Kommentar: Warum das neue Heizungsgesetz in Karlsruhe nicht durchfallen darf
Kommentar
Energiewende: Warum das neue Heizungsgesetz in Karlsruhe keinesfalls scheitern darf
Unionsabgeordnete befürchten, dass das Gebäudemodernisierungsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht nicht bestehen könnte. Für die Energiewende wäre das eine Katastrophe.
Auch das Bundeswirtschaftsministerium von Katherina Reiche (CDU) war – genauso wie das Bundesbauministerium von Verena Hubertz (SPD) – an dem jetzt heftig kritisierten Gesetzentwurf beteiligt.Foto: Kay Nietfeld, dpa
Da arbeitet sich die Union über Jahre an dem ab, was der Boulevard immer nur als „Habecks Heiz-Hammer“ geschmäht hatte. Dann kommen CDU/CSU an die Regierung, machen aus dem Gebäudeenergiegesetz das Gebäudemodernisierungsgesetz, feiern sich dafür, dass mit dem Entwurf die Freiheit in deutschen Kellern wieder restauriert sei, bringen die Novelle sogar durch das Kabinett. Dann aber, noch bevor sie durchs Parlament ist, werden verfassungsrechtliche Bedenken laut. Von Kritikern und Grünen ohnehin. Jetzt aber auch – offen – von Unionspolitikern. Und der Normenkontrollrat kritisiert den Entwurf als „in weiten Teilen kaum verständlich“.
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