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Reisen
26.09.2022

Irland und Co.: In diesen Ländern können Frauen sich sicher fühlen

Frauen können sich nicht überall sicher fühlen.
Foto: Fabio Lamanna/Adobe Stock

Manche Länder sind für Frauen auf Reisen sicherer als andere. Wie Deutschland bei einer Studie abschneidet und welches Land als das sicherste gilt.

Das Beste am Alleinreisen ist, dass niemand einem sagt, wo’s langgeht. Es bedeutet Freiheit im Sinne des Wortes und ist eine Grenzerfahrung, zu der Frauen eher bereit sind als Männer. Zumindest wenn man dem Statistik-Portal Statista.com glaubt, dann würden in Deutschland zwar 76 Prozent der Männer gerne einmal solo verreisen, aber nur 23 Prozent haben es auch durchgezogen. Nicht so Frauen, von denen 78 Prozent von einer Reise allein träumen und erstaunlich viele dies schon gemacht haben – nämlich 64 Prozent.

Das Problem für Solo-Reisende ist allerdings, dass nicht jedes Land sicher für das mutmaßlich „schwache Geschlecht“ ist. Die US-Firma Bounce, die weltweit Gepäckaufbewahrung anbietet, hat in einer Studie die sichersten Reiseländer für Frauen ausgemacht. Untersucht wurden 34 Staaten nach acht Kriterien, darunter zum Beispiel häusliche Gewalt, Frauenmorde, nächtliches Sicherheitsgefühl auf der Straße, Einstellung gegenüber Gewalt gegen Frauen, Gesetzgebung bei häuslicher Gewalt und wirtschaftliche Gleichstellung. Maximal konnten zehn Punkte erzielt werden. Die Bestnote mit 7,88 Punkten erreicht Irland mit einer geringen Mordrate, einer strengen Gesetzgebung bei häuslicher Gewalt und hohen Ablehnung von Gewalt gegen Frauen. Auf 7,7 Punkte kommt Österreich. Platz drei nimmt Norwegen mit 7,45 Punkten ein. Hier fühlen sich Frauen extrem sicher, wenn sie nachts unterwegs sind, und die Abneigung der Gesellschaft zur Gewalt gegen Frauen ist extrem hoch.

In der Schweiz können alleinreisende Frauen sich sicher fühlen

Slowenien, Schweiz, Spanien, Portugal, Kanada, Niederlande, Polen und Japan (punktgleich) besetzen die übrigen Top-Ten-Positionen. Die Bundesrepublik schafft es nicht unter die besten Zehn und liegt mit Platz 25 auf den hinteren Rängen. Von den westeuropäischen Staaten schneidet nur Großbritannien mit Rang 26 noch schlechter ab. Eine gewisse Gleichgültigkeit zum Thema Gewalt gegen Frauen, mittelmäßiges Abschneiden bei der nächtlichen Sicherheit sowie keine Bestnoten in Sachen wirtschaftlicher Gleichstellung verhageln Deutschland und dem Vereinigten Königreich ein besseres Abschneiden.

Ziemlich interessant ist allerdings auch, dass es quasi der Rest der Welt gar nicht erst in die Sicherheitsstudie von Bounce geschafft hat. So fehlen China, Indien und Russland. Komplett weggelassen wurde der Kontinent Afrika, der Nahe Osten und bis auf Chile auch Südamerika.

Warum weniger Sicherheit manchmal mehr Abenteuer beim Reisen bedeutet

Das Fehlen von Dreiviertel der Welt in der Liste bedeutet weniger Abenteuer. Auf Effizienz getrimmte Staaten mit funktionierender Infrastruktur lassen wenig Spielraum für Unvorhergesehenes. Je weniger Verlass in einem Land auf Transportmittel und Infrastruktur ist, desto höher das Spannungspotenzial. Wie viele Bekanntschaften wurden schon geschlossen, weil frau tagelang irgendwo in den Tropen wegen Regens feststeckte? Zudem hat es was, mit einem Tuktuk durch die Staus Ho Chi Minh City zu knattern, wenngleich es nach deutschen Maßstäben nicht sehr sicher ist. Je mehr sich die Lebensweise eines Landes von der eigenen unterscheidet, desto größer ist der Erkenntnisgewinn, dass die Welt nach vielen Pfeifen tanzt.

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Die Unterschiede sind nicht das Problem. Was so verschiedene Staaten wie Russland, Indien, aber auch viele Länder Afrikas, im Nahen Osten und in Lateinamerika für Frauen so gefährlich macht, ist der Umstand, dass es sich oft um misogyne Macho-Gesellschaften handelt.

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