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Theater

07.06.2018

Brunnenschüler spielen „Ronja Räubertochter“

Schauspielerin Daniela Nering (links) verfolgt mit „ihren“ Kobolden im Stück „Ronja und die Räuberbande“ die Borka-Räuber um Betreuungslehrer Heiko Hinkel (Dritter von rechts).
Bild: Daniel Speinle

Gemeinsam mit einer professionellen Schauspielerin erarbeiten sich die Jugendlichen ihr Stück

Wer kennt sie nicht, die Geschichte „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren. Wem Pippi Langstrumpf zu unbeschwert und die Brüder Löwenherz zu düster sind, der liebt diesen Kinderbuchklassiker. Frei an die Geschichte von der unerschrockenen Tochter angelehnt, wurde mit den jugendlichen Akteuren der Theatergruppe der Königsbrunner Brunnenschule unter Anleitung von Daniela Nering, Schauspielerin am Sensemble Theater Augsburg, ein kurzes charmantes Schultheaterstück in vielen Proben entwickelt und einstudiert.

Wie Ronja heimlich eine Freundschaft zu Birk, dem Sohn der gegnerischen Borka-Räuber knüpft, sich gegen die kreischenden Gnome, Trolle und Kobolde zur Wehr setzt und so als mutiges Mädchen überhaupt keine Angst hat.

„Die Geschichte ist ein bisschen an Ronja angelehnt. Wir haben ein festes Kernstück, aber die meisten Szenen sind improvisiert“, sagte Nering. Das zeige sich nicht nur an den vielen spontanen Emotionen, sondern auch an der Art des freien Schauspiels. „Die Kunst ist, das Theaterstück so lebendig wie möglich zu gestalten. Denn das bringt Spannung und das Stück ist viel näher an den jugendlichen Zuschauern dran.“

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Bei schönstem Sommerwetter spielte die Theatergruppe an vier Aufführungsterminen vor einigen hundert Schülern ihr selbstentwickeltes Stück als Freiluftinszenierung im Schulatrium nach. Daniela Nering: „Wir konzentrieren uns jedes Jahr auf draußen und hoffen auf gutes Wetter. Denn der Auftritt im Freien schafft gleich eine ganz andere Atmosphäre.“

Betreuungslehrer Martin Ritter spielte im Hintergrund die von den Schülern gelesenen Texte als Audioaufnahmen ein. Es gibt somit einen fest fixierten Text, aber die Schauspieler sprechen auch auswendig gelernte Dialoge und in manchen Passagen können sie frei improvisieren. Beispielsweise, wenn die Schauspieler Ronja verschämt erzählen, dass sie angeblich gar nichts geklaut, sondern die Räuberbeute nur gefunden oder diese bei Ebay gekauft haben. Für Betreuungslehrer Heiko Hinkel waren die Proben im Vorfeld gelegentlich eine „harte Zeit, mit Höhen und Tiefen“. Er konnte aber beobachten, „dass die Akteure von der Generalprobe bis zum zweiten Auftritt immer lockerer wurden und sich eine sehr positive Dynamik entwickelte“.

Schauspielerin Alexandra Zircher freute sich besonders auf einen Auftritt. Da waren Mutter, Tante und die Großeltern zu Besuch: „Ich wollte sie unbedingt von meiner Schauspielerei überzeugen.“ (AZ)

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