1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Abgeordnete stützen Königsbrunn bei Osttangente

Königsbrunn

29.07.2015

Abgeordnete stützen Königsbrunn bei Osttangente

Trafen sich zum Thema Osttangente in Königsbrunn: (von links) Carolina Trautner, Hansjörg Durz, Franz Feigl und Volker Ullrich.
Bild: Hermann Schmid

Ablehnung der Trasse nahe der Stadt sei „nachvollziehbar“. Die Politiker fordern weitere Varianten.

In einer gemeinsamen Erklärung zur „Osttangente Augsburg“ unterstützen die CSU-Abgeordenten Carolina Trautner (Landtag) sowie Hansjörg Durz und Volker Ullrich (beide Bundestag) die Einwände der Stadt Königsbrunn gegen den vom Staatlichen Bauamt skizzierten Trassenverlauf nahe im Süden der Brunnenstadt. Diese Variante für den vierten Bauabschnitt, die von der Lechstaustufe 23 in einer Schleife durch das locker bebaute Gebiet südlich der Lechstraße zur B17 bei Oberottmarshausen führen würde, werde „von der Stadt Königsbrunn aus nachvollziehbaren Gründen abgelehnt“, heißt es.

In einer wachsenden Region müsse die Politik jedoch Antworten auf bestehende und zukünftige Verkehre finden, betonen die Abgeordneten und stellen fest: „Mobilität schafft und sichert Wohlstand.“ Der Bundesverkehrswegeplan 2015, den der Bundestag demnächst verabschieden wird, bietet nach ihrer Einschätzung „auf lange Sicht die einzige Möglichkeit, sich ständig verschärfende Verkehrsprobleme zu lösen“. Dabei könnte die anvisierte Osttangente Augsburg „eine mögliche Antwort auf zukünftige Herausforderungen im regionalen und überregionalen Verkehr“ sein.

Abgeordnete fordern weitere Varianten

ecsImgBannerNewsletter250x370@2x-1315723864673274678.jpg

Für deren vierten Bauabschnitt fordern die drei Abgeordneten im weiteren Verlauf des Verfahrens eine „Darstellung von weiteren Trassenvarianten“, die ja ohnehin vorgesehen sei. Ullrich, der Augsburg und Königsbrunn als Stimmkreisabgeordneter im Bundestag vertritt, hatte bereits eine Alternative ins Gespräch gebracht, die den Lech erheblich weiter südlich queren würde.

Für Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl ist es wichtig, die Abgeordneten der Region in persönlichen Gesprächen zu überzeugen, dass die ablehnende Haltung der Stadt „nicht einfach an den Haaren herbeigezogen ist, sondern das dies Belange sind, die Gewicht haben“. Der Stadtrat hat in seiner einstimmigen Ablehnung als Argumente den Trinkwasserschutz und die Beschränkung der Stadtentwicklungsperspektiven angeführt.

Besonders wichtig ist für Bürgermeister Feigl, dass auch Hansjörg Durz diese Erklärung mitträgt. Der Bundestagsabgeordnete aus Neusäß vertritt die Landkreise Augsburg (ohne Königsbrunn) und Aichach-Friedberg in Berlin. Östlich des Lech werden die von Ullrich ins Spiel gebrachten Varianten für den vierten Bauabschnitt sehr kritisch gesehen.

Die Diskussion ist geschlossen.

Lesen Sie dazu auch
Copy%20of%20DSC_0573.tif
Königsbrunn

Kulturprogramm mit Freiluftkino und Modelle vor Museen

WhatsappPromo.jpg

Alle News per WhatsApp

Die wichtigsten Nachrichten aus Augsburg, Schwaben
und Bayern ganz unkompliziert auf Ihr Smartphone.

Hier kostenlos anmelden