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Königsbrunn

22.06.2017

175 Jahre auf 292 Seiten

Freude über die fertige Chronik zum Jubiläum: Bürgermeister Franz Feigl (links) und Andreas Eser, der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Rathaus.
Bild: Sabine Hämmer

Am Ende war es viel Arbeit, doch die neue Königsbrunner Jubiläumschronik ist fertig geworden. Welchen speziellen Ansatz die Initiatoren verfolgt haben.

Dank vieler Überstunden und Wochenendarbeit ist es geschafft: Andreas Eser, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit im Königsbrunner Rathaus, hat pünktlich zur Kulturellen Gautsch die Jubiläumschronik „175 Jahre Königsbrunn im Spiegel unserer Vereine“, gedruckt von der Augsburger Druckerei Walch, fertig.

Bürgermeister Franz Feigl und Andreas Eser verfolgten mit dem 292 starken Buch im handlichen Format, 26 x 24 Zentimeter, einen neuen Grundansatz. Anlässlich des Doppeljubiläums der Stadt überlegten sich beide, diesmal statt trockener Entwicklungsdaten, vielmehr den Mensch in den Fokus der Broschüre zu stellen. Bereits im Jahr 2016 wurden deshalb über 100 Vereine und Organisationen angeschrieben und gebeten, ihren Verein in Wort und Bild zu beschreiben.

Hartnäckiges Nachhaken bringt den Erfolg

Die Vereine sollten bis zu zwei DINA4-Seiten mit einigen Bildern senden. „Trotz zweifachen Aufrufs im Mitteilungsblatt war die erste Resonanz recht bescheiden“, erinnerte sich Projektleiter Andreas Eser. „Wir mussten den Vereinen wiederholt schreiben und hartnäckig nachhaken“, sagte Eser. Letztendlich lohnte sich diese Mühe: Denn nun berichten 67 Vereine und sechs politische Organisationen in der Chronik über ihren Werdegang. „Einige Vereinsvertreter erschienen sogar persönlich mit alten Fotoalben und gesammelten Zeitungsartikeln“, freut sich Eser. „Obwohl die Aktion sehr zeitaufwendig war, erfuhr ich durch die Korrekturarbeiten viel Neues über das Vereinsleben in der Stadt.“

Die reich bebilderte Chronik gliedert sich in Grußwort und Rückblick auf die Stadtentwicklung. Dieser ist in einem kurzweiligen Filmstreifen dargestellt, der die gesamte Bandbreite an vergangenen, dokumentierten Ereignissen umfasst. Altes Datenmaterial hierzu lieferte auch Stadtarchivarin Susanne Lorenz aus ihrem Fundus. Im Rückblick ist beispielsweise der erste Kindergarten erwähnt, der 1939 eröffnet wurde, und der ursprüngliche Sitz der Stadtbücherei im Untergeschoss des archäologischen Museums.

Beteiligte Vereine bekommen je drei Freiexemplare

Ab Seite 30 kommen die Vereine, in der Reihenfolge des Posteingangs, unterteilt in bestimmte Sparten zu Wort. „Für den Inhalt der Berichte ist jeder Verein persönlich verantwortlich“, betonte Bürgermeister Franz Feigl. Zum Dank für ihr Engagement erhalten alle bei der Chronik aktiven Vereine und Organisationen drei kostenfreie Exemplare, die sie mithilfe eines entsprechenden Anschreibens, das sie in den nächsten Tagen per Post erhalten, an der Rathaus-Pforte abholen können.

Weitere Exemplare können ab Montag, 26. Juni, während der Öffnungszeiten der Stadtverwaltung an der Pforte und im Kulturbüro zum Preis von zehn Euro erworben werden.  Auf der Gautsch ist der Verkaufsstand neben der Aktionsbühne jeweils freitags, samstags und sonntags von 17 bis 21 Uhr geöffnet. Dort können auch die Festabzeichen zum Preis von drei Euro erworben werden, die für Zuschauer des Umzugs nötig sind. „Dieser Betrag kommt ausschließlich den 80 Gruppen und 2000 Aktiven des Umzugs, zur Deckung ihrer Unkosten zu Gute“, betonte Eser. Zudem erhalten die Aktiven in den nächsten Tagen Post mit detaillierten Informationen rund um dem Umzug, wie Startnummer und Aufstellung. Die Strecke des Umzugs ist 2,5 Kilometer lang und endet auf der Gautsch. Wer von den Aktiven dort einen Tisch im Bierzelt reservieren möchte, sollte sich mit Andreas Eser in Verbindung setzen, der die Reservierungen dort vornehmen wird.

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