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16.03.2009

Bald neue Realschule in Bergen?

Affing Überall platzen in der Region Augsburg die weiterführenden Schulen aus den Nähten. Nun haben die Bürgermeister aus Affing (Rudi Fuchs) und Aindling (Tomas Zinnecker) eine Idee, die für etwas Entspannung in der Schullandschaft sorgen könnte: Die Schule in Affing-Bergen soll Realschule werden. Im Gegenzug gehen die Affinger Hauptschüler - derzeit sind es noch 107 - künftig in die benachbarte Schule nach Aindling.

"So erhalten wir zwei sterbende Schulen", finden Zinnecker und Fuchs, die ihren Vorschlag bereits den Rektoren der Volksschule Affing, Klaus Dietrich und Hans Hlavacek, deren Aindlinger Kollegen Günther Büschl und Erich Hofgärtner und auch Landrat Christian Knauer unterbreitet haben. Er halte das für eine gute Möglichkeit, wolle aber dem Kreistag nicht vorgreifen, zitieren Fuchs und Zinnecker ihren CSU-Parteikollegen. In beiden Kommunalparlamenten in Aindling und Affing waren außer jeweils einer Gegenstimme alle für diesen Plan - "nicht öffentlich" versteht sich, so Fuchs und Zinnecker.

Rudi Fuchs steckt schon mal das potenzielle Einzugsgebiet der künftigen Realschule Bergen ab: Von Gundelsdorf über Hollenbach bis nach Derching und Stätzling zieht der Affinger Bürgermeister den Kreis rund um Bergen. 600 Schüler könnten sich dann für einen Besuch der Realschule in Bergen entschließen, denn "die Busströme, egal, ob von Pöttmes, von Hollenbach oder von Todtenweis her, laufen alle in Mühlhausen zusammen", nennt Fuchs als weiteres Argument. Sogar Eltern aus den Augsburger Vorstädten Firnhaberau oder Hammerschmiede könnten sich dazu entschließen, ihre Sprösslinge auf eine ländliche, überschaubare Schule in Bergen zu schicken, sinniert Fuchs.

Und wann kann es losgehen mit der neuen Realschule? "Frühestens kann dort eine erste 5. Realschulklasse zu Beginn des Schuljahres 2010/2011 einziehen", sind sich Fuchs und Zinnecker einig. Und noch eines wissen die beiden: "Letztlich entscheidet das Kultusministerium."

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