommission sieht offenbar ebenfalls keine juristische Basis für eine Konfiszierung der Milliarden. Sie käme einem Bruch mit internationalem Recht gleich, der, so die Sorge vieler Europäer, unabsehbare Folgen für das Vertrauen in den Finanzmarkt hätte. 

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Deshalb nimmt sich die EU nun also die Zinsgewinne vor, denn diese Profite gäbe es überhaupt nur wegen der Sanktionen und sind damit nicht zweifelsfrei Moskau zuzurechnen, so die Argumentation. Von der Leyen befürwortet entsprechende Pläne seit Langem. Im vergangenen Jahr verlangte die Deutsche, „der Täter muss zur Rechenschaft gezogen werden“, vor wenigen Wochen befand sie, es könne „kein stärkeres Symbol und keine bessere Verwendung dieses Geldes geben, als die Ukraine und ganz Europa zu einem sichereren Ort zu machen“. Auch der Spanier Borrell hatte sich bereits in der Vergangenheit hinter die Idee gestellt. Am Dienstag erst empfahl der Außenbeauftragte, 90 Prozent der Zinseinnahmen in Militärhilfen für die Ukraine zu stecken und den Rest an die dortige Verteidigungsindustrie zu geben. 

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Die Diskussion ist geschlossen.

22.03.2024

Ich komme mit dem Beitrag von Maria T. klar. Die Stelle mit, ....dass man sich mit Russland im Krieg befindet... wäre in Anführungszeichen oder dgl. oder exakter zu formulieren gewesen, aber es ist doch klar was gemeint ist. Natürlich sind wir nicht in einem tatsächlichen Krieg mit Putin, aber es ist vollkommen klar, wo er hin will, wenn es ihm möglich ist. Seine Persönlichkeit und seine Sozialisierung in Sankt Petersburg und beim Geheimdienst ist so, dass er Verräter und Leute die ihm im Weg stehen, schlussendlich treffen will, mit Gift, Kugeln oder Mittelstreckenraketen. Von daher wird er den Balten ihre Haltung im Ukrainekonflikt niemals verzeihen, letztlich auch nicht vor allem den USA (wenn sie auf Bidenkurs bleiben) aber auch Polen, Frankreich und Deutschland nicht. Es ist nur die Frage, wann Putin den richtigen Zeitpunkt sieht Rache zu nehmen. Bei denjenigen ohne Munition und in Reichweite sicher etwas früher :-) als bei den USA. Und dann kam bei Putin auch noch eine imperialistische Ideologie zum Vorschein, die aber schon immer da war. D.h. wenn er ein Russland zumindest in den Grenzen des Warschauer Pakts haben will, dann hätte es Polen auch nicht geholfen, wenn sie nie Waffen geliefert hätten und sich auch sonst verständnisvoll gezeigt hätten. Mehr als ein Belarus-Status mit einer entsprechenden Regierung und gefüllten Gefängnissen wäre nicht rauszuholen. Wer will das außer AFD, und Wagenknecht?

Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben sich übrigens in der letzten Nacht darauf verständigt, Zinserträge aus eingefrorenem russischem Vermögen für die Unterstützung der Ukraine zu verwenden. Mit einem Teil der Gewinne werde die EU dem von Russland angegriffenen Land ausdrücklich auch bei militärischer Ausrüstung helfen.
Frage mich gerade, warum Orban nicht quergeschossen hat? Ich befürchte immer noch, dass das eine Nebelkerze wird und wenn überhaupt das Geld viel zu spät ankommt. Europa müsste wirklich stark genug sein, auch ohne dieses Geld auszukommen um die Ukraine zu unterstützen. Sie wollen aber nicht wirklich ins Fitnessstudio um sich Muskeln anzutrainieren. Ist einfach zu anstrengend.

21.03.2024

Eine ausgezeichnete Idee, die genau das Land bzw die in diesem Land tätigen Mafiosi trifft!

Warum nicht gleich so und auch erst so spät?!
Genau solange wurde und wird um Waffenhilfen, Munition, Kampfpanzer, Kampfflugzeuge usw. herumdiskutiert.

Warum wid nicht einfach gehandelt, ohne großartige Diskussion und ohne den Putins- und Moskau-Verehrerern in den westlichen Ländern ständig Raum zu geben ?!

Warum dauert es zwei Jahre, bis man endlich begriffen hat, daß man sich mit Rußland im Krieg befindet - weil Russland mit der Ukraine begonnen hat und mindestens bis nach Berlin kommen will ?!

Man sollte auch die russischen, im Westen hinterlegten Oligarchen-Milliarden schnell zu Geld machen. Auch hier gibt es kein Zögern, Halten und Dikutieren mehr, denn das kann im Krieg tödlich ausgehen !

21.03.2024

Man kann nur froh sein, dass Sie als bekennende Russen-Hasserin außer Ihren peinlichen Kommentaren
nichts zu sagen haben, sonst hätten wir schon den dritten Weltkrieg.
Und zum Artikel ist noch zu sagen wo denn der Unterschied zwischen den Zinsen und dem Vermögen liegt?
Und damit es alle verstehen, wenn sie ein Bankkonto haben auf das sie Zinsen bekommen, betrachten sie diese
Zinsen als Ihr Eigentum oder nicht?

21.03.2024

Sehr geehrter Herr Nödel,

Ihre Zuschreibung mit der "bekennenden Rußland-Hasserin" ist für mich eine ausgesprochene Ehre !

Denn ich befinde mich dann ja in ausgezeichneter und mir sehr symphatischer Gesellschaft:

Julia Nawaljana, die Frau des von Putin ermordeten Alexei Nawalny,
der auf der russischen "Terrorliste" stehende Schachweltmeister Kasparow,
Memorial-Chef Oleg Petrowitsch Orlow,
Boris Nemzow,
Anna Stepanowna Politkowskaja,
Leonid Wolkow, auf den ein FSB-_Gent jüngst in Litauen einen Mordanschlag versuchte,
mein guter Freund Wladimir Kaminer,
die wunderbare und ungemein mutige TV-Journalistin Marina Owsjannikowa,
jene wohl über 90 Jahre alte Dame in St. Petersburg, die vor 2 Jahren wegen eines selbst gemalten Anti-Kriegs-Plakats von Polizisten in Haft genommen wurde (das Video gibt es immer noch im Internet),

die russischen "Wähler und Wählerinnen gegen Putin"
die Russen und Russinnen, die am Grab von Nawalny viele Blumen ablegten,
die tapferen russischen Widerstandskämpfer, die immer wieder jenseits der russisch-ukrainischen Grenze angreifen, um den Krieg zurück in sein Geburtsland zu tragen

und und und ...

alle sind ja "bekennende Rußland -Hasser" !

Rief der Despot nicht kurz nach seiner inszenierten "Wahl" zur Jagd auf "die Verräter" auf?

Vor dem Ex-KGB - jetzt FSB - sagte Putin in einer Rede am Montag:
"Sie , die Verräter müssen namentlich ermittelt und bestraft werden. Wir werden sie bestrafen, wo immer sie sind.
Russland vergißt Verräter, die Verbrechen gegen Rußland begangen haben, nie!"

Also dann ...

21.03.2024

Wie kann man ein Land hassen? Verstehe ich nicht.

21.03.2024

Herr Wolfgang L. , Herr Nodel,

da Sie ja so sehr am Wort hängen,
denken Sie in meinem Text doch "Russland-Hasserin" in ihre Zuschreibung "Russen-Hasserin um,
dann stimmt mein Text immer noch , es ändert sich nichts am Inhalt.

Ob sie den aber verstehen, hmmm...

21.03.2024

Wie kann man ein ganzes Volk hassen? Das verstehe ich nicht.

22.03.2024

Was außerhalb zivilisierter Normalität auftritt ist pathologisch und muß, außer von Psychiatern, nicht verstanden werden.

22.03.2024

@ MARIA T.

Also den Wladimir Kaminer als "Russenhasser" bzw. "Russlandhasser" zu bezeichnen ist ziemlicher Quatsch. Der liebt seine russische Heimat, hat aber eine verständliche Abneigung gegen die dort herrschende Nomenklatura und ihre weitgehend gleichgeschalteten Medien.

Er wäre entsetzt, würde er ihre vor "Russenhass" strotzenden Kommentare hier lesen - und Ihnen die "Freundschaft" kündigen . . .

https://www.youtube.com/watch?v=yo6QyTrc0Nw

22.03.2024

MARIA T. ...schauen sie ..sie sprechen die Worte die man hören möchte und die man für das Forum gut findet.. meine Kommentare finden nicht so leicht den Weg dorthin. Wenn ich ihren Kommentar lese dann fällt mir nichts mehr ein.. ich wusste gar nicht dass wir uns mit Russland im Krieg befinden.. in Diktaturen kennen sie sich anscheinend gut aus... nicht lange diskutieren sondern gleich schießen.. ! Wenn es trifft, egal Hauptsache Krieg.. aber sie stehen damit nicht mal alleine da, unsere und anderer Länder Politiker sind zwar verhaltener ihrer Meinung, aber auch dafür..

22.03.2024

Reiner Nödel@ Ja die Zinsen betrachte ich als mein Eigentum.. die Bank arbeitet mit meinem Geld und die Zinsen sind ein Dankeschön dafür..
MariaT.@ Wo sind eigentlich die ukrainischen Oligarchen geblieben .. denen gehörten vor dem Krieg alle Unternehmen, Medien, Banken usw.. alle auf Ministerposten diese Millionäre und Milliardäre.. ???

02.04.2024

Herr RAINER NÖDEL, ich finde die Kommentare von Frau MARIA T. auf keinen Fall Peinlich, denn Sie hat in Ihrer Ausführung völlig Recht und ich füge noch hin zu, nicht die Ukraine hat einen Angriff auf Russland getan, sondern Herr Putin den Angriff auf die Ukraine begangen, der glaubt er kann sich alles erlauben und die vielen Menschen die unter diesen Angriff getötet werden ist für mich nicht nachvollziehbar, vor allem auch die vielen Jungen Männer die bei diesem Wahnsinnskrieg sterben müssen, sowohl Russen als auch Ukrainische Soldaten die in den Krieg geschickt werden ist grauenvoll und dass hat Putin zu verantworten. Ich möchte das nicht in Deutschland erleben müssen, war schon schlimm genug, was meine Eltern unter dem Wahnsinnigen Hitler erleiden mussten. Ich finde man muss wie Frau Maria T. schreibt nicht ewig Diskutieren, sondern den Ukrainern helfen mit allen Mitteln, bevor es weitere Europäische Länder erwischt, denn Putin Vertrauen ?? Ist schon sehr Naiv und Blauäugig!!!

21.03.2024

Die EU wird sich hüten das Geld anzugreifen. Den wieviele es gibt sehr viele Länder, mit denen wir gut im Geschäft sind, die aber potentielle Kandidaten für ein "Einfrieren", also ohne eigentliche Grundlage nicht Herausgeben deren Einlagen und Investitionen sind.

Wenn das geschieht, dann werden viele Geld abziehen und Investitionen zurück fahren, was sicherlich super für den Wirtschaft Standort EU und BRD ist. Die Welt ist groß. Es gibt für diese Klienten Alternativen. Wir sind nicht soweit voraus, daß wir alternativlos wären.

Und ein Hinweis auf unrechtmäßiges "Einfrieren" von Geldern. Es gibt für die USA ja aus den letzten Jahrzehnten doch einige nicht ganz so tolle Entscheidungen, die der Iran vor der internationalen Gerichtsbarkeit wegen Sanktionen, einfrieren von Geldern und deren Verwendung errungen hat.

Und nur weil jemand jemanden kennt gibt auch kein Recht dessen Eigentum abzustauben. Dann sind wir irgendwann in Bananastan.

21.03.2024

>>Und ein Hinweis auf unrechtmäßiges "Einfrieren" von Geldern. Es gibt für die USA ja aus den letzten Jahrzehnten doch einige nicht ganz so tolle Entscheidungen, die der Iran vor der internationalen Gerichtsbarkeit wegen Sanktionen, einfrieren von Geldern und deren Verwendung errungen hat. <<

Dann auch von mir ein Hinweis auf die Tatsache, dass der Internationale Gerichtshof weder von den USA noch von Russland oder China anerkannt wird.. Und den Ländern, mit denen wir gut im Geschäft sind, dürfte es egal sein, wenn hier russisches Vermögen konfisziert wird, um damit zumindest einen Teil der Schäden durch den völkerrechtswidrigen Krieg Russlands gegen die Ukraine finanziell abzudecken.

21.03.2024

"Dann auch von mir ein Hinweis auf die Tatsache, dass der Internationale Gerichtshof weder von den USA noch von Russland oder China anerkannt wird.! Bis sich das endlich mal rumspricht - eine Generation wirtds dauern. Kleine Ergänzug: ich glaube Israel erkennt dieses Gericht auch nicht an. Ich übrigensauch nicht - entweder alle oder keiner.

21.03.2024

Man bietet der Ukraine Symbolpolitik an, weil man nicht mehr zu bieten hat oder genauer gesagt für echte Hilfen mental zu schwach und zu zerstritten ist. Es dauert bestenfalls viele Monate, bis das Geld ankommt. Man muss das auch erst mal rechtssicher hinbekommen. Amerikaner, Briten und Kanadier arbeiten schon sehr lange daran. Wahrscheinlich geht es so aus, wie mit der versprochenen Munition. Nach vielen Monaten stellt man fest, dass es doch nicht geht. Aber man hat sich erst mal Luft verschafft und warme Luft auf den Weg gebracht.
Wenn die Amerikaner nicht bald wieder liefern, dann war es das. Die Europäer sind ein Katastrophenhaufen.

21.03.2024

"Wenn die Amerikaner nicht bald wieder liefern, dann war es das. Die Europäer sind ein Katastrophenhaufen."

Was verstehen Sie unter "dann war es das"? Dass Putin umgehend das Baltikum angreift?

Oder vertrauen Sie noch auf eine funktionierende NATO? Falls das zuträfe, brauchen wir uns auch im Fall, "dass es das war" keine größeren Sorgen zu machen. Falls nicht, und ich glaube aus ihrer Tonlage leichte Zweifel herauszuhören, könnte es sehr ungemütlich werden.

Mit dem "Katastrophenhaufen" gebe ich Ihnen recht. Was zum guten Teil daran liegt, dass die einen von einem Europa als reiner Wirtschaftsunion, einem lockeren Staatenbund ohne gemeinsame Werte - einem Europa der Vaterländer, träumen und die anderen des zerstrittenen Haufens von einem Bundesstaat - den Vereinigten Staaten von Europa.

Dass man inzwischen auch die ganzen USA als "Katastrophenhaufen" bezeichnen könnte ist leider kein Trost . . .

21.03.2024

Weil sie so ausdrücklich fragen,hier nun meine 2 Grundszenarien wie es weiter geht (s.u.). Die zwei weiteren positven lasse ich weg, da vollkommen unrealistisch geworden. Übrigens Ungarn will bei der heutigen Sitzung dagegen stimmen, dass man an die Gelder der Russen zur Unterstützung der Ukraine rangeht. Zeitgewinn Putin!

Ausgangspunkt ist die Rede von Scholz gestern im Bundestag im Vorfeld der heutigen EU-Sitzung: "Russland ist nicht so stark, wie man jetzt denkt. Wenn der russische Präsident glaubt, dass er diesen Krieg nur aussitzen muss und wir schwächeln werden in unserer Unterstützung, dann hat er sich verrechnet", sagte Scholz. Mehr Waffenlieferungen an die Ukraine seien wichtig, einen "Diktatfrieden zulasten der Ukraine" werde man nicht akzeptieren.

Ok, das war jetzt zynisch und hat mit der Realität nichts zu tun. Die lethargischen und schnarchnasigen Europäer (immerhin mit der 10fachen Wirtschaftskraft Russlands ausgestattet), nicht nur Deutschland, haben es einfach verschlafen bzw. es ist ihnen irgendwie egal bzw. sie sagen, wieso soll ich mich anstrengen, sollen doch die anderen. Frankreich/Macron und auch Großbritannien/Sunak bzw. Boris Johnson sind da gute Beispiele. Rhetorisch und taktisch um ein vielfaches geschickter als Scholz liefern sie unverständlicherweise erstaunlich wenig an die Ukraine. Keiner hat es für nötig befunden im Februar 22 die Produktion von Munition sofort nach oben zu fahren, obwohl die eigenen Lager "blank" waren und immer noch sind. Wenn die USA wirklich im Wesentlichen ausfallen als Lieferant von Munition etc. gibt es nur noch zwei Grundszenarien für die Ukraine:

1. Die Russen erobern noch Charkiw und drängen die Ukrainer noch weiter nach Westen, aber dann geht den Russen auch die Luft aus, warum auch immer, vielleicht wegen taktischer Fehler und einer großen Niederlage bei einer Schlacht. Der Konflikt friert ein ohne Waffenstillstand mit zeitweisen Schusswechseln, wie nach 2014. Die Ukrainer stimmen einer Abtretung der eroberten Gebiete (z.B. 35 % der Ukraine) natürlich nicht zu. Es existiert eine große Perspektivlosigkeit. Die EU finanziert die Rest-Ukraine über mehrere Jahre mit vielen Milliarden. In die Ukraine wird nichts investiert, weil man nicht weiß, wann Putin weitermarschieren lässt. 5 MIo. Ukrainer wandern nach und nach ab, nach Deutschland etc. Im Laufe der Zeit verändern sich die Machtverhältnisse in der EU. Die autokratischen Länder gewinnen die Oberhand. Ungarn, Slowakei, wieder Polen, Holland/Wilders, Le Pen/Frankreich, usw.. In Deutschland regiert eine Koalition aus AFD und Wagenknecht. Als erstes wird ein Kriegstreiberparagraph beschlossen. Die Grüne Parteispitze sowie sämtlich Abgeordnete (Toni Hofreiter wird kahl geschoren und kommt in Einzelhaft neben die Zelle von Strack-Zimmermann), zzgl. Friedrich Merz etc. werden inhaftiert. Söder nicht, da er sich wieder rechtzeitig gedreht hat. Scholz kommt in ein Pflegeheim, da er sich an nichts erinnern kann. Mützenich findet das mit den Inhaftierungen in der Sache richtig und verlangt den Ausbau der Heizungen aus den Zellen, damit endlich verstanden wird, was Einfrieren eines Konflikts bedeutet. Die Trumpisten halten Wahlen nur noch im Stile ihres Vorbildes Putin ab. Auf das Gebäude des europäischen Parlaments wird eine Inschrift zu Ehren Orbans aufgeschraubt: Demokratie funktioniert nicht! Die EU stellt jegliche Zahlungen an die Ukraine ein. Es erfolgt ein Putsch durch Putinleute in der Ukraine. Es erfolgt ein Anschluss an Russland. Weitere 5 Mio. Ukrainer versuchen zu fliehen, aber sie wissen nicht wohin und werden in Europa auch nicht mehr aufgenommen.

2. Die Ukraine wird innerhalb von 15 Monaten vollständig erobert, gleichzeitig Moldau. Scholz erklärt, dass man das Russland nicht durchgehen lassen wird. Russland ist nicht stark. Putin erklärt, dass die baltischen Staaten ihre russischsprachige Bevölkerung versklaven und lässt sein Militär aufmarschieren. Macron erklärt, dass er den Einsatz französischer Truppen erwägt. Putin lässt einmarschieren. Die 5000 deutschen Soldaten in Litauen müssen trotz anfänglicher Erfolge nach 3 Tagen kapitulieren, weil ihnen die Munition ausgegangen ist. Scholz sieht das als seinen Erfolg einer erfolgreichen Aufrüstung, da es ein Jahr zuvor nur für zwei Tage gereicht hätte. Trump hatte die US-Truppen vorher schon aus dem Baltikum abgezogen wegen Isolationismus und die Verteidigung von Demokratien findet er blöd und überhaupt gebe das die US-Verfassung gar nicht her. Ab jetzt kann ich es nicht mehr weiter erzählen, weil ich ohne Handy in die Wälder Kanadas geflohen bin.

21.03.2024

Richard M., ich frage mich, warum Sie so viel Zeit aufgewendet haben, um solch einen Unsinn zu verfassen. Sie haben damit lediglich bewiesen, dass Sie an ernsthaften Diskussionen nicht interessiert sind.
Ich jedenfalls werde mir zukünftig die Zeit sparen und auf Ihre polemischen Beiträge nicht mehr antworten.

21.03.2024

Hallo Herr Richard M,

Ihre Beiträge sind ausgezeichnet, insbesondere auch Ihre "Szenarien" weiter unten.

Natürlich passen den Putin-Apologeten unter den AA-Leser solche Äußerungen ganz und gar nicht.

Die hören und lesen es doch lieber, wenn jemand die "Wahlen" in der Lupenreinen Demokratie als "schon zu transparent" bezeichnet.

22.03.2024

@Wolfgang L. : Natürlich muss ich ihnen auch hier widersprechen. Polemik: "Ziel ist, die eigene Meinung auch dann durchzusetzen, wenn sie sachlich nicht oder nur teilweise mit der Realität übereinstimmt." Das gibt mein kleiner Beitrag nun wirklich nicht her. Man kann über ironisch, sarkastisch, vielleicht sogar zynisch usw. diskutieren. Im Kern "versuche" ich aber das Geschehen satirisch weiter zu spinnen und ich merke das mir das gut tut den Wahnsinn dieser Tage so zu bearbeiten. Ein paar lesen es und die Reaktionen sind unterschiedlich (Danke Maria T., Georg Kr. Wolfgang L.). Meistens gibt es keine Reaktion, da die Leute nur kurz und knackig die Geisteshaltung wissen wollen und nicht mehr als zwei Absätze lesen.
Insofern ist man bei ihnen genau richtig. Vielleicht ist es aber auch langweilig, wenn man weiß, was kommt. Bei mir kriegt jeder was ab (selten Lob,ok, außer Uli Bachmeier), natürlich bevorzugt Aiwanger, Söder, die CSU und die FDP, aber eben auch die SPD (Verteidigungspolitik) und die Grünen (z.B. Bezahlkarte). Ich bin keinesfalls Fan einer Partei, der dann leidenschaftlich jeden Quatsch verteidigt. Ich habe Sympathien und Grundeinstellungen. Mehr nicht.
Vielleicht sollten sie sich auch etwas lockerer machen.

22.03.2024

Richard M., ich habe Ihre (auch längeren) Beiträge bisher gelesen, weil sie sich tatsächlich von anderen Beiträgen abheben. Zuletzt haben Sie sich allerdings etwas zu sehr Ihren Wunschvorstellungen (die ich übrigens teile) hingegeben und sich von der Realität verabschiedet, was in dieser letzten Polemik mündete.
Dass Sie nun von Maria T. gefeiert werden, die zum Thema Ukraine immer extremere Ansichten äußert, sollte Ihnen zu denken geben.
Putin ist ein Verbrecher, das steht außer Frage, aber es gibt niemanden, der diesen Mann "aus dem Spiel nehmen kann", ohne einen Weltkrieg zu riskieren. Damit werden wir uns abfinden und eine realitätsbezogene politische Lösung finden müssen.

22.03.2024

Ich glaube, dass es jetzt schon Anzeichen gibt, dass meine Satire in den Grundzügen eintreten könnte (Scholz im Pflegeheim usw. sind nur Ausschmückungen um es lesbar und schreibbar :-) zu machen). Wenn in einem Land fast jede Nacht oder auch tagsüber die Alarmsirenen angehen, dann macht das was mit einem Land: mit Perspektivlosigkeit ist das noch freundlich um schrieben. Der Spiegel berichtet von einer stetigen Zunahme der Flüchtlinge bei uns und das liegt am Krieg im weitesten Sinne und nicht am Bürgergeld:

"Die Zahl der Menschen, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs aus der Ukraine nach Deutschland geflohen sind, ist deutlich gestiegen. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums an den CDU-Innenexperten Alexander Throm hervor. Demnach waren zum Stichtag 12. März rund 1,65 Millionen Ukrainer beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) registriert. Vor einem Jahr waren es noch 1,4 Millionen."

"aus dem Spiel nehmen" kann man Putin natürlich nicht wirklich. Da geb ich Ihnen recht. Es wäre schon ausreichend, wenn da rote Linien sind und geeignete Türsteher, die ihm klar machen, dass er, wenn es normal läuft und wenn er sie überschreitet, es sehr schmerzhaft für ihn wird. Außer Biden sehe ich keinen geeigneten Türsteher, den Putin ernst nimmt.

22.03.2024

Hätte echt nicht gedacht, dass es so schnell geht. Putin zieht jetzt 100.000 Mann zusammen, wahrscheinlich für die gefürchtete Offensive im Frühsommer und der Kreml spricht jetzt offiziell von Krieg. Putin geht sozusagen "all in". Er hat meine 2. Variante gelesen und findet die besser als die Nr. 1.
Und im Gegenzug fordern die Amis die Ukrainer auf keine russischen Raffinerien zu beschießen, da der Ölpreis nach oben gehen könnte und vor allem die Benzinpreise für die amerikanischen Autofahrer. Beim Nachschub der Russen dürfen die Ukrainer auch nichts mehr zählbares machen, weder durch eigene Drohnen noch durch Taurus. Also die einen haben nichts (Munition) und dürfen nichts. Da passt doch das Bild des einen Boxers, dem man einen Arm auf den Rücken bindet und dann den Ring freigibt. Wenn die Amerikaner nicht ganz schnell wieder voll liefern, dann kann das nur mit der vollständigen Niederlage der Ukraine enden.

21.03.2024

Wenn man schon widerrechtlich Zinsgewinne aus der Verwahrung eingefrorener russischer Zentralbankgelder verwendet, sollten diese nicht für Waffenkäufe sondern für die notleitende Bevölkerung in der Ukraine, Palästina oder anderswo in der Welt benutzt werden.

21.03.2024

Die Ukraine kann sich aber nur mit Waffen und Munition gegen die Kreml-Bande verteidigen und nicht mit guten und wohlfeilen, zumeist am Geschehen völlig vorbeigehenden Worthülsen in Foren wie diesen.

21.03.2024

Schickt man gegen Russland einige deutsche Amazonen ins Rennen - nach einer Woche wäre Russland besiegt. :)