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20.07.2010

BRK-Bereitschaft wird reich belohnt

Freuten sich über Zertifikat und Ehrungen (von links): Michael Gebler (BRK-Kreisgeschäftsführer), Volker Czastrau (sozialer Bereich), Jochen Pfaffinger (Bereitschaftsleiter Haunstetten), Heike Huthmann-Czastrau (Hundeführerin), Georg Schuster (Rettungsassistent), Margit Müller (Taktische Leiterin auf Kreisebene) und Philipp Eschenlohr (stellvertretender Kreis-Geschäftsführer). Foto: Günther Jaumann
Bild: Günther Jaumann

Haunstetten Das Ehrenamt ist in der Regel ein undankbares - viel Arbeit, wenig Ehr', heißt es deshalb oft. Anerkennung gab's aber jetzt für die Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes Haunstetten, die als eine der ersten Bereitschaften in ganz Deutschland ein Zertifikat zum komplett durchgeführten Qualitätsmanagement im Ehrenamt erhielt.

Bei der Mitgliederversammlung begrüßte Bereitschaftsleiter Jochen Pfaffinger zahlreiche Mitglieder. Deren aktuelle Gesamtstärke beläuft sich auf 60, davon seien 38 aktiv und 22 passiv.

Der Halbjahresbericht beleuchtete die einzelnen Sachgebiete, angesprochen wurden Blutspendedienst, Fortbildungsabende, Veranstaltungen, Umgang mit Behinderten, Funkeinweisung, die finanzielle Lage der Bereitschaft, der Ausbildungsplan und viele andere Themen.

Zusammenarbeit ist bestens

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Insgesamt leisteten die Mitarbeiter bis Mai 2010 1151 Stunden Dienst. Die Zusammenarbeit in der Bereitschaft sei bestens. "Über mangelnde Arbeit können wir uns nicht beklagen", so Pfaffinger.

Stolz zeigten sich die Haunstetter Rotkreuzler über das sogenannte EQ-Zertifikat (Ehrenamt und Qualität). Das System soll zur Qualitätssicherung ehrenamtlicher und freiwilliger Arbeit beitragen.

Der Nutzen ist das Herstellen von Zufriedenheit

Die Idee berücksichtigt in besonderer Weise die Erwartungen und Bedürfnisse ehrenamtlich und freiwillig engagierter Mitarbeiter. Der Nutzen ist das Herstellen von Zufriedenheit aller an der ehrenamtlichen Arbeit Beteiligten.

Geehrt wurden Gabriele Gais für 35 Dienstjahre, Volker Menzel (25) und Thomas Haugg (20). Zum leitenden Bereitschaftsarzt wurde Robert Fessl ernannt. Nach Wortmeldungen, Anregungen und Wünschen konnten die Anwesenden ein neues Defibrillationsgerät in Augenschein nehmen und testen. Das Gerät wurde bereits kürzlich während der Fußball-WM eingesetzt. (AZ)

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