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Verkehr

26.08.2019

Auto schleudert in Maisfeld: Zwei Männer verletzt

Total zerstört blieb der Unfallwagen in dem Maisfeld bei Langerringen liegen. Dabei wurden zwei Männer zum Teil schwer verletzt.
Bild: Polizei Schwabmünchen

Die Polizei vermutet überhöhte Geschwindigkeit als Ursache und widerspricht Gerüchten

Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße A18 bei Langerringen ist am späten Freitagabend ein Mann aus seinem Auto geschleudert und schwer verletzt worden. Der Beifahrer wurde verletzt aus dem Auto geborgen.

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Die Polizei vermutet, dass die beiden Männer gegen 21.55 Uhr mit ihrem Mini von Schwabmühlhausen kommend in Richtung Langerringen unterwegs waren. In einer Linkskurve kam der Wagen vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte zunächst mit einem Verkehrszeichen und einem Telefonmasten, bevor er in ein Maisfeld einstach. Durch die Wucht des Einschlags auf dem Acker überschlug sich das Fahrzeug, flog über den stehenden Mais und kam schließlich total zerstört auf den Rädern zum Stehen, berichtet die Polizei.

Der 27-jährige Fahrer wurde dabei laut Polizei durch das Panoramadach des Autos geschleudert und schwer verletzt. Im Internet kursieren Gerüchte, der Mann sei nicht angeschnallt gewesen. Das seien momentan allerdings reine Spekulationen, die Ermittlungen liefen noch, heißt es von der Schwabmünchner Polizei. Möglich sei auch, dass der Mann während des Überschlags aus seinem Gurt gerutscht ist. Der 26-jährige Beifahrer saß nach der Landung im Unfallwagen fest und musste von Ersthelfern befreit werden. Er erlitt einen Schock und Verletzungen im Brustbereich.

Auto schleudert in Maisfeld: Zwei Männer verletzt

Da die genaue Anzahl der Fahrzeuginsassen zunächst nicht zu ermitteln war, suchten die Rettungskräfte das Maisfeld nach weiteren Opfern ab. Insgesamt waren die Unfallretter mit zwei Notarztwagen, zwei Rettungswagen und 18 Mitgliedern der Feuerwehr Langerringen im Einsatz. Die beiden Unfallopfer wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Neue Informationen über den Gesundheitszustand der Männer lagen der Polizei am Sonntagvormittag noch nicht vor.

Der Wagen wurde bei dem Unfall komplett zerstört. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 10500 Euro. (AZ, adi)

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