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Argumente gegen neuen Königsbrunner Radweg sind stichhaltig

Kommentar Von Adrian Bauer
13.08.2020

Der Antrag auf einen teuren Interimsradweg wurde mit klarer Mehrheit abgelehnt. Die ärgerliche Reaktion von Grünen-Fraktionschef Jung verwundert.

Die Grünen haben sich in den vergangenen Jahren viele Verdienste um Sicherheit und Komfort für die Radfahrer erworben. Es ist auch nachvollziehbar, dass die Partei auf diesem Feld Druck macht, nachdem der Ausbau der Radwege etwas an Schwung verloren hat.

Dass Fraktionschef Alwin Jung auf die Ablehnung seines Antrags derart beleidigt reagiert und noch beim nächsten Tagesordnungspunkt nachkartet, verwundert dennoch. Denn die Argumente, man habe in dem Bereich bereits eine gut genutzte Verbindung nach Augsburg und es sei nicht klar, wie viele Radler den teuren Weg überhaupt nutzen würden, sind stichhaltig.

Hinzu kommt, dass mit dem Kosten-Nutzen-Argument vor Kurzem der Bau einer Ampelanlage vor der Schule in der Römerallee abgelehnt wurde, auch mit den Stimmen der Grünen. Kostenpunkt: ebenfalls etwa 50000 Euro. Ob dieses Geld in der Sicherheit von Kindern nicht besser angelegt wäre, als in einem Intermins-Radweg?

Den Bericht zur Diskussion im Ferienausschuss lesen Sie hierKleine Umgehung statt neuer Radachse für Königsbrunn

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