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Schwabmünchen

23.01.2019

Bauausschuss berät über 100 neue Wohnungen

In der alten Malzfabrik sollen 45 Wohnungen entstehen. Teile des Gebäudes stehen unter Denkmalschutz.
Bild: Carmen Janzen

Plus Der Bauausschuss hat über etwa 100 neue Wohnungen in Schwabmünchen beraten. Nicht nur auf dem Gelände der alten Malzfabrik werden Menschen einziehen.

Bauen boomt: In Schwabmünchen werden in den kommenden Jahren viele Wohnungen entstehen. Der Bauausschuss hat in der jüngsten Sitzung am Dienstagabend über 15 Bauanträge beraten. Zusammengezählt handelte es sich dabei um etwa 100 neue Wohnungen.

Größtes Projekt der Sitzung war die ehemalige Malzfabrik in der Bahnhofstraße. In dem denkmalgeschützten Gebäude sollen 45 Wohneinheiten entstehen. Dem Bauantrag konnte der Ausschuss jedoch noch kein Einvernehmen erteilen, da noch einige Unterlagen fehlen und noch nicht ausreichend Stellplätze nachgewiesen sind. „Grundsätzlich stehen wir dem Vorhaben aber positiv gegenüber“, so Bürgermeister Lorenz Müller. Die Stadt sei schließlich froh, wenn mehr Wohnraum für die Bürger entstehe.

Stadt hat Bedenken wegen des Lärms

Weitere zwölf Wohnungen sollen im ehemaligen Postgebäude in der Bahnhofstraße 38 entstehen. Aber auch hier erteilte der Bauausschuss nicht sein Einvernehmen. Es gibt noch Bedenken wegen des Brandschutzes, ebenso wegen des Lärmschutzes. Einige der Schlafräume sind direkt an der Bahnlinie geplant. Zudem sei dort aufgrund der vorgesehenen Ostumgehung künftig mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Die Stadt will nun ihre Bedenken an das Landratsamt weiterleiten. „Die sollen das prüfen“, so Müller.

Die Bauvoranfrage für ein Fünffamilienhaus in der Fuggerstraße 49 (hinterhalb der Gaststätte) muss ebenfalls erst vom Landratsamt geprüft werden wegen der Stellplätze, der Höhe des Gebäudes und des Lärms. Zustimmung gab der Bauausschuss dagegen für drei neue Reihenhäuser in der Krumbacher Straße, vier Doppelhaushälften in der Wittelsbacherstraße, ein Fünffamilienhaus in der Mindelheimer Straße, vier Mietwohnungen im Weringer Weg sowie für einige Einfamilienhäuser.

Zulassungsstelle soll wachsen

In den Räumen der AOK im Landratsamt will sich die Kfz-Zulassungsstelle vergrößern. Sie solle zudem unter anderem mit einem Kassenautomaten modernisiert werden, berichtete Müller. Die AOK zieht in neue Räume gegenüber in die Neue Mitte ein.

Energieberatung für Menschen, die wenig Geld haben

Andreas Claus und Peter Wyss von der Caritas stellen den Mitgliedern des Ausschusses den „Stromspar-Check“ vor, das ist angelehnt an die Energiekarawane, eine Energieberatung für einkommensschwache Haushalte. So können sich Hartz-IV-Empfänger, Rentner, Geringverdiener oder Alleinerziehende kostenlos beraten lassen und erhalten Energiesparartikel wie LED-Leuchtmittel oder einen Wasserspar-Duschkopf gratis.

Zudem ist es möglich, kostenlos neue Elektrogeräte wie einen Kühlschrank zu bekommen, wenn das Altgerät ein Energiefresser ist. Allerdings gelten Einkommensgrenzen. Nähere Informationen gibt es telefonisch bei Peter Wyss unter 08232/9640-0 oder im Netz unter stromspar-check.de

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