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Gemeinderat

11.02.2015

Bessere Wegweisung in die Elias-Holl-Straße

An der Lechfelder Straße – von der alten B17 kommend – weist bereits jetzt ein Werbesammelträger den Weg in die Obermeitinger Elias-Holl-Straße im Gewerbegebiet.
Bild: Sybille Heidemeyer

Obermeitingen beteiligt sich an den Kosten der Beschilderung an der B-17-Ausfahrt bei Klosterlechfeld

Das Problem der doppelt vorhandenen Elias-Holl-Straße – in Klosterlechfeld und im Obermeitinger Gewerbegebiet – beschäftige den Gemeinderat Obermeitingen in seiner jüngsten Sitzung. Wie bereits im Klosterlechfelder Rat angesprochen, werden immer wieder Fahrzeuglenker, meist Lkw-Fahrer, die zum Obermeitinger Gewerbegebiet wollen, von ihren Navigationsgeräten in die Klosterlechfelder Elias-Holl-Straße geschickt. Dort ist man sauer.

Damit die Fahrzeuge erst gar nicht nach Klosterlechfeld hineinfahren, schlugen Klosterlechfelds Bürgermeister Rudolf Schneider und das Straßenverkehrsamt vor, an den Kreisverkehren an den Ausfahrten der B17 Schilder anzubringen, die explizit auf die Elias-Holl-Straße im Obermeitinger Gewerbegebiet hinweisen. Die Kosten für ein Hinweisschild betragen rund 300 Euro (wir berichteten).

„Wir müssen in den sauren Apfel beißen und die Beschilderung mitfinanzieren“, stellte Bürgermeister Erwin Losert ( CSU) fest, „denn die Klosterlechfelder Elias-Holl-Straße war zuerst da.“ Der Rat beschloss, die Hälfte der Kosten für neue Schilder an den Kreisverkehren zu tragen. An der Lechfelder Straße – von der alten B17 kommend – weisen bereits ein Werbesammelträger und ein weiteres Schild den Weg in die Obermeitinger Elias-Holl-Straße.

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Weitere Themen im Gemeinderat

Der Brandschutz erfordert, dass die nördliche Eingangstür zum Kindergarten St. Mauritius nach außen aufgeht. Deshalb muss der Anschlag geändert werden. Außerdem muss zum Kellerabgang eine feuerhemmende Tür installiert werden.

Im Rahmen der Sanierung des alten Kindergartens sollen Treppenhaus, die Kastenfenster und die Fassade gestrichen werden. Die Kosten betragen gut 20 000 Euro. Der Rat vergab beide Aufträge einstimmig.

Süd II Mit einer Gegenstimme beschloss der Gemeinderat, den Bebauungsplan des Baugebiets Süd II aufzuheben.

Der Gemeinderat legte ein gut 18 Hektar umfassendes Gebiet der Gemeinde förmlich als Sanierungsgebiet „Altort“ fest und beschloss dies als Satzung. Damit können dort bauliche Maßnahmen gefördert werden.

Rottenbucher Straße Im September 2014 hatte Mathias Dießner (UBL) den Antrag gestellt, Angebote für Straßenbeleuchtung entlang der Rottenbucher Straße und der Zugspitzstraße, die von Westen her in die Neubaugebiete führen, einzuholen. Nun beschloss der Rat gegen eine Stimme, dort neun Straßenlampen aufzustellen. Das kostet gut 23 000 Euro.

Badesee Zur Absprache von Details in Planung, Umsetzung und Betrieb des Badesees schuf der Rat einen Arbeitskreis „Naherholungsgebiet Badesee“ mit sechs Gemeinderäten und zwei Mitgliedern des Fischereivereins.

Der Parkettboden sei mittlerweile stark abgenutzt und zum Teil auch beschädigt, so Gottfried Riedmiller (Freie Wählergemeinschaft). Er beantragte, den Boden zu sanieren. „Das ist sicher nicht die vordringlichste Aufgabe“, warf Mathias Dießner (UBL) ein, da im Bürgerhaus noch einige Arbeiten zur Erfüllung der Brandschutzauflagen anstehen. Dennoch beschlossen die Räte, drei Angebote zum Reparieren, Abschleifen und Versiegeln des Parkettbodens einzuholen.

Der Theaterverein möchte die Akustik im Bürgerhaussaal verbessern, die alte Tonanlage sei in die Jahre gekommen. An den Kosten von neuen Mikrofonen und Lautsprechern beteiligt sich der Rat einen Zuschuss von 30 Prozent.

Der Fischereiverein erhält einen Zuschuss in Höhe von 500 Euro für die Anschaffung eines Räucherofens. Der Gemeinderat sagte der örtlichen Jugendfeuerwehr einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro zu, der nach Vorlage von Rechnungen ausgezahlt wird.

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