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Besser vorsichtig als ein Fall für die Wasserwacht

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Kommentar Von Daniel Weber
14.06.2019

Das Baden in Seen und Flüssen ist nicht ungefährlich. Die Wasserwacht gibt zwar ihr Bestes, aber besser ist es, gar nicht erst in Not zu geraten.

Natürlich ist es gefährlich, in Flüssen mit starker Strömung oder in nicht überwachten Seen zu baden. Aber einem guten Schwimmer wird dabei sicher nichts passieren, oder? Dieser Überzeugung sind wohl die meisten Personen, die von Helfern in letzter Sekunde ans rettende Ufer gebracht werden. Erst danach wissen sie es besser.

Das Tückische an vielen Gewässern ist, dass man ihnen die Gefahr nicht ansieht. Wer im warmen Schwimmbad routiniert seine Bahnen zieht, kann im kühlen Badesee mit Strömungen und ohne allgegenwärtigen Beckenrand schnell an seine Grenzen kommen. Plötzliche Muskelkrämpfe oder Kreislauf- beschwerden sind sonst nicht dramatisch, im tiefen Wasser aber lebensgefährlich.

Die Rettungskräfte sorgen in ihrer eigenen Freizeit für Sicherheit

Natürlich ist Schwimmen in Flüssen oder Seen nicht an sich leichtsinnig – doch so sicher wie im Hallenbad mit Bademeister eben auch nicht. Umso wichtiger sind die Rettungskräfte, die sich dafür einsetzen, dass andere am Wasser ihren Spaß haben können – während sie selbst ehrenamtlich im Dienst sind. Doch auch wenn sie keine Mühen scheuen: Nicht jeder Einsatz verläuft erfolgreich. Am besten sollte es also gar nicht so weit kommen.

In unserem Podcast erzählt ein Retter der Wasserwacht von seinem harten Job – und wie er dramatische Einsätze verarbeitet.

Lesen Sie hier den Artikel zum Thema Sicherheit beim Baden: Damit der Badeausflug nicht zur Gefahr wird

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