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  3. Wohnungsbau: Zahl der Genehmigungen für Wohnungen bricht ein

Wohnungsbau
18.08.2023

Zahl der Genehmigungen für Wohnungen bricht ein

Baukräne stehen auf einer Baustelle in einer Innenstadt. Die Lage in der Branche wird immer dramatischer.
Foto: Christian Charisius, dpa

In Deutschland fehlen Hunderttausende Wohnungen – das treibt die Mieten hoch. Doch wegen des Zinsanstiegs halten sich Bauherren zurück. Der Abwärtstrend geht weiter.

Die Talfahrt in der Bauwirtschaft wächst sich zu einer Lawine aus, die alle gut gemeinten Ansätze zur Schaffung neuen Wohnraums unter sich zu begraben droht. Laut Statistischem Bundesamt wurde im ersten Halbjahr in Deutschland der Bau von 135.200 Wohnungen genehmigt. Das waren 27,2 Prozent oder 50.600 Baugenehmigungen weniger als im Vorjahr. Im Juni 2023 sank die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen gegenüber dem Vorjahresmonat demnach um 28,5 Prozent. Dies entspricht einem Rückgang um 8700 auf 21.800 Wohnungen. Ein Blick in die Langzeitstatistik zeigt außerdem: Seit März 2022 geht die Zahl der Baugenehmigungen saison- und kalenderbereinigt im Schnitt stetig zurück.

Bei Zweifamilienhäusern war der Rückgang mit 53,4 Prozent besonders stark. Die Zahl der Genehmigungen für Einfamilienhäuser sank um ein Drittel. Auch bei der Gebäudeart mit den insgesamt meisten Wohnungen, den Mehrfamilienhäusern, verringerte sich die Zahl der genehmigten Wohnungen deutlich, und zwar um mehr als ein Viertel beziehungsweise um 26.700 auf 72.400 Wohnungen.

Es entstehen weniger neue Wohnungen: Baukosten und Zinsen zu hoch

Das Statistische Bundesamt macht „weiterhin vor allem steigende Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen“ für den Genehmigungsrückgang verantwortlich. Die Branche bestätigt das. „Nach wie vor sorgen Zinssteigerungen, deutlich zulegende Baukosten, nochmals erhöhte energetische Anforderungen und die Unsicherheit über das weitere Vorgehen der Politik für ein Umfeld, in dem Investoren weiter auf der Bremse stehen“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller.

Ende August will die Ampelregierung bei ihrer Kabinettsklausur in Meseberg über Wege nachdenken, die aus der Misere führen. Die Branche hätte ein paar Ideen. „Günstige Zinssätze für KfW-Kredite, abgesenkte Grunderwerbssteuersätze und bessere steuerliche Absetzmöglichkeiten für Investoren sind Befreiungssignale, auf die die Branche sehnlichst wartet“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), Oliver Wittke, unserer Redaktion. 

400.000 Wohnungen pro Jahr? Geywitz hat schon zurückgesteckt

Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) hat ihr ursprünglich ausgerufenes Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr angesichts der Lage auf dem Baumarkt bereits fallen gelassen. Die Hälfte davon scheint eher realistisch. Das Münchener Ifo-Institut beispielsweise erwartet, dass für dieses Jahr rund 245.000 und nächstes Jahr 210.000 Wohnungen in neuen Wohngebäuden fertiggestellt werden. 2025 sind es demnach sogar nur noch rund 175.000 Einheiten. Zusammen mit den übrigen Fertigstellungen werden 2025 laut Ifo lediglich etwa 200.000 Wohneinheiten entstehen.

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Wie die Baubranche plädiert auch Geywitz für Steueranreize im Wohnungsbau. Die hätten über das Wachstumschancengesetz von Finanzminister Christian Lindner (FDP) bereits auf dem Weg sein können. Das Projekt wurde im Kabinett allerdings vorerst ausgebremst. Andere Maßnahmen wirken offenbar nicht. Seit März 2023 gibt es die Wohnbauförderung für klimafreundlichen Neubau der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese Förderung kann unter anderem von Privatpersonen zur Eigennutzung oder Vermietung sowie von Unternehmen beantragt werden. Die Zwischenbilanz des Statistischen Bundesamtes dazu fällt nüchtern aus: „Noch ist kein eindeutiger Effekt dieser Maßnahmen auf die Genehmigungszahlen erkennbar.“

Geywitz will ferner technische Regelwerke entschlacken, wie sie der Leipziger Volkszeitung sagte. „Wir müssen wieder einfacher bauen in Deutschland und den Kostenanstieg dämpfen.“ Auch setzt sie auf Vorfertigung am Bau. „Serieller Wohnungsbau ist eine Möglichkeit, schnell Wohnungen zu errichten.“

Bis zum 25. September müssen Ergebnisse her. Für diesen Tag hat Geywitz zum „Wohnungsgipfel“ ins Kanzleramt eingeladen. Nicht nur die Branche, auch Länder und Kommunen erwarten konkrete Vorschläge. 

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

19.08.2023

>> Andere Maßnahmen wirken offenbar nicht. Seit März 2023 gibt es die Wohnbauförderung für klimafreundlichen Neubau der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese Förderung kann unter anderem von Privatpersonen zur Eigennutzung oder Vermietung sowie von Unternehmen beantragt werden. <<

Das ist wegen der grünen Bürokratie kein Wunder...

https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Förderprodukte/Klimafreundlicher-Neubau-Wohngebäude-(297-298)/

>> Ein Wohngebäude erreicht diese Förderstufe, wenn es
...
die An­forderungen des „Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude Plus“ (QNG-PLUS) oder des „Qualitäts­siegels Nach­haltiges Gebäude Premium (QNG-PREMIUM)“ erfüllt, bestätigt durch ein Nach­haltig­keits­zertifikat, und... <<

Mehrwertsteuer für Bauleistungen im Wohnbau auf 7% senken wäre so einfach.

Und natürlich kein Heizungsgesetz mit 170 Seiten verabschieden, an dessen komplizierten Regelungen auch nur wieder eine grüne Beraterindustrie verdient. Besser eine ernsthafte CO2 Steuer und den Markt wirken lassen...

18.08.2023

Das ist immer toll, wenn Politiker Pläne machen.
„Wir müssen wieder einfacher bauen in Deutschland und den Kostenanstieg dämpfen. … Serieller Wohnungsbau ist eine Möglichkeit, schnell Wohnungen zu errichten.“
Bloß gut, dass die Bauindustrie von der Politikwissenschaftlerim Klara Geywitz auf diese Idee gebracht wird. Von alleine wäre die da nie drauf gekommen. Diese Idee wird ganz bestimmt auch auf diesem „Wohnungsgipfel“ denen von der Bauindustrie ganz ganz nahe gebracht.

„ Mehr als zehn Prozent des deutschen Bruttoinlandsprodukts werden für Baumaßnahmen verwendet (2020: 387 Milliarden Euro). Gleichzeitig erbringt das Baugewerbe mehr als sechs Prozent der gesamten Wertschöpfung in Deutschland.“
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Branchenfokus/Industrie/branchenfokus-bauwirtschaft.html#:~:text=Mehr%20als%20zehn%20Prozent%20des,der%20gesamten%20Wertschöpfung%20in%20Deutschland.

Das ist in etwa doppelt so viel wie die Autoindustrie.

Und die wird nun durch staatliche Eingriffe abgewürgt. Was wird das wohl für Wirkungen auf Steuereinnahmen haben?

18.08.2023

"Und die wird nun durch staatliche Eingriffe abgewürgt."

Wer soll noch in Eigentumswohnungen investieren, wenn die Realrendite inzwischen negativ ist und die Gefahr von Enteignung, CO2 Umlage, Mietpreisbremse und Heizungsgesetz besteht? Selbst Banken investieren lieber risikolos in italienische Staatspapiere zu 4.3 Prozent Zinsen. Warum Wohnungen bauen? Damit geht man Verpflichtungen und Risiken ein und am Ende wird man noch als "Miethai" beschimpft.

Einerseits sorgt man für immer knapper werdenden Wohnraum, durch eine ungebremste Zuwanderung, andererseits würgt man jede Investition im Wohnungsbau ab. Fazit: Die Ampel steht mal wieder auf Rot!

18.08.2023

„Die Ampel steht auf rot“

Finde ich eine tolle Metapher.
Und da Grüne auch nur besonders ideologisierte Rote sind passt das schon.

18.08.2023

Ach Herr Thomas T.,
das Problem liegt doch darin, dass die Politik
in den letzten Jahren den Sozialen Wohnungsbau
nicht genug gefördert hat.
Es hätte also mehr staatliche Eingriffe geben müssen.
Welcher private Bauträger baut denn Wohnungen,
die für einen Normalverdiener erschwinglich sind?

19.08.2023

@ NICOLA L.

Ja da helfen nur 3 Maßnahmen um die Wohnungsknappheit zu beseitigen und die Realrendite zu erhöhen: beim Heizen munter weiter so, Mieten rauf und Grenzen zu.

Und am besten als Sahnehäubchen drauf: Die aktuelle DDR-Regierung und Scholz treten geschlossen zurück, Neuwahlen und eine schwarzbraune CDU/CSU/FDP/AfD-Koalition.

Der letzte macht dann in Deutschland das Licht aus . . .

19.08.2023

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2023/06/abschlussbericht-berliner-expertenkommission-vergesellschaftung-wohnungen-medienbericht.html

>> Kommission macht Weg frei für Enteignung großer Wohnungsunternehmen <<

Wenn die Politik solche "Kommissionen" gewähren lässt, sucht sich das Geld auf der Welt halt bessere Orte.

Und warum sollten man heute energetisch sanieren, wenn morgen die rotgrüne Enteignung droht?

Bei der Ampel passt halt nichts zusammen und die demokratische Auseinandersetzung der Ampel-Jünger reduziert sich inzwischen auf "schwarzbraune CDU/CSU/FDP/AfD-Koalition".

19.08.2023

Enteignung als "ultima Ratio" sieht sogar das Grundgesetz vor. Davor gab es einen demokratischen Volksentscheid . . .

19.08.2023

Ja - Enteignungen sind möglich. Aber nicht da und so oft wo es @Georg Kr. sich vermutlich wünscht - sie muß dem Allgemeinwohl und nicht dem linken Spektrum dienen. Und das ist schon ein gewaltiger Unterschied.

19.08.2023

Und wieder glauben die Linken, dass nur planwirtschaftliches Handeln des Staates hilft.
Das ging schon immer schief.

Wenn die Rahmenbedingungen so sind, dass sich Bauen und Vermieten wirtschaftlich darstellen lassen, dann wird auch gebaut.

Diese Ampel-Regierung macht aber Regeln, die das Bauen wirtschaftlich nicht mehr darstellbar macht und wundert sich dann, das keiner mehr baut. Am Ende bleibt nur noch - dass der Steuerzahler das machen soll und über Jahrzehnte Verluste schreibt.

Dann die Mähr von der Enteignung gemäß GG Art. 14. Dort steht:
„Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.“
Wieso dient die Enteignung mit dem Ziel, eine ausgesuchten Bevölkerungsgruppe zu unterstützen der Allgemeinheit? Es hilft dieser ausgesuchten Bevölkerungsgruppe, aber nicht der Allgemeinheit. Die Bedingungen des GG für eine mögliche Enteignung sind also gar nicht erfüllt. Und es müsste entschädigt werden. Woher das Land Berlin die vielen Milliarden nehmen will, weiß dort keiner. Aus dem Länderfinanzausgleich? Und das Entscheidende ist, wenn dann eine Wohnungsgesellschaft enteignet ist, wie viele Wohnungen mehr entstehen dadurch genau?

Die Linken wollen zur Befriedigung ihrer ideologischen Phantasien mit Abermilliarden des Steuerzahlers Wohnungsgesellschaften enteignen und kaufen, die sie dann nicht wirtschaftlich betreiben können und somit dem Verfall preis geben. Mehr bauen können sie auch nicht. Alles wie in der DDR. Ohne Mehrwert - nur mit Vernichtung von Steuermitteln. Ohne Effekt. Am Ende bluten Staat und Land aus.

19.08.2023

@ WOLFGANG B.

"Aber nicht da und so oft wo es @Georg Kr. sich vermutlich wünscht"

Was dem Gemeinwohl dient entscheidet nicht @ Wolfgang B. sondern im Fall des Falles ein Gericht. Bezahlbares Wohnen gehört da sicher dazu. Pardon - dummes Zeug, was Sie da verzapfen. Hätte ich von Ihnen nicht erwartet.

19.08.2023

Natürlich entscheidet ein Gericht über Allgemeinwohl ja oder nein. Aber die Hürden sind hoch. Suchen Sie mal im Internet nach "bezahlbaren Wohnungen" und sie etliche finden (auch wenn manche das anders sehen). Desweiteren ist es m.W. auch zumutbar für eine bezahlbare Wohnung einige Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen. Z.B. raus aus der City in den Vorort, auch der Arbeitsplatz muß nicht gleich um die Ecke sein und, vielleicht muß man sich auch was die Größe angeht ein wenig einschränken können.

19.08.2023

… und noch immer kann Georg Kr. nicht erklären, wie durch Enteignung mehr Wohnungen gebaut werden können

20.08.2023

@ WOLFGANG B.

"Natürlich entscheidet ein Gericht über Allgemeinwohl ja oder nein. Aber die Hürden sind hoch."

Eine Binsenweisheit!

"Z.B. raus aus der City in den Vorort, auch der Arbeitsplatz muß nicht gleich um die Ecke sein"

Bei diesem deutschlandweit hundsmiserabelsten ÖPNV in Bayern nicht ganz einfach . . .

Wo notfalls mit Enteignungen angesetzt werden müsste ist die Grundstücksspekulation. Die Grundstückspreise, enorme Gewinne ohne irgendeine eigene Leistung, sind in den Ballungszentren einer der größten Kostentreiber bei Mieten und Verhinderer von Wohnungsbau und Schaffung von privatem Wohneigentum.
Das nicht beliebig vermehrbare Gut Grund und Boden gehörte längst der Spekulation entzogen.

20.08.2023

>> Bei diesem deutschlandweit hundsmiserabelsten ÖPNV in Bayern nicht ganz einfach . . . <<

Eine grüne Vorfeldorganisation definiert eine unsinnige, aber politisch geeignete Messlatte und fertig ist die Propaganda...

https://www.merkur.de/bayern/deutschlandweitem-oepnv-ranking-weit-hinten-liste-bayern-liegt-in-92460765.html

>> Das BBSR hatte den prozentualen Anteil der Menschen ermittelt, die 2022 in Fußnähe zu einer Bus- oder Bahn-Haltestelle wohnten und wo an Werktagen mindestens 28 Abfahrten in beide Richtungen erfolgte. Daraus bildete die „Allianz pro Schiene“ die „akzeptable Erreichbarkeit“. <<

Dieses Angebot reicht vielleicht wenn ich gerade von Frau Baerbock mit meinem Clan aus Afghanistan ausgeflogen worden bin - für arbeitende Menschen auf weiten Flächen in Bayern ist das Auto oft das beste Verkehrsmittel - auch wenn es den Grünen nicht gefällt. Zur Schule kommen ja alle Kinder auch in Bayern...

20.08.2023

@ PETER P.

"für arbeitende Menschen auf weiten Flächen in Bayern ist das Auto oft das beste Verkehrsmittel"

Das beste und neben dem Fahrrad leider meist auch das einzige - da gebe ich Ihnen völlig recht. Leider wird das Autofahren auch für die Landbevölkerung sündteurer statt nur die Großstädter abzukassieren, die in vielen Fällen wegen des viel besseren ÖPNV auf die Blechkiste verzichten könnten . . .

Solange die (edit/mod/NUB 7.2) weiterhin treu und doof CSU wählen wird sich da auch nix ändern . . .