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Ukraine-Krieg
25.02.2022

Wehrbeauftragte Högl bezeichnet Ausstattung der Bundeswehr als Skandal

Eva Högl (SPD), die Wehrbeauftragte der Bundesregierung, spricht von einem schwarzen Tag für die Ukraine und für Europa.
Foto: Kay Nietfeld, dpa (Archivbild)

Exklusiv Eva Högl (SPD), die Wehrbeauftragte der Bundesregierung, sagt: "Soldaten haben keinen ausreichenden Kälte- und Nässeschutz."

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestags, Eva Högl, hat massive Mängel in der Ausrüstung der Bundeswehrkräfte kritisiert, die derzeit Teil der Nato-Präsenz in Litauen sind. „Mir haben reihenweise Soldatinnen und Soldaten erzählt, dass sie keinen ausreichenden Kälte- und Nässeschutz haben“, sagte die SPD-Politikerin unserer Redaktion. Auch dicke Jacken und Unterwäsche fehlen demnach. „Ja, das ist ein Skandal“, sagte Högl.

Video: dpa

Wehrbeauftragte Högl fordert bessere Ausrüstung für Bundeswehr

Mit Blick auf den Krieg in der Ukraine stellte sie klare Forderungen auf: „Der Westen muss Putin deutlich machen, dass er nicht wehrlos ist, sondern dass wir militärisch reagieren können. Abschreckung gehört dazu. Genau deswegen muss die Bundeswehr so ausgestattet sein, dass sie im Nato-Verbund entsprechend agieren kann.“

Die Soldatinnen und Soldaten seien grundsätzlich gut vorbereitet, obwohl alles sehr schnell gehen musste. „Aber wir haben noch Nachholbedarf bei Ausrüstung und Ausstattung. Die Kräfte sind jetzt beispielsweise in Zelten untergebracht und das Internet ist überlastet.“ (AZ)

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25.02.2022

Man könnte den Soldaten ja anstatt fer fehlenden Unterwäsche und des fehlenden Nässeschutzes die Kampfanzüge für Schwangere geben, die Frau Ursula von der Leyen angeschafft hat. Das wäre doch auch gut.

Um den Laden wieder auf Vordermann zu bringen bräuchte es zunächst (!) Folgendes:

1. Die privaten Berater, die hunderte von Millionen für nichts verbrennen, gehören sofort alle gefeuert.

2. Die Privatisierung der Bundesweh muss sofort gestoppt werden. Es ist ein Unding, dass wertvolle Gundstücke, Kasernen, etc.) für wenig Gled verkauf und dann vom Staat gemietet werden (für teuer Geld).

3. Die Privatisierung der Instandsetzung der Bundeswehr muss sofort gestoppt werden. Das Militär muss wieder selbst in der Lage sein, zumindest Standardgerät und Fahrzeuge selbst zu warten. Dazu zählen nicht die komplexen Geräte und Waffensysteme.

4. Das sogenannte Fuhrparkmanagement gehört abgeschafft. Es kann nicht sein, dass die Bundeswehr ihre Soldaten in Mietfahrzeugen herumfahren lässt. Früher hatte jede Einheit ihre eigenen Fahrzeuge. Jetzt müssen sie Fahrzeuge anfordern und vorab reservieren. Demnächst geht es wahrscheinlich noch mit dem ÖPNV ins Manöver...

5. Es muss - von militärischer Seite - dr tatsächliche Personelle und materielle Bedarf realistisch ermittelt werden, beginnend mit den Basics (Bekleidung, Schutzausrüstung, etc.) dann zu den Standard Geräten und Waffensystemen von Klein bis Groß.

6. Es muss endlich aufgehört werden, Großgerät stillzulegen und zu vernichten oder an andere Staaten fast zu verschenken. WIeso wurden soviele eingelagerte Panzer demontiert und zerstört? Solange das Zeug im Shuppen steht, kann man zumindest einiges davon wieder in Betrieb setzen bei Bedarf oder wenigstens Ersatzteile daraus ziehen. Lieber altes Gerät als gar kein Gerät.

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25.02.2022

Wenn das Internet unserer Soldaten und Soldatinnen überlastet ist, ist das ganz sicher ein Luxusproblem :-)

Dass die Ausrüstung unserer Bw so miserabel ist, liegt an der Unfähigkeit unserer Politikerkaste......keiner dabei, der ne Arsch in der Hose hätte

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