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Bobingen

24.10.2020

Bobingens Schulen sollen digitaler werden

Die Digitalisierung an den Bobinger Grund- und Mittelschulen soll voranschreiten.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbolfoto)

Plus Die vier Bobinger Grundschulen und die Mittelschule sollen digitaler werden. Dafür sind Breitbandanschlüsse für schnelles Internet Grundvoraussetzung.

"Wenn uns die Corona-Krise eines ganz deutlich gezeigt hat, dann, dass es höchste Zeit wird, unsere Schulen zukunftsfähig zu machen." So begann Bürgermeister Klaus Förster die Beratung im Bauausschuss zu den Glasfaseranschlüssen für die Bobinger Grundschulen und die Mittelschule. Damit dieses Ziel zu erreicht werden kann, soll auch ein bayerisches Förderprogramm zu Glasfaseranschlüssen und WLAN für Schulen und Rathäuser angezapft werden.

Aus diesem Fördertopf sind bis zu 400.000 Euro Förderung für alle Grund- und Mittelschulen zusammen in Bobingen möglich. Um in den Genuss der Förderung zu kommen, müssen die zu erstellenden Anschlüsse ausgeschrieben werden. Dann kann auf Basis des günstigsten Angebotes die Förderung beantragt werden. Der Bauausschuss gab einstimmig seine Zustimmung, in die Ausschreibung einzusteigen.

Schulen brauchen Ausstattungsstandard

In einem weiteren Schritt müssten dann in den Schulen eine strukturierte IT-Verkabelung durchgeführt und ein WLAN-Netzwerk aufgebaut werden. Für die Laurentius-Grundschule stünden hierfür im Haushalt 100.000 Euro bereit. Ähnliche Summen seien auch für die anderen Bobinger Schulen bereitgestellt. Doch bisher habe nur die Schulleitung der Laurentiusschule ein Medienkonzept erarbeitet, das als Grundlage für die Verkabelung dienen könne. Da es für die anderen Bobinger Schulen noch kein solches Konzept gebe, sollte auf Basis der vorliegenden Planung ein Ausstattungsstandard für sämtliche Bobinger Schulen erarbeitet werden. Um konkrete Kostenschätzungen durchführen zu können, müsse in enger Abstimmung zwischen Schulen, Schulverwaltung und Stadtkämmerei eine Vorentwurfsplanung durchgeführt werden.

Kostenschätzung für die Schulen

Anhand des Konzeptes für die Laurentiusschule wurde nun eine Kostenschätzung vorgestellt. Demnach sei mit folgendem Aufwand pro Schule zu rechnen:

  • Laurentiusschule 213.000 Euro
  • Singoldschule 189.000 Euro
  • Grundschule Siedlung 94.000 Euro
  • Grundschule Straßberg 94.000 Euro
  • Mittelschule 426.000 Euro.


In dieser vorläufigen Schätzung sind die Kosten für eine strukturierte IT-Verkabelung nach einheitlichem Standard enthalten. Ebenso die Baunebenkosten und die Vorbereitung von schulinternen WLAN-Netzen. Nicht enthalten sind die Aufwendungen für die Anschaffung der nötigen Hardware (Netzwerkschränke, Router, Hubs und Switches), der Software, des Supports und der Wartung.

Eigene Stelle im Rathaus?

Bürgermeister Klaus Förster sagte, dass es Überlegungen gebe, den Support der Netze durch die EDV-Abteilung der Stadt durchführen zu lassen. Dafür könnte eine neue Stelle in der Fachabteilung im Rathaus geschaffen werden. Als Zeitrahmen für den Baubeginn in der Laurentiusschule sind die Sommerferien 2021 vorgesehen. Sofern alle notwendigen Vorbereitungen im Vorfeld abgeschlossen werden können.

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