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Bobingen
18.04.2021

Mann schläft in Bobingen mit mehr als drei Promille in Bushaltestelle

Zu viel Alkohol: Mehr als drei Promille hatte ein 35-Jähriger intus, den eine Frau am helllichten Tag in Bobingen gefunden hatte.
Foto: Arno Burgi, dpa (Symbolbild)

Eine Arzthelferin findet in Bobingen einen hilflosen Mann. Er hat trotz eines sehr hohen Promillewerts offenbar keine gesundheitlichen Probleme.

Da staunten die Polizeibeamten in Bobingen nicht schlecht: Mehr als drei Promille zeigte der Alcomat bei einem 35-Jährigen aus Lettland an - und das am Samstag um die Mittagszeit. Da der Volltrunkene offenbar keine gesundheitlichen Probleme hatte, übergab ihn die Polizei seinen Mitbewohnern, sodass er seinen Rausch ausschlafen konnte.

Eine Arzthelferin aus Schwabmünchen hatte den Hilflosen am Samstag gegen 13 Uhr gesehen, als er in einer Haltestelle in der Max-Fischer-Straße in Bobingen lag. Die Frau rief die Polizei. Den Beamten gelang es, den Schlafenden zu wecken und seine Identität festzustellen.

Bobinger Polizei warnt: Das passiert bei einer Alkoholvergiftung

Bei einer Alkoholkonzentration von 2,5 bis vier Promille im Blut kommt es in der Regel zur Bewusstlosigkeit, einem Schockzustand sowie dem Erweitern der Pupillen. Die Gefahr eines Schocks ist besonders tückisch: Tritt er ein, zirkuliert das Blut im Körper nicht mehr richtig. Eine gesunde Atmung sowie die Versorgung des Herzens mit Blut sind dann nicht mehr gewährleistet. Es drohen Kreislaufversagen und der Tod.

Noch kritischer ist das vierte Stadium einer Alkoholvergiftung ab einer Blutalkoholkonzentration von vier Promille. Die betroffenen Personen fallen dann ins Koma. Dann drohen weiterhin Schock und Kreislaufversagen. Es kann auch zu einer lebensgefährlichen Unterkühlung kommen.

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