Newsticker

RKI meldet fast 15.000 Infizierte innerhalb eines Tages
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. 40 Stunden Gebet statt Faschingstrubel

13.02.2015

40 Stunden Gebet statt Faschingstrubel

Alte Tradition in Klosterlechfeld wird wiederbelebt

Mit einer ungewöhnlichen Aktion will Pfarrer Thomas Demel einen spirituellen Kontrapunkt zum Faschingstreiben setzen. Er hat, wie schon 2014, ein „40-stündiges Gebet“ in der Klosterkapelle organisiert. Es beginnt am Faschingssonntag, 15. Februar, 20 Uhr und soll dort bis Faschingsdienstag, 17. Februar, um 12 Uhr ohne Unterbrechung stattfinden.

Den Brauch hatte um 1725 der damalige Klosterobere Franziskaner Sebastian Höss in Klosterlechfeld eingeführt. Er ist schon vor Jahrzehnten in Vergessenheit geraten.

Gläubige können jederzeit in die Klosterkapelle kommen

Die Klosterkapelle soll dabei ein Ort der Ruhe und Besinnung während der trubelreichen Faschingstage werden. Es ist dafür gesorgt, dass beim Gebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten ständig Betende vor Ort sind. Gläubige, die sich anschließen wollen, können in diesen 40 Stunden jederzeit dazukommen. Die Dauer basiert auf dem Volksglauben, dass Jesus nach der Kreuzigung 40 Stunden im Grab lag. (SZ)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren