Spende

02.07.2018

11111,11 Euro

Professor Dr. Andreas Weber (rechts), Chefarzt der Gastroenterologie, zeigt Andreas Muschak (links) und Armin Dittrich das Atemtestgerät für Nahrungsmittelunverträglichkeiten, das mit der Spende beschafft wurde.
Bild: Doris Wiedemann

Die Firma Dittrich unterstützt das Krankenhaus

Zum runden Betriebsjubiläum spendierten die Schwabmünchner Unternehmer Armin Dittrich und Andreas Muschak einen unrunden Betrag: 11111,11 Euro überwiesen sie dem Förderverein der Wertachklinik Schwabmünchen, der mit der Spende ein Atemtestgerät für die Gastroenterologie beschaffte.

Ähnlich wie die Polizei beim Alkoholtest, kann der Arzt damit ganz einfach durch einen Atemtest Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gegen Laktose, Fruktose und Sorbit feststellen. Weltweit haben beispielsweise immerhin rund 60 Prozent der Bevölkerung eine Laktose-Unverträglichkeit. „Die Untersuchung kostet etwas mehr, als wir von den Krankenkassen erstattet bekommen, aber wir können damit einigen Patienten mit bestimmten Symptomen eine Darmspiegelung ersparen,“ erklärte Professor Dr. Andreas Weber, Chefarzt der Gastroenterologie, und bedankte sich bei den beiden Unternehmern für die großzügige Spende.

Rudolf Dittrich und Peter Muschak gründeten 1958 gemeinsam die Metall- und Kunststoffwarenfabrik Dittrich+Co in Schwabmünchen. Nach 37 schaffensreichen Jahren übergab die Gründergeneration den Betrieb an ihre Söhne, Armin Dittrich und Andreas Muschak. Und diese feiern nun am 1. Juli den 60. Jahrestag der Betriebsgründung. „Wir investieren gerade wieder kräftig in unsere Produktionsstätten und feiern das Jubiläum aufgrund der Baumaßnahmen erst nächstes Jahr mit einem Tag der offenen Tür“, erklärt Andreas Muschak.

Aber die Firmengründung jährt sich dieses Jahr zum 60. Mal, deshalb bekam der Förderverein schon jetzt die Spende der Unternehmer. Armin Dittrich, der sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich als Kassenprüfer im Förderverein engagiert, erklärt: „Wir leben und arbeiten mit unseren Familien in der Region, und die meisten unserer Mitarbeiter und deren Familien ebenfalls. Deshalb freuen wir uns, ein leistungsfähiges Krankenhaus hier zu haben und wollen das gerne unterstützen.“

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