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20.12.2016

BIKA weiter aktiv gegen Osttangente

Bürgerinitiative sieht keine Entwarnung für Königsbrunner Süden

Die Bürgerinitiative Keine Autobahn (BIKA) geht weiter davon aus, dass die Augsburger Osttangente „als Schnellstraße zwischen Oberottmarshausen (B17) bis Derching (A8) zur Entlastung der B17 gebaut werden“ soll. Der Ausbau sei im Norden vierspurig geplant, zwischen der B2 bei Kissing über Mering/St. Afra und der B17 im Südwesten „soll ebenfalls vierspurig gebaut werden mit der Option, dass diese Abschnitte auch dreispurig gebaut werden können“, stellt die BIKA in einer aktuellen Pressemitteilung fest und betont: „Ein zweispuriger Ausbau ist an keiner Stelle vorgesehen und damit nicht möglich.“

Der Abschnitt 4 von Mering bis Oberottmarshausen, wo jetzt die Staatsstraße 2380 verläuft, ist im Bundesverkehrswegeplan als „weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ eingestuft. Für BIKA-Sprecher Andreas Nieß steht somit fest, „dass der Bund in unserer Region eine Schnellstraße mit überregionaler Bedeutung bauen möchte“. Königsbrunn bekomme zwar einen Aufschub, sei aber vor dem Bau der Osttangente nicht sicher.

Für den Königsbrunner Süden besteht weiterhin Planungsrecht

Der vierte Teilabschnitt habe sein Planungsrecht behalten und werde voraussichtlich im nächsten BVWP wieder aufgegriffen, so Nieß. Seine Schlussfolgerung: „Man sollte wachsam bleiben und sich nicht in Sicherheit wiegen.“ Die BIKA werde zusammen mit dem Aktionsbündnis keine Osttangente (A-KO) von der östlichen Lechseite das Geschehen verfolgen. Die A-KO habe öffentliche Beschwerden gegen den Bau der Osttangente bei der EU-Kommission eingelegt. Auch die Möglichkeiten für Klagen werden derzeit geprüft. (AZ)

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