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Unionschefs
03.01.2022

Söder und Merz: Stürmischer Unionsneustart in Bayern

Markus Söder (CSU) und Friedrich Merz (CDU) bei ihrem ersten Arbeitsgespräch.
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Markus Söder (CSU) und Friedrich Merz (CDU) bei ihrem ersten Arbeitsgespräch.
Foto: Peter Kneffel/dpa

Bei starkem Föhnsturm treffen sich die Unionschefs Friedrich Merz und Markus Söder in Bayern. Ein Neustart für die Schwesterparteien?

Erstmals nach der Abstimmung der CDU-Basis haben sich der designierte CDU-Chef Friedrich Merz und CSU-Chef Markus Söder persönlich zu einem Arbeitsgespräch getroffen.

Das Treffen fand am Montagmittag bei starkem Föhnsturm am Kirchsee und im benachbarten Kloster Reutberg unweit von Bad Tölz statt. Merz trug bei dem Treffen mit Blick auf die wolkenverhangenen Alpen eine bayerische Trachtenjacke, einen sogenannten Janker, Söder erschien im dunkelblauen Mantel.

Worüber Söder und Merz im Detail gesprochen haben, war zunächst nicht zu erfahren. Dem Vernehmen nach ging es um die politische Abstimmung der beiden Schwesterparteien. Söder twitterte nach dem Treffen: "Neustart: CDU und CSU schließen sich wieder eng zusammen. Gute und intensive Abstimmung mit Friedrich Merz in Bayern. Wir freuen uns auf erfolgreiche Zusammenarbeit."

Machtkampf vor der Wahl

Das Verhältnis der beiden Schwesterparteien war im vergangenen Jahr nach einem heftigen Machtkampf um die Kanzlerkandidatur zwischen Söder und Noch-CDU-Chef Armin Laschet zwischenzeitlich alles andere als gut. Viele in der Union sehen in dem schlechten Miteinander der Parteispitzen einen Hauptgrund für die Niederlage der Union bei der Bundestagswahl.

Mitte Dezember hatte die CDU-Basis in einer Mitgliederbefragung entschieden, dass Merz neuer Parteichef werden soll. Die rund 400.000 Parteimitglieder konnten erstmals in der Geschichte der CDU eine Vorentscheidung über den Vorsitz treffen. Offiziell muss der neue Parteichef von den 1001 Delegierten bei einem digitalen Parteitag am 21./22. Januar gewählt werden. Es gilt als sicher, dass sich die Delegierten an das Votum der Mitglieder halten. Anschließend muss Merz noch per Briefwahl bestätigt werden.

© dpa-infocom, dpa:220103-99-576393/3 (dpa)

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