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Spatenstich

23.09.2019

Beim Bahnhof entstehen zwölf Wohnungen

Beim symbolischen Spatenstich für die neue Wohnanlage in Klosterlechfeld: (von links) Stefan Gerstenmeier vom Architekturbüro Naujok, Bauunternehmer Ernst Mayr, Zweiter Bürgermeister Erwin Mayer, Bürgermeister Rudolf Schneider, Architekt Jörg Naujok, Sina Weilbach vom Architekturbüro Naujok und Karl Mayr vom Bauunternehmen Ernst Mayr.
Bild: Hieronymus Schneider

In Klosterlechfeld entsteht eine geförderte Wohnanlage. Wie sich die Pläne für dieses zentral im Ort liegende Grundstück geändert haben

Vor dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, das mit der neuen Klinkerfassade sein historisches Gesicht wieder erhalten hat, graben sich die Bagger der Firma Ernst Mayr tief ins Kies des Lechfelds hinein. Das ist der richtige Zeitpunkt für den symbolischen Spatenstich für die Wohnanlage des vom Freistaat Bayern geförderten kommunalen Wohnungsbaus.

Zwölf Wohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von 868 Quadratmetern werden dort entstehen. Die Tiefe der Baugrube lässt schon erahnen, dass unter der Wohnanlage eine Tiefgarage gebaut wird. „Das ist im sozialen Wohnungsbau nicht üblich, aber wir wollen angesichts der Parkraumknappheit mit gutem Beispiel vorangehen“, sagte Bürgermeister Rudolf Schneider.

Vor Vertretern der Baufirma, des Architekturbüros Naujok und Gemeinderäten ging Schneider auch auf die wechselhafte Planungsgeschichte für diesen von der Gemeinde zusammen mit dem Bahnhofsgebäude erworbenen Platz ein: „In den Jahren 2008 und 2009 beschloss der Gemeinderat, hier ein interkommunales Bürgerzentrum zu bauen. Die Realisierung in meiner Amtsperiode als Bürgermeister scheiterte aber an den hohen Immissionsschutzauflagen wegen der Lärmbelästigung der Nachbarschaft. Die Notwendigkeit, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, führte schließlich zu diesem Projekt.“

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Architekt Jörg Naujok erklärte, dass die zweigeschossige Wohnanlage in zwölf unterschiedlich große Wohnungen eingeteilt wird. Von einer Singlewohnung mit 45 Quadratmetern bis zur Familienwohnung mit vier Zimmern auf rund 120 Quadratmetern sind mehrere Vari-anten eingeplant.

Die Ziegelfassade und die Dachform werden sich an das ehemalige Bahnhofsgebäude, das jetzt als Vereinsheim genutzt wird, anpassen. Das Obermeitinger Bauunternehmen Ernst Mayr mit seinen 68 Arbeitern und zwölf Leiharbeitern wird das Gebäude bauen. Die Fertigstellung ist in etwa einem Jahr, also im September 2020, vorgesehen.

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