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Gemeinderat

06.08.2020

Ab September wird der Kindergarten größer

Im September soll es losgehen: Der Kindergarten wird erweitert. Die Gemeinde hat schon Zusagen für Zuschüsse von der Regierung erhalten.
Bild: Marcus Angele

Scherstetten will schnelles Internet auch in Außenbereichen, dafür gibt es sogar eine Förderung von 90 Prozent. Die Dorfjugend aus Konradshofen will einen neuen Bolzplatz

Voraussichtlich Anfang September wird der Scherstetter Kindergarten erweitert. Für das Projekt gibt es einen weiteren Zuschuss: Er beläuft sich auf 135000 Euro, wie Bürgermeister Robert Wippel in der jüngsten Gemeinderatssitzung mitteilte. Die Gemeinde erhielt von der LEW außerdem eine Energiesparprämie in Höhe von rund 1250 Euro. Um Geld ging es auch beim Thema Internet. Wie in der vorangegangenen Sitzung bereits besprochen, könnte der Ausbau der Außenbereiche für schnelleres Internet mit einer 90-prozentigen Förderung durchgeführt werden. Die Ausbauzeit beträgt dann 48 Monate nach Auftragsvergabe, der Zuschussantrag muss aber bis September eingereicht sein. Die Gemeinde beschloss daher ebenfalls einstimmig, das Förderprogramm zu beantragen.

Die Geschäftsführerin der Regionalentwicklung Stauden, Claudia Schuster, berichtete über die Regionalentwicklung Stauden (RES). Sie sei aber in die Jahre gekommen und müsste nach 25 Jahren auf neue Beine gestellt werden. Die Stauden hätten sich in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Die Ziele Natur und Kultur sowie Steigerung der Lebensqualität würden immer mehr an Bedeutung gewinnen. Daher sei es jetzt wichtig, das veraltete Konzept zu modernisieren, um auch an entsprechende Fördergelder für bestimmte Projekte zu kommen. Dies wäre bisher nicht möglich. Eine Überführung der RES in eine Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) wäre dazu das beste und geeignetste Instrument, die Stauden und ihre Gemeinden weiter bei ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Regionalentwicklung Stauden würde im künftigen ILE-Konstrukt als Trägerverein agieren und mehr als Ideengeber dienen. Die Überführung in eine ILE würde auch kostentechnisch keine Auswirkungen für die Gemeinden haben, sondern im Gegenteil: Die Gemeinden könnten bei ihren Projekten sogar gefördert werden. Der Gemeinderat folgte anschließend dem Vorschlag und stimmte einstimmig für eine Umwandlung.

Weitaus mehr Diskussionsbedarf gab es bei einer neuen Stellplatzsatzung außerhalb der Bebauungsplangebiete. Mit ihr soll bei Neubauten für ausreichend Stellplätze für Fahrzeuge gesorgt werden und vor allem das Zuparken von Straßen verhindert werden. Das vorliegende Muster war nach Ansicht der Gemeinderäte aber zu kompliziert und wurde entsprechend abgeändert. Ein Beschluss über die gültige Satzung erfolgt erst in der nächsten Sitzung.

Für das fertiggestellte Baugebiet „Am Birstling II“ wurde ein Straßenname gesucht. Letztendlich setzte sich der Vorschlag „Zugspitzweg“ ganz knapp durch.

Nochmals wurde der Wunsch einiger Gemeinderäte diskutiert, die Sitzungen auf einen anderen Tag zu verlegen. Die Gemeinderatssitzungen finden nun ab September immer am ersten Montag im Monat statt.

Die Dorfjugend aus Konradshofen stellte einen Antrag für einen Bolzplatz mit Fußballtoren. Der vorgesehene Platz dient derzeit aber als Ausgleichsfläche. Daher muss zuerst mit den zuständigen Behörden abgestimmt werden, ob die Fläche verwendet werden darf. Wenn ja, wird der Antrag unterstützt.

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