Newsticker
Rund 260 ukrainische Soldaten können Asow-Stahlwerk verlassen
  1. Startseite
  2. Reise
  3. Fernweh-Rezepte: Ein feiner Kurztrip in die Türkei

Fernweh-Rezepte
28.04.2022

Ein feiner Kurztrip in die Türkei

Gaziantep ist bekannt für seine Kulturschätze.
Foto: Adobe Stock

Mit unseren Fernweh-Rezepten holen wir die ferne Welt nach hause auf unsere Teller. Heute gibt es Oliven-Walnuss-Salat aus Gaziantep.

Wenn man schon nicht ohne Weiteres in die Welt reisen kann, dann holen wir sie uns nach Hause. In unserer Serie „Hungrig auf die Welt“ wollen wir Ihr Fernweh füttern. Jede Woche ein schöner Reisemoment und ein Rezept – für einen schönen Abend. Oder eine etwas andere Pause im Homeoffice. Aber kosten Sie selbst …

Die Vorfreude auf die Türkei

Das tun wir, wenn wir hinkommen. Gaziantep liegt in Südanatolien direkt an der syrischen Grenze. Es ist also eine halbe Expedition, dort hinzukommen. Dann aber darf man keinesfalls die römischen Mosaiken verpassen, welche die USA vor einiger Zeit an die Türkei zurückgegeben haben. In Gaziantep sind sie nun im Zeugma-Mosaik-Museum zu bewundern. Gaziantep ist mit 2,1 Millionen Einwohnern die sechstgrößte Stadt der Türkei, die Küche der Stadt wurde von der Unesco ausgezeichnet.

Oliven-Walnuss-Salat
Foto: Roden

Das Rezept für Oliven-Walnuss-Salat

Die Zutaten für einen Oliven-Walnuss-Salat mit Granatapfelkernen (für vier Personen): 100 g entsteinte grüne Oliven in Lake, abgetropft, 50 g Walnusskerne, 3 Frühlingszwiebeln, gehackt, 1 Bund glatte Petersilie, Blätter gehackt (25 g), 2 EL natives Olivenöl extra, 1 EL Zitronensaft, 2 EL Granatapfelsirup, Salz, Chiliflocken, 3 EL Granatapfelkerne.

So geht’s: Oliven und Walnüsse grob hacken, in eine Servierschüssel geben und mit Frühlingszwiebeln und Petersilie vermengen. Olivenöl, Zitronensaft und Granatapfelsirup mit etwas Salz in einer kleinen Schüssel vermischen.

Mit Chiliflocken abschmecken. Über die Oliven-Walnuss-Mischung geben und mit Granatapfelkernen bestreuen.

Lesen Sie dazu auch

Übrigens: Dieser kleine Salat ist laut Buchautorin Claudia Roden eine aufregende Mischung von Aromen, Texturen und Farben. Er ist eine Spezialität der türkischen Stadt Gaziantep an der Grenze zu Syrien, die für ihre Gastronomie berühmt ist. Der Salat schmeckt auch ohne Granatapfelkerne, allerdings entfaltet er sein volles fruchtig-herbes Aroma natürlich nur mit den roten Kernen.

Das Rezept stammt aus dem Buch: Claudia Roden: Mittelmeerküche. Ein Kochbuch. Dorling & Kindersley, 320 Seiten, 29,95 Euro.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.