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Urlaub mit dem Rad
24.08.2022

Wichtige Tipps für Ihre Fahrradtour

Vier Freundinnen aus Wolfsburg machen auf ihrer Fahrradtour auf dem Weg zwischen Lübbenau und dem Spreewalddorf Lehde eine Pause und genießen die Ruhe.
Foto: Frank Hammerschmidt, dpa

Urlaub mit dem Fahrrad liegt im Trend. Aber wer mit dem Drahtesel auf Reisen gehen möchte, sollte richtig vorbereitet sein. Ein paar wichtige Tipps.

Aufsteigen, losfahren, sich den Wind durch die Haare wehen lassen. Bei dem Gedanken kommt bei so manchem Urlaubsstimmung auf. Doch mal eben spontan sein altes Stadtrad satteln und mit gefüllten Gepäcktaschen losradeln, das kann bei längeren Touren Probleme bereiten. Wer gut plant und sich vorbereitet, hat mehr Spaß und Erholung beim Radurlaub.

Wohin soll die Reise gehen?

Ideen und Inspiration liefern Radreiseführer, Fahrradzeitschriften, die Touristeninformationen einzelner Regionen und Online-Tourenportale wie Bikemap, Komoot und Outdooractive. Bei der großen Auswahl ist sicher für jeden etwas dabei. Hilfreich sind zudem die Online-Radroutenplaner der Bundesländer. Damit kann man sich – fast wie bei der Routenplanung fürs Auto – eine passende Radroute von A nach B ausrechnen lassen. Für die gewünschten Routen werden damit sogenannte GPX-Tracks generiert, die man mittels einer App auf sein Smartphone oder auf ein Outdoor-Navigationsgerät überträgt. Aber nicht die Ersatz-Akkus oder die Powerbank fürs Handy vergessen, damit unterwegs nicht der Strom ausgeht! Falls es ohne digitale Hilfsmittel gehen soll: Viele Radwege in Deutschland sind sehr gut ausgeschildert. Allerdings sollte man zumindest eine passende Fahrradkarte (meist vom ADFC, Esterbauer- und Kompass-Verlag) als Backup dabeihaben.

Bei Tagesetappen gilt: Weniger ist mehr

Die Tagesetappen sollten nicht zu lang sein, vor allem, wenn man in hügeligen Regionen, wie etwa im Bayerischen Wald oder im Westerwald, auf Tour gehen möchte. Das gilt auch für E-Biker. Radfahrer brauchen auch regelmäßig Pausen, insbesondere, wenn Kinder mitfahren. Und ein zeitlicher Puffer für eventuelle Pannen, längere Besichtigungen oder unfreiwillige Umwege kann nie schaden.

Ideal ist es, wenn in der Nähe der Radstrecke eine Bahnlinie verläuft oder ein Fahrradbus verkehrt, um eventuell einen Abschnitt zu überbrücken oder notfalls zurückzufahren.

Die Länge der Tagesetappen während einer Radreise hängt von drei wichtigen Faktoren ab: der persönlichen Fitness, der Streckenführung (Höhenmeter!) und dem verwendeten Fahrrad.

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Hier eine grobe Übersicht, wie lang man seine Tagesetappen planen könnte. Basis sind eine Radreise mit einem herkömmlichen Tourenrad und eine nahezu ebene Strecke:

  • Untrainiert (kein Sport!) = weniger als 30 km/Tag
  • Etwas Kondition (ca. 1-mal Sport pro Woche) = 30 bis 50 km/Tag
  • Mittlere Kondition (ca. 2- bis 3-mal Sport pro Woche) = 50 bis 80 km/Tag
  • Gute Kondition (3- bis 4-mal Sport pro Woche) = 80 bis 120 km/Tag
  • Sehr gute Kondition (fast täglich Sport) = mehr als 120 km/Tag.

Mit einem E-Bike/Pedelec sind natürlich auch längere Strecken problemlos zu bewältigen.

Radfreundliche Unterkunft

Am besten sucht man sich eine vom ADFC zertifizierte Bleibe, denn diese Unterkünfte haben entscheidende Vorteile für den Reiseradler. Sie nehmen Gäste auch für nur eine Nacht auf. Das ist wichtig bei Etappenfahrten. Außerdem stehen immer Fahrradgaragen und eine kleine Reparaturecke zur Verfügung. Besonders wichtig in diesem Jahr: Die Unterkunft möglichst frühzeitig reservieren, vor allem wenn man entlang der bekannten Flussradwege an Rhein, Donau, Elbe, Main und Weser unterwegs sein will.

Die richtige Ausrüstung ist wichtig

Natürlich kann man auch mit Jeans und T-Shirt losradeln. Das wird nur mit der Zeit unbequem. Es empfehlen sich schnell trocknende Radhosen und Trikots. Der vorausschauende Radler hat unterwegs zudem ein Trikot zum Wechseln dabei. Was allerdings immer Pflicht sein sollte zur Sicherheit: ein gut belüfteter Fahrradhelm, eine bruchsichere Sonnenbrille und Radhandschuhe. Außerdem gehört immer eine Wind- und Wetterschutzjacke ins Gepäck, besser zusätzlich noch eine Regenhose zum Überziehen.

Und noch ein Tipp: Eine gepolsterte Fahrradunterhose und spezielle Sitzcreme helfen dabei, dass man auch am zweiten und an den folgenden Radtagen noch schmerzfrei auf dem Sattel sitzen kann. Verstaut werden die Reiseutensilien am besten in einer wasserdichten Gepäcktasche, die am Gepäckträger eingehängt wird. Dabei gilt: Weniger ist mehr. Denn je weniger das Fahrrad inklusive Gepäck wiegt, umso leichter lässt es sich vorwärts bewegen, bremsen und lenken.

Effizienz steigern leicht gemacht: Mit richtig aufgepumpten Reifen lässt sich das Fahrrad viel besser fahren.
Foto: Tobias Hase, dpa

Ein Fahrrad-Check vor der Abfahrt wird dringend empfohlen

Nur schnell die Luft prüfen und losradeln, das dürfte zu wenig Vorsorge sein. Wer sich selbst nicht allzu gut mit Fahrradtechnik auskennt, der bringt vor der großen Tour sein Fahrrad zum Service beim Fachhändler. Dort werden vor allem Bremsen, Gangschaltung, Licht und Reifen kontrolliert. Und dort kann auch gleich getestet werden, ob der Gepäckträger stabil genug ist für eine volle Gepäcktasche. Apropos Wartung: Auch der beste Check-up vor der Reise schützt nicht vor plötzlichen Pannen unterwegs. Flickzeug, Miniwerkzeug-Set sowie ein Ersatzschlauch und eine passende Luftpumpe gehören ins Gepäck.

Bevor es losgeht lohnt sich eine Probefahrt

Eine kleine Probefahrt mit komplettem Gepäck hilft dabei, sich an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen. Jetzt noch Proviant einpacken, ein kleines Erste-Hilfe-Set und – ganz wichtig – eine Trinkflasche, gefüllt mit Apfelschorle oder Mineralwasser. Gute Reise!

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