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Königsbrunn

22.01.2019

Beim Flohmarkt nach Kostümen stöbern

Die Faschingsflohmärkte erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die nächste Gelegenheit zum Einkauf besteht in Königsbrunn am Samstag.
Bild: Andreas Brücken (Symbolbild)

Pfarreiengemeinschaft kooperiert mit der Aktion Hoffnung. Der Erlös unterstützt „Hand in Hand“.

Bunte Kostüme für Groß und Klein, festliche Abend- und Glitzermode, Nostalgisches, Kleidung aus den 70er- und 80er- Jahren und besondere Unikate, die es sonst nirgendwo zu kaufen gibt – beim Faschingsmarkt werden alle Faschingsfreunde fündig. Wie jedes Jahr veranstaltet die katholische Pfarreiengemeinschaft Königsbrunn gemeinsam mit der Initiative Aktion Hoffnung den Secondhand-Faschingsmarkt. Am Samstag, 26. Januar, kann von 10 bis 13 Uhr im Pfarrzentrum Zur Göttlichen Vorsehung gestöbert werden.

Auf über 275 Quadratmetern finden Kinder und Erwachsene eine große Auswahl an bunten und ausgefallenen Secondhand-Faschingskostümen. „Wir bringen zum Markt ungefähr 2000 Teile für die ganze Familie mit und bieten so ein besonders Einkaufserlebnis“, erklärt Karin Stippler, die für die Aktion Hoffnung die Märkte organisiert.

Erlös geht in Anschubfinanzierung für ein Krankenhaus

Mit dem Reinerlös unterstützen die Organisatoren die Arbeit von Pfarrer Don Bosco in Tamil Nadu in Südindien. Gemeinsam mit der Königsbrunner Initiative „Hand in Hand“ kümmert er sich vor allem um die Menschen aus den ärmsten Verhältnissen. In diesem Jahr werden alle Erlöse für die Anschubfinanzierung des Krankenhauses, verwendet. Denn für die nun fertig errichtete Krankenstation in Pagandai Kootu Road werden Medikamente, medizinische Geräte und eine finanzielle Unterstützung für die Bezahlung der laufenden Kosten benötigt.

Bereits im vorigen Jahr war der Königsbrunner Faschingsbasar mit einem Reinerlös von 1000 Euro und mehr als 300 Besuchern ein voller Erfolg. Dieser Betrag kam ebenfalls der medizinischen Versorgung von Menschen in Indien zugute. Insgesamt kamen bei 60 Märkten 47150 Euro für wohltätige Zwecke zusammen.

„Gerne hilft die Aktion Hoffnung hier mit und stellt den Reinerlös dem Projekt zur Verfügung. Wir sind davon überzeugt, dass die Investition in die Bildung und medizinische Versorgung von Menschen eine Investition in die Zukunft ist“, sagt Johannes Müller, Geschäftsführer der Aktion Hoffnung.

Es wird ausschließlich gut erhaltene Secondhand-Faschingsware aus der Sortierung von Aktion Hoffnung verkauft. Zudem wird während des Basars ein Kinderschminken angeboten. (AZ)

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