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Rotes Kreuz II

22.01.2020

Beim Sanitätsdienst fallen viele Stunden an

Ehrungen und Neuaufnahmen gab es beim BRK (von links): Franz Schlimmer (50 Jahre), Adelheid Jannig (40 Jahre), Konrad Pitzl (65 Jahre), Vincent Konsorski , Christoph Schneider (beide Neuaufnahme), Sabrina Wüst (stellv. Bereitschaftsleitung), Dr. Sebastian Delker (Bereitschaftsleitung).
Bild: Anja Fischer

Auf der Jahreshauptversammlung gab es viel Lob fürs ehrenamtliche Engagement

Zwei persönliche Höhepunkte nannte der Leiter des BRK Bobingen, Dr. Sebastian Delker, aus einer Vielzahl von Veranstaltungen im abgelaufenen Jahr: „Das waren der Umzug zur 50-Jahr-Feier der Stadt mit einem groß angelegten Sanitätsdienst und der mit der Feuerwehr und der Polizei gemeinsam gestaltete Blaulichttag“, so Delker. Beides seien ganz besonders tolle Erfahrungen gewesen.

Eindrucksvolle Zahlen präsentierte die Ortsgruppe des BRK nicht nur im Bericht der Rettungswache, sondern auch im Bereich der Breitenausbildung: Dort wurden insgesamt 120 Menschen in 54 Stunden ehrenamtlicher Arbeit in Erster Hilfe ausgebildet. Zahlreiche junge Ersthelfer wurden bei mehreren „Trau Dich-Kursen“ von Lisa Nowak und Benedikt Helbig an das Thema Erste Hilfe herangeführt.

Noch mehr Zeit allerdings investiert das BRK in die eigene Ausbildung, um bei Sanitätsdiensten und zahlreichen Notfalleinsätzen immer bestens vorbereitet zu sein: Insgesamt 762 Stunden wurden bei acht verschiedenen Aus- und Fortbildungen aufgewandt. Für interne Veranstaltungen kommen noch einmal 5544 Stunden ehrenamtliche Arbeit in 21 Veranstaltungen dazu. Das ist eine ganze Menge Stunden. Thomas Haugg, Geschäftsführer des BRK Augsburg-Land, nannte es gar „einen Wahnsinn, der hier geleistet wird“. Unzählige ehrenamtliche Stunden, über die viel zu wenig gesprochen werde. Denn beim Roten Kreuz rede man nicht über seinen Einsatz, man tue es einfach. Auch Bürgermeister Manfred Nerlinger aus Wehringen war tief beeindruckt von den präsentierten Zahlen und Berichten. Es sei ein beruhigendes Gefühl für die Bürger, sich im Ernstfall so gut versorgt zu wissen, meinte er.

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Dabei geht es nicht nur um die Erste-Hilfe-Kurse: Die Rotkreuzbereitschaft leistet in Bobingen und Wehringen mit dem Jugendrotkreuz Jugendarbeit und bildet damit schon Kinder und Jugendliche mit Spiel und Spaß zu Ersthelfern aus. Das kann im Ernstfall Leben retten. Dazu sorgen Ausflüge und andere Gruppenaktivitäten dafür, dass der Gemeinschaftssinn nicht zu kurz kommt.

Ähnlich ist das bei den Großen: Auch hier lockt ein buntes Veranstaltungsprogramm übers ganze Jahr, in gemütlicher Runde zusammen zu kommen und sich auf kommende Aufgaben vorzubereiten.

Dr. Sebastian Delker hat hierzu ein Team in der Leitung der Bereitschaft um sich geschart und kann im Einsatzfall auf viele Helfer zurückgreifen. Sein Dank galt allen, die sich in der Bereitschaft verdient gemacht haben und vor allem denjenigen, die er für langjährige Mitgliedschaft auszeichnen durfte. (anja)

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