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Konzert

17.12.2019

Besucher sind schon vor der Pause restlos begeistert

Nur Schlagwerk und Blechbläser spielen in der Brass Band „Woodshockers“.
Bild: Anja Fischer

Woodshockers feiern zehnjähriges Bestehen in der Bobinger Singoldhalle. Am Ende gibt es eine Auszeichnung

Mit dem Stück „Ad Astra“ von Jacob Vilhelm Larsen begann die schwäbische Brass Band „Woodshockers“ ihren Konzertabend zum zehnjährigen Bandbestehen in der Singoldhalle Bobingen. Unter dem Titel „Brass Jubilee“ bekamen die Zuhörer in der fast ausverkauften Halle ordentlich Blechmusik auf die Ohren, denn in einer Brass Band spielen neben dem Schlagwerk ausschließlich Blechblasinstrumente. Und bei den Woodshockers werden diese Instrumente von außerordentlich guten Musikern gespielt.

Ein eigenwilliges, unterhaltsames und zur Band passendes Programm hatte Dirigent und musikalischer Leiter Benjamin Markl zusammengestellt und die Besucher lauschten teils sehr ergriffen. Dabei hörten sie Stücke wie den „Florentiner Marsch“ ebenso wie die deutsche Erstaufführung von „Jubilee Vibrations“. Hier brillierte Michael Ahne, stellvertretender Solopauker bei den Augsburger Philharmonikern am Vibrafon. Mit der „Saga of Haakon the Good“ ging der erste Konzertteil zu Ende. Teilweise war es im Saal mucksmäuschenstill, wenn die Musik es verlangte und die Besucher waren schon in der Pause restlos von den Vorträgen der Band begeistert.

Simon Kotter, zweiter Vorsitzender der Woodshockers, berichtete hernach über die Begeisterung bei den Musikern: „Das Konzert hat uns sehr viel Spaß gemacht. Wir waren ganz glücklich, dass so viele Besucher da waren“, sagte er. Die Liedauswahl sei ein bunter Strauß an Stücken gewesen, zu denen die Band eine besondere Beziehung hat oder die schon bei früheren Konzerten gespielt wurden.

Besucher sind schon vor der Pause restlos begeistert

Neben den eher klassischen Brass-Band-Stücken habe man vor allem im zweiten Konzertteil beweisen wollen, dass eine Brass Band auch anders könne. So wurde mit dem Heavy Metal-Stück „Killing in the N ame of“ von Rage Against the Machine eher untypische Pfade beschritten. Wieder in eine ganz andere Richtung ging „Freaks!“ von Gavin Higgins mit Solist Stephan Gerblinger.

Simon Kotter schwärmte bei solchen Liedern vom ganz besonderen Klang, den eine Brass Band hat. Wenn nur Blechbläser spielen, gehe es vor allem darum, allem eine homogene Klangfarbe zu geben, erklärte er.

Das sei als Band eine schöne Erweiterung im Blasmusikbereich. Gerhard Kratzer vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund sah das ähnlich und überreichte den Woodshockers eine Auszeichnung für die Teilnahme am letzten Wertungsspiel, bei dem die Band die bestmögliche Wertung erreichte. Es sei eine große Freude, die Band immer wieder zu hören, lobte Kratzer. Die Woodshockers seien ein besonders bunter Tupfer im Farbenspiel der Blasmusik.

Im nächsten Jahr geht es für die Musiker zu einer befreundeten Brass Band in die Schweiz, danach werden sie bei mehreren Veranstaltungen in unserer Region spielen. Unter anderem werden sie bei der langen Kulturnacht in Augsburg und bei den Hochzoller Kulturtagen auftreten.

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