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21.07.2010

Bauernhof mitten in Ettringen steht lichterloh in Flammen

Im Stadel waren Pferde und die Heuernte untergebracht. Fotos: S. Hofmann
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Im Stadel waren Pferde und die Heuernte untergebracht. Fotos: S. Hofmann

Ettringen Die gute Nachricht zuerst: Weder Mensch noch Tier wurden gestern Mittag bei einem Großbrand in Ettringen verletzt. Doch für den Stadel, direkt an das Wohnhaus angrenzend, sieht es weniger gut aus. "Wir gehen von einem Schaden im hohen sechsstelligen Bereich aus", sagte Edmund Martin, Leiter der Polizeiinspektion Bad Wörishofen noch vor Ort. Was genau den Großbrand ausgelöst hat, ist noch unklar. Die Kriminalpolizei Memmingen hat ihre Ermittlungen bereits aufgenommen.

Nachbarn hatten zuerst Rauch und Flammen bemerkt und sofort die Polizei verständigt. Die Meldung ging um 13.18 Uhr ein. "Den Nachbarn ist es auch zu verdanken, dass die Pferde, die sich im Stall befanden, noch leben", so Edmund Martin weiter. Sehr couragiert nennt er den Einsatz der Leute, die auch sofort zu Wassereimern und -schläuchen griffen und mit der Brandbekämpfung begannen.

Bereits fünf Minuten nach dem ersten Alarm war die Feuerwehr Ettringen vor Ort. Kommandant und gleichzeitiger Kreisbrandmeister Johann Schmid: "Ich habe sofort Verstärkung angefordert, da wir hier einen Großbrand hatten."

Binnen weniger Minuten trafen noch die Wehren Siebnach, Traunried, Türkheim und Bad Wörishofen ein. Insgesamt waren rund 120 Feuerwehrleute an dem Großeinsatz beteiligt. Zusätzlich war noch ein Fachberater des Technischen Hilfswerkes Memmingen vor Ort, die Dienste des THW wurden allerdings nicht mehr benötigt. Außerdem war auch das BRK mit einem Einsatzwagen zur Stelle.

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