Newsticker

Söder warnt vor einer Lockerung der Corona-Regeln über Silvester
  1. Startseite
  2. Lokales (Schwabmünchen)
  3. Barrierefreier Bahnhof in Bobingen steht ganz oben auf der Prioritätenliste

Bobingen

09.10.2020

Barrierefreier Bahnhof in Bobingen steht ganz oben auf der Prioritätenliste

Am Bahnhof in Bobingen gibt es noch viele Hindernisse. Beispielsweise sind steile Treppen für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer unüberwindbar.
Bild: Elmar Knöchel

Plus Bahnkunden dürfen sich freuen: Der barrierefreie Ausbau des Bobinger Bahnhofs liegt hinter Meitingen auf Platz zwei der wichtigsten Bauprojekte in Schwaben.

Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs steht seit Jahrzehnten auf der politischen Agenda in Bobingen. Mit der Aufnahme in ein Förderprogramm des Bundes ist Bobingen der Realisierung des Projekts so nah wie nie. "Der Bobinger Bahnhof hat Perspektive. Einem barrierefreien Umbau war er noch nie so nah", sagt Durz. Bis der Bahnhof tatsächlich umgebaut wird, könnten allerdings noch einige Jahre vergehen.

Fertige Pläne für den Umbau des Bobinger Bahnhofs

Der Zustand des Bahnhofs von Bobingen schreit seit rund 20 Jahren nach Veränderungen. Seit etwa 15 Jahren gibt es fertige Pläne für den Umbau. Einiges wurde tatsächlich erreicht. Es entstanden P+R-Parkplätze, es gibt einen guten Abstellplatz für Fahrräder – und vor allem gibt es inzwischen einen Taktfahrplan.

Bei dem Bundesprogramm zur Förderung der Barrierefreiheit von Bahnhöfen mit mehr als 1000 Ein- und Ausstiegen pro Tag gibt es verschiedene Prioritätenlisten, so Durz. Bobingen sei in der Prioritätenliste B aufgeführt. Während der Bund die Gelder bereitstelle, seien die Länder für die Priorisierung der Projekte verantwortlich.

Alle kämpfen gemeinsam für ein Ziel beim Bahnhof in Bobingen

Bobingens Bürgermeister Klaus Förster (CSU) sagte: „Das sind gute Nachrichten für Bobingen. Von der Bundes- über die Landes- bis zur kommunalen Ebene kämpfen hier alle gemeinsam für den barrierefreien Bahnhof.“ Trotz der jahrelangen Anstrengungen habe man nie den Faden verloren und habe für das Projekt gekämpft. „Das wird auch in Zukunft so sein“, versprach Förster.

Lesen Sie dazu auch:

Wir wollen wissen, was Sie denken: Die Augsburger Allgemeine arbeitet daher mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey zusammen. Was es mit den repräsentativen Umfragen auf sich hat und warum Sie sich registrieren sollten, lesen Sie hier.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren